Bei Professor Flimmrich
DDR 1959–1991
  • Kinder/Jugend
Deutsche TV-Premiere DFF
Alternativtitel: Flimmerkiste / Flimmerstunde / Karli Kurbels Flimmerkiste / Professor Flimmrich / Wir treffen uns bei Professor Flimmrich
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Samstagsnachmittägliche Reihe mit Walther E. Fuß im DDR-Fernsehen. Neben Kinderfilmen wurden auch Spielfilme, Reportagen und Dokumentationen gezeigt. (Text: Axel Höber)

DVD-Tipps von Bei Professor Flimmrich-Fans

Bei Professor Flimmrich – Community

  • am

    Hallo an matze-kruemel ... 
    mittlerweile gibt es den Film "Kaule" bei thalia, Amazon und anderen Anbietern zu kaufen; auch bei youtube zum Anschauen
  • am

    Antwort an Flimmrichkinder...Dein gesuchter Trickfilm heißt Der tapfere kleine Hirsch ...
  • am

    Der Film heißt "Punkt, Punkt, Komma..." Im original "Точка, точка, запятая...". Kann man mit den russischen Worten in Youtube suchen, Mosfilm, Ab Minute 39 hört man das Lied und am Minute 40:39 kommt sie Szene wo singen. Habe Jahre danach gesucht.
  • (geb. 1983) am

    Suche alten Kinderfilm (VHS, ca. 1990–1993): Junge, Mädchen, Dackel und ein junger Magier im Schloss
    Hallo zusammen,
    ich suche schon seit vielen Jahren einen Kinderfilm, den ich als Kind auf VHS gesehen habe. Ich glaube, er stammt ungefähr aus der Zeit um 1993 (könnte aber auch etwas älter sein).
    Es war ein Realfilm, wahrscheinlich deutsch gesprochen. Kein Zeichentrick und kein Kinofilm, eher eine VHS-Produktion oder ein Fernsehfilm.
    Meine Erinnerungen:
    Ein Junge und ein Mädchen sind irgendwo im Urlaub.
    Sie haben einen Dackel dabei (der Hund konnte meines Wissens nicht sprechen).
    Die Kinder kommen zu einem Schloss.
    Dort lebt ein junger Magier/Zauberer mit schwarzen Haaren und einem Umhang.
    Der Magier experimentiert ständig mit irgendwelchen Erfindungen oder Zaubern.
    Ich glaube, sein Name klang ungefähr wie „Magus Maximus“ oder ähnlich (kann aber falsch erinnert sein).
    Eine Frau/Figur namens „Josephine“ (Name vielleicht falsch) kommt vor. Sie trägt viel Rosa und hat eine Zauberkugel.
    Der Magier lockt den Dackel mit einem Knochen von den Kindern weg. Der Knochen wirkte fast wie eine Fernbedienung.
    Ich erinnere mich an eine lustige Szene in einer Küche: Die Kinder und die Frau benutzen eine Wurstmaschine bzw. Brotschneidemaschine.
    Es gab auch eine Szene an einem Fluss mit großen Steinen.
    Der Film war eher lustig als gruselig. Die Kinder trugen normale Kleidung aus den 90ern (der Junge vielleicht ein gelbes T-Shirt), nur der Magier war märchenhaft gekleidet.
    Kennt jemand diesen Film? Jeder Hinweis wäre sehr hilfreich!
  • (geb. 1965) am

