2026 (Folge 3921⁠–⁠3945)

  • Folge 3921 (46 Min.)
    Bild: Arte
    Am Freitag analysiert Renaud Dély gemeinsam mit unseren Clubmitgliedern die wichtigsten Themen der Woche. Zu Gast sind: Jean Quatremer, Leitartikler bei der Wochenzeitschrift Marianne; Iannis Roder, Geschichtslehrer an einem Collège im Departement Seine-Saint-Denis; Catherine Tricot, Leiterin der Zeitschrift Regards, sowie die Pressezeichnerin Louison. Medien und Politik: Braucht Pluralismus Grenzen? Radio France wird am 21. September erneut bestreikt. Grund ist der neue Einsatz von Charles Sapin im Programm, dem stellvertretenden Chefredakteur der rechtsextremen Wochenzeitung Valeurs actuelles. Das Blatt wurde unter anderem wegen Aufstachelung zu Rassenhass und rassistischer Beleidigung verurteilt. Gesellschaftliches Klima: Kommen die Gelbwesten zurück? Angesichts des Rekordanstiegs der Benzinpreise werden Erinnerungen an die Gelbwesten wach. In den sozialen Netzwerken kursiert der 17. Oktober als möglicher Termin für eine neue Mobilisierung. Zu Gast ist die Journalistin und Musikwissenschaftlerin Laure Dautriche, Autorin von Mozart. Vérités et légendes (Mozart. Wahrheiten und Legenden, Perrin). La Liga hatte die Spieler aufgefordert, nach der Ankunft zahlreicher Migranten eine Botschaft der Unterstützung für Ceuta zu tragen. Drei Schwergewichte von Real Madrid – Ibrahima Konaté, Vinícius jr. und Kylian Mbappé – entschieden sich jedoch, den Slogan auf ihren T-Shirts zu verdecken. Das kam weder bei La-Liga-Präsident Javier Tebas noch bei der extremen Rechten gut an – das Duell der Woche von Valérie Brochard. In Frankreich beginnt der neue nationale Dienst – eine Premiere seit 30 Jahren. Er richtet sich an 3.000 junge Freiwillige, die sich an der Seite der Armee engagieren sollen – das Comeback der Woche von Marjorie Adelson. In Heute war es besser wirft Marie Bonnisseau einen Blick in die französischen Archive und erzählt von der sprechenden Uhr, die erst seit 35 Jahren eine weibliche Stimme hat. Außerdem: die Internationale Schlagzeile über die Proteste im Kosovo, die von unseren Gästen ausgewählten Fotos der Woche sowie Theoretisch von Aurore Vincenti, die einen Mythos widerlegt: Nein, wir nutzen nicht nur 10 % unseres Gehirns! (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 23.09.2026 arte
  • Folge 3922 (46 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Do. 24.09.2026 arte
  • Folge 3923 (46 Min.)
    Bärtierchen: Die Revolution von morgen Simon Galas und Myriam Richaud, Forscher am französischen Forschungszentrum CNRS, veröffentlichen „Incroyables tardigrades ! Les secrets des animaux les plus résistants de la planète, qui vont révolutionner notre futur“ („Unglaubliche Bärtierchen! Die Geheimnisse der widerstandsfähigsten Tiere der Welt, die unsere Zukunft revolutionieren werden“, Point Nemo). Das Bärtierchen ist ein winziges, kaum einen Millimeter großes Tier, das 1773 von einem deutschen Pfarrer entdeckt wurde. Die beiden Autoren zeichnen ein Porträt dieses „Weltmeisters der Extreme“. Seine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Temperaturen, hohem Druck und sogar dem Vakuum des Weltraums könnte der Forschung in den Bereichen Medizin, Landwirtschaft und Biotechnologie neue Wege eröffnen. Zudem bietet sie vielversprechende Perspektiven für zukünftige Raumfahrtmissionen. Hybrider Krieg: Muss Frankreich mit einer Eskalation durch Russland rechnen? Emmanuel Macron hat die Vorsitzenden der französischen Parteien sowie Vertreter der Geheimdienste zu einem außerordentlichen Treffen in den Élysée-Palast einberufen. Ziel war es, ihnen einen Überblick über die internationale Lage und deren Folgen für Frankreich zu geben. Russland steht im Verdacht, in den vergangenen Wochen für mehrere Vorfälle in verschiedenen europäischen Ländern verantwortlich zu sein. Dazu zählen der Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne auf dem Rollfeld des Flughafens Leipzig, Störungen im Bahnverkehr in den Niederlanden und die Entgleisung eines Regionalzugs in der Normandie. Werden wir Zeugen einer Eskalation seitens Russlands? Außerdem: Xavier Mauduit blickt auf die Geschichte von Saint-Pierre-et-Miquelon zurück, wo Emmanuel Macron den kanadischen Premierminister Mark Carney empfing. Théophile Cossa berichtet über den Widerstand der französischen Radiosender gegen die Ablösung der Autoradios durch vernetzte Systeme. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 25.09.2026 arte
  • Folge 3924 (46 Min.)
