Die Natur ist kein Disney-Film
25 Min.

Bild: MDR
Löwen: Eine Ziege zum Mittag Ein blutiger Anblick für uns, aber ein Festmahl für die beiden Löwenjungs. Motshegetsi und Majo bekommen etwas ganz Besonderes zum Fraß: eine frisch geschlachtete Ziege. Obwohl: eigentlich gar nicht besonders. In ihrer Heimat steht so eine Ziege für die Etosha-Löwen auf dem Speiseplan, wenn auch eher selten. Mit Haut und Haaren wird solch ein Leckerbissen verzehrt, kein „Bisschen“ wird verschwendet. Doch wissen auch die beiden Zoolöwen, wie man ein ganzes Tier fachgerecht zerlegt? Jörg Gräser ist gespannt, wie seine Jungs auf das seltene Mittagessen reagieren.
Nashörner: Kampf statt Liebesakt Der Plan klang sehr harmlos. Nashorn-Bulle Ndugu soll sich mit Saba verpaaren. Schließlich wünscht sich der Zoo schon lange Nashornnachwuchs, und rein rechnerisch müsste Saba wieder so weit sein, um trächtig zu werden. Am Anfang läuft auch alles reibungslos. Keines der beiden Tiere scheint etwas Ungewöhnliches im Schilde zu führen. Doch plötzlich verhält sich der Bulle wie von der Tarantel gestochen, und rast auf Saba zu. Die beiden Kolosse beginnen einen heftigen Kampf mit ihren Hörnern.
Was soll das? Krake: Sterben für den Nachwuchs Der Krake Ouzo müsste ja eigentlich Ouza heißen und ist eine Dame. Eine Mutter, die sich für ihren Nachwuchs opfert. Und zwar bis zum geht-nicht-mehr. Kurz nachdem sie ihre Eier abgelegt hatte, ist sie gestorben. Ihre ganze Kraft war in die Produktion des Nachwuchses gegangen. Rund 500.000 Eier hat die Kraken-Mutter gelegt, und die sind nun ganz auf sich alleine gestellt. Werden aus den Eiern tatsächlich kleine Babykraken schlüpfen? Das wäre eine zoologische Sensation. Außerhalb der Meere gilt die Krakennachzucht als extrem schwierig. (Text: MDR)
Nashörner: Kampf statt Liebesakt Der Plan klang sehr harmlos. Nashorn-Bulle Ndugu soll sich mit Saba verpaaren. Schließlich wünscht sich der Zoo schon lange Nashornnachwuchs, und rein rechnerisch müsste Saba wieder so weit sein, um trächtig zu werden. Am Anfang läuft auch alles reibungslos. Keines der beiden Tiere scheint etwas Ungewöhnliches im Schilde zu führen. Doch plötzlich verhält sich der Bulle wie von der Tarantel gestochen, und rast auf Saba zu. Die beiden Kolosse beginnen einen heftigen Kampf mit ihren Hörnern.
Was soll das? Krake: Sterben für den Nachwuchs Der Krake Ouzo müsste ja eigentlich Ouza heißen und ist eine Dame. Eine Mutter, die sich für ihren Nachwuchs opfert. Und zwar bis zum geht-nicht-mehr. Kurz nachdem sie ihre Eier abgelegt hatte, ist sie gestorben. Ihre ganze Kraft war in die Produktion des Nachwuchses gegangen. Rund 500.000 Eier hat die Kraken-Mutter gelegt, und die sind nun ganz auf sich alleine gestellt. Werden aus den Eiern tatsächlich kleine Babykraken schlüpfen? Das wäre eine zoologische Sensation. Außerhalb der Meere gilt die Krakennachzucht als extrem schwierig. (Text: MDR)
Cast & Crew
Drehbuch: Jan Tenhaven, Jan Tenhaven, Axel Friedrich
Produktionsauftrag: Das Erste
Schnitt: Katrin Stahrenberg
Produktion: Udo Egelkraut, Matthias Waizmann, Mitteldeutscher Rundfunk (MDR), Christina Herßebroick
Kamera: Alex Foster
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