    Hallo,
    habt ihr den Namen des Films rausbekommen, ich habe den Film auch gesehen, das muss 74 oder 75 gewesen sein, die Handlung war ungefähr so, ein Vater kauft ein Grundstück mit Sandhügel und fängt mit seinen Sohn an ihn weg zuschaufeln und finden dabei den T34. Er meldet das den Behörden, aber die haben keine Zeit. Der Vater will ihn beim Schrottplatz abgeben, aber die haben keinen Laster, der ihn abholen kann. Danach besorgt er sich ein Handbuch für den T34 und bringt ihn zum Laufen und fährt Richtung Schrottplatz, dabei findet er aber nicht die Stelle wie man ihn anhält und fãhrt am Schrottplatz vorbei und landet wieder auf seinem Grundstück. Zum Schluss haben sie das Haus drum herum gebaut und der T34 stand in der Stube. Dann kam doch einer von der Behörde und fragte, hier soll es doch ein Problem mit einem Panzer geben, Vater und Sohn schauen sich an und schütteln den Kopf, das Problem hat sich erledigt... So ähnlich ist der Film abgelaufen, ca. 55 bis 65 Minuten war er wohl lang. Bisher habe ich nie irgend etwas über den Film gefunden, ich habe ihn auf jeden Fall bei Professor Flimmrich gesehen an einem Samstag Nachmittag, vielleicht hat jemand ja eine Idee wie der Film hieß. Gruß Jörn

Cast & Crew

Dies & das

Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):Wöchentliches 90-minütiges Kindermagazin für Acht- bis 12-Jährige mit Spielfilmen und einer Live-Rahmenhandlung.
Der Junge Karli Kurbel besucht den freundlichen älteren Professor Flimmrich (Walter Eberhardt Fuß) in seinem Filmarchiv. Der Professor trägt aus unerfindlichen Gründen meist einen weißen Kittel und eine Fliege. In seinem Archiv, das er mit Filmplakaten dekoriert hat, stapeln sich die Filmrollen. Er plaudert über Filme, zeigt, wie sie gemacht werden, stellt Berufe und Schauspieler vor, erklärt Gattungen und erzählt Filmgeschichte – und natürlich zeigt er Karli und den Zuschauern auch einfach Filme, natürlich mit Hilfe der „Flimmerkiste“.
Die Sendung begann mit dem Lied „Professor Flimmrich zeigt und erzählt, was euch allen gut gefällt“. Ihr pädagogischer Auftrag war ein doppelter: Sie sollte den jungen Zuschauern nicht nur die Welt des Films nahe bringen, sondern ihnen auch politische Botschaften vermitteln. 1959 baten Professor Flimmrich und Karli um Spenden für das „kämpfende algerische Volk“, Filme aus fernen, unbekannten Ländern sollten die Zuschauer „aufklären über unwürdige Lebensverhältnisse in den kapitalistischen Ländern“. Die Sendung war eine der erfolgreichsten und langlebigsten der DDR-Fernsehgeschichte, Professor Flimmrich wurde eine der beliebtesten Fernsehfiguren. Er ging auch auf Tournee und gestaltete Kindernachmittage, an denen er das Thema Film in ähnlicher Form behandelte. Den Platz von Karli nahm dabei die freche Berliner Puppe „Bürschte“ ein.
Das Magazin hieß zunächst Karli Kurbels Flimmerkiste. 1960 wurde daraus Wir treffen uns bei Professor Flimmrich, später Bei Professor Flimmrich, ab 1969 Professor Flimmrich. In den 70er-Jahren legte der Professor seinen Kittel ab und zog vom Filmarchiv in ein ganz normales Fernsehstudio um; Karli tauchte nun nicht mehr auf. Krankheitsbedingt musste Walter E. Fuß 1978 aufhören. Die Sendung wurde zunächst in Flimmerkiste umbenannt und 1980 in Flimmerstunde. Moderiert wurde sie nun von Marita Gerasch, Thomas Rudnick, Mathias Zahlbaum, Dietmar Obst, Helmut Schreiber und Thomas Kuschel.
Die Flimmerstunde lief im DDR-Fernsehen insgesamt rund 1500-mal, erst montags nachmittags, ab 1967 samstags nachmittags. Nach der Abwicklung des DFF führte der ORB die Reihe weiter, die jetzt von Robert Metcalf präsentiert wurde.

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