Deutsche Erstausstrahlung: 14.09.1959 DFF
    Alternativtitel: Flimmerkiste / Flimmerstunde / Karli Kurbels Flimmerkiste / Professor Flimmrich / Wir treffen uns bei Professor Flimmrich

    Samstagsnachmittägliche Reihe mit Walther E. Fuß im DDR-Fernsehen. Neben Kinderfilmen wurden auch Spielfilme, Reportagen und Dokumentationen gezeigt. (Text: Axel Höber)

    DVD-Tipps von Bei Professor Flimmrich-Fans

    Bei Professor Flimmrich – Community

    André (geb. 1974) am 08.08.2017 16:16: Ich habe weiter unten einen Hinweis gefunden: Susie schrieb am 07.06.2011 Da ging es um Amphoren, das Bild hat sich bei mir auch eingeprägt. Die wurden unter Wasser beim Tauchen aus dem Sand geborgen. Aber da ging es nicht nur um Jungs, da war auch ein Mädchen dabei. Ich seh mir mal "Die geheimnisvolle Exkursion" an, mal sehen ob es das war.
    André (geb. 1974) am 08.08.2017 14:49: Ich erinnere mich schon seit Jahren an einen Kinderfilm, den ich im DDR-Ferienprogramm oder in der Flimmerstunde gesehen habe. Meines Erachtens gab es auch eine Fortsetzung. Es ging um eine Gruppe von Kindern, die in den Ferien am schwarzen(?) Meer tauchen und dabei alte Schätze(?) finden. Ich tippe auf russisch oder bulgarisch, ausgestrahlt Anfang der 80er Jahre. Hat jemand eine Vermutung?
    sturmi57 am 17.07.2017 06:43: Liebe Filmfreunde, ich suche den Namen eines Filmes, den ich Anfang der 60er Jahre mehr als nur einmal im DDR-Kinderfernsehen gesehen habe. Gesucht wird ein (wahrscheinlich) sowjetischer Kinderfilm von 1956 … 1966. In einer neuerbauten sozialistischen Stadt (ich glaube am Meer) trägt eine Straße den Namen eines dann ca. 6- bis 11-jährigen Jungen, weil dieser da der zuerst Geborene ist. Da der Junge sich aber dieser Ehre als unwürdig erweist, weil er faul ist, die Schule verschläft oder gar schwänzt und schlechte Zensuren hat, verliert die Straße seinen Namen. Erst als er wieder durch Fleiß, gute Zensuren wieder zum Vorbild wird, bekommt die Straße seinen Namen zurück. Wer weiß mehr über diesen Film – wer kann helfen? Vielen Dank an Euch!
    Lindi (geb. 2000) am 16.07.2017 20:49: hallo, ich bin auf der Suche nach einem Film. Er muss Anfang der 60 ziger Jahre gelaufen sein. Es spielt in der Zeit wo die Kinder der besser situierten Familien die höheren Schulen und die Zeit in Pensionaten verbrachten, natürlich streng nach den Regeln der damaligen Zeit, getrennt nach Mädchen und Jungen. Zwei junge Menschen verlieben sich dennoch und kämpfen hart um ihre Liebe, leider vergeblich. Das ganze endet sehr traurig, sie setzt ihrem Leben ein Ende indem sie ins Wasser geht und ertrinkt. Ein gesellschaftskritischer Film der unter die Haut geht. Vielleicht kennt Ihn ja jemand
    bulma am 11.07.2017 17:24: Ich bin auf der Suche nach einem Film, den ich dem "Ostfilm" zuordnen würde (DDR,Tschechien,UDSSR, Polen...). Die Handlung beginnt mit einem Mann, der in einem Zug sitzt, dieser einen Tunnel passiert, stehen bleibt und nicht weiter fährt. Der Mann bemerkt, dass er völlig allein in diesem Zug ist und steigt aus auf einen Hügel. Von dort sieht er auf einem anderen Hügel eine Burg stehen und macht sich auf den Weg dorthin. Als er den vermeintlichen Burg-Hügel erklommen hat, stellt er fest, dass die Burg auf einem anderen Hügel ist, als er angenommen hat. Das passiert ihm dann genauso nochmal und beim dritten Mal beschließt er von der Burg weg zu wandern und kommt schließlich spät in der Nacht in der Burg an. Dort ist ein Mittelalterfest oder sowas... soweit meine Erinnerung :) Jemand eine Idee vielleicht was das für ein Film sein könnte?

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Wöchentliches 90-minütiges Kindermagazin für Acht- bis 12-Jährige mit Spielfilmen und einer Live-Rahmenhandlung.

    Der Junge Karli Kurbel besucht den freundlichen älteren Professor Flimmrich (Walter Eberhardt Fuß) in seinem Filmarchiv. Der Professor trägt aus unerfindlichen Gründen meist einen weißen Kittel und eine Fliege. In seinem Archiv, das er mit Filmplakaten dekoriert hat, stapeln sich die Filmrollen. Er plaudert über Filme, zeigt, wie sie gemacht werden, stellt Berufe und Schauspieler vor, erklärt Gattungen und erzählt Filmgeschichte – und natürlich zeigt er Karli und den Zuschauern auch einfach Filme, natürlich mit Hilfe der „Flimmerkiste“.

    Die Sendung begann mit dem Lied „Professor Flimmrich zeigt und erzählt, was euch allen gut gefällt“. Ihr pädagogischer Auftrag war ein doppelter: Sie sollte den jungen Zuschauern nicht nur die Welt des Films nahe bringen, sondern ihnen auch politische Botschaften vermitteln. 1959 baten Professor Flimmrich und Karli um Spenden für das „kämpfende algerische Volk“, Filme aus fernen, unbekannten Ländern sollten die Zuschauer „aufklären über unwürdige Lebensverhältnisse in den kapitalistischen Ländern“. Die Sendung war eine der erfolgreichsten und langlebigsten der DDR-Fernsehgeschichte, Professor Flimmrich wurde eine der beliebtesten Fernsehfiguren. Er ging auch auf Tournee und gestaltete Kindernachmittage, an denen er das Thema Film in ähnlicher Form behandelte. Den Platz von Karli nahm dabei die freche Berliner Puppe „Bürschte“ ein.

    Das Magazin hieß zunächst Karli Kurbels Flimmerkiste. 1960 wurde daraus Wir treffen uns bei Professor Flimmrich, später Bei Professor Flimmrich, ab 1969 Professor Flimmrich. In den 70er-Jahren legte der Professor seinen Kittel ab und zog vom Filmarchiv in ein ganz normales Fernsehstudio um; Karli tauchte nun nicht mehr auf. Krankheitsbedingt musste Walter E. Fuß 1978 aufhören. Die Sendung wurde zunächst in Flimmerkiste umbenannt und 1980 in Flimmerstunde. Moderiert wurde sie nun von Marita Gerasch, Thomas Rudnick, Mathias Zahlbaum, Dietmar Obst, Helmut Schreiber und Thomas Kuschel.

    Die Flimmerstunde lief im DDR-Fernsehen insgesamt rund 1500-mal, erst montags nachmittags, ab 1967 samstags nachmittags. Nach der Abwicklung des DFF führte der ORB die Reihe weiter, die jetzt von Robert Metcalf präsentiert wurde.

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