Wasserparadiese in Europa – Die Tara Schlucht – Die Tara-Schlucht
45 Min.

Bild: 3sat
Die Tara bahnt sich ihren Weg durch die spektakuläre Gebirgswelt Montenegros und formt dabei Europas tiefste Schlucht. Der Film folgt dem türkisblauen Fluss von seinen Quellen bis zur Drina, vorbei an uralten Wäldern, abgelegenen Dörfern und dem UNESCO-Welterbe Durmitor. Ein eindrucksvolles Porträt einer einzigartigen Natur- und Wasserlandschaft. Über 140 Kilometer schlängelt sich die Tara durch die schroffe Gebirgslandschaft Montenegros. Auf seinem Weg hat der Fluss die längste und tiefste Schlucht Europas gegraben. Das Wasser der Tara kommt aus dem Komovi-Gebirge in der Nähe der albanischen Grenze.
In 2.000 Meter Höhe sammelt es sich in einem Quelldelta aus Bergbächen. Zur Schneeschmelze führen diese dann oft Hochwasser mit zerstörerischen Kräften. Trotzdem zieht der Fluss viele Menschen nahezu magisch an. Sie leben in abgelegenen Dörfern, meditieren im Kloster mit Ausblick, schützen als Ranger die Natur. Weil ihr Wasser sehr sauber ist, leben in der Tara Bachforellen und Europäische Flusskrebse. In engen Windungen arbeitet sich der Fluss durch das dinarische Kalkgebirge. In Unterlauf der Tara ist die Schlucht 78 Kilometer lang und 1.300 Meter tief, was ihr den Namen „Grand Canyon Europas“ einbrachte.
Viele der steilen Ufer hat noch nie ein Mensch betreten. In den dichten Wäldern entlang der Tara ist die Natur in einem urwüchsigen Zustand. Davon zeugen die gewaltigen Schwarzkiefern, teils 400 Jahre alt und mit einem Umfang von bis zu vier Metern. Früher waren sie in vielen Teilen Europas anzutreffen, hier in Montenegro sind sie noch zahlreich vorhanden. Ein Teil des Flusslaufes führt durch den Durmitor-Nationalpark, der zum UNESCO-Welterbe zählt. Hier leben Braunbären, Wölfe und Luchse. Auf ihrer letzten Etappe markiert die Tara die Grenze zwischen Montenegro und Bosnien und mündet schließlich in die Drina. (Text: BR)
In 2.000 Meter Höhe sammelt es sich in einem Quelldelta aus Bergbächen. Zur Schneeschmelze führen diese dann oft Hochwasser mit zerstörerischen Kräften. Trotzdem zieht der Fluss viele Menschen nahezu magisch an. Sie leben in abgelegenen Dörfern, meditieren im Kloster mit Ausblick, schützen als Ranger die Natur. Weil ihr Wasser sehr sauber ist, leben in der Tara Bachforellen und Europäische Flusskrebse. In engen Windungen arbeitet sich der Fluss durch das dinarische Kalkgebirge. In Unterlauf der Tara ist die Schlucht 78 Kilometer lang und 1.300 Meter tief, was ihr den Namen „Grand Canyon Europas“ einbrachte.
Viele der steilen Ufer hat noch nie ein Mensch betreten. In den dichten Wäldern entlang der Tara ist die Natur in einem urwüchsigen Zustand. Davon zeugen die gewaltigen Schwarzkiefern, teils 400 Jahre alt und mit einem Umfang von bis zu vier Metern. Früher waren sie in vielen Teilen Europas anzutreffen, hier in Montenegro sind sie noch zahlreich vorhanden. Ein Teil des Flusslaufes führt durch den Durmitor-Nationalpark, der zum UNESCO-Welterbe zählt. Hier leben Braunbären, Wölfe und Luchse. Auf ihrer letzten Etappe markiert die Tara die Grenze zwischen Montenegro und Bosnien und mündet schließlich in die Drina. (Text: BR)
Cast & Crew
Produktion: ARTE / Mitteldeutscher Rundfunk (MDR) / Telekult Film- und Medienproduktion
Drehbuch: Sibylle Smolka
Regie: Sibylle Smolka
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