    Der große amerikanische Romancier setzt seiner New-York-Saga den Schlusspunkt Jay McInerney veröffentlicht „Rendez-vous sur l’autre rive“ („Verabredung am anderen Ufer“, L’Olivier), den Abschluss seiner 1992 begonnenen Tetralogie um Russell und Corinne Calloway, ein Paar aus der New Yorker Kulturbourgeoisie. Während der Corona-Krise im Jahr 2020 versuchen der einstige Schriftsteller und die frühere Wall-Street-Brokerin, sich beruflich neu zu orientieren, während ihre Kinder ihren eigenen Weg suchen. Aus der Perspektive dieser unvollkommenen Familie schildert McInerney das politische und soziale Umfeld New Yorks und behandelt Themen wie Untreue, Polizeigewalt und die Immobilienkrise. Steigende Benzinpreise: Können wir schneller vom Öl loskommen? Der Dieselpreis in Frankreich hat mit fast 2,41 Euro pro Liter einen neuen Rekord erreicht. Die Regierung hat beschlossen, die gezielten Kraftstoffhilfen bis zum 31. Dezember zu verlängern. Emmanuel Macron gab zudem bekannt, dass er mit Donald Trump über Lösungen für den Öltransport gesprochen habe. Stehen diese Maßnahmen zur Unterstützung von Fahrerinnen und Fahrern von Benzinfahrzeugen im Widerspruch zur französischen Strategie, bis 2045 aus dem Öl auszusteigen? Mit steigenden Preisen sinkt die Nachfrage nach Kraftstoffen, und die Krise im Nahen Osten scheint sich auf den Verkauf von Elektroautos ausgewirkt zu haben, die in diesem Jahr fast 29,9 % der Neuwagenverkäufe ausmachen. Außerdem: Vor drei Tagen schloss Donald Trump CNN, MS NOW und Politico vom Weißen Haus aus. Xavier Mauduit blickt auf die Geschichte der Medien in den Vereinigten Staaten zurück. Théophile Cossa befasst sich mit dem Plagiatsvorwurf der Sängerin Amanda Lear gegen Miley Cyrus. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 26.09.2026 arte
  • Folge 3925 (46 Min.)
    Leo XIV. in Frankreich: Steckt hinter dem volksnahen Besuch eine hochpolitische Mission? An diesem Freitag beginnt Papst Leo XIV. seine offizielle Reise nach Frankreich. Anlässlich des ersten offiziellen Besuchs eines Papstes in Paris seit 2008 wollen sich am Abend fast 80.000 junge Menschen im Alter von 17 bis 35 Jahren im Stade de France zu einer Gebetswache versammeln. Am Samstag werden zudem 600.000 Menschen zur feierlichen Messe auf der Place de la Concorde erwartet. Dank seiner jüngsten Stellungnahmen gegen die Politik Donald Trumps, aber auch aufgrund seines Interesses an aktuellen Themen wie der Entwicklung der KI, genießt Leo XIV. in der französischen Bevölkerung durchaus Sympathien. Ein geschwächtes Deutschland: Grund zur Sorge für Europa? In Deutschland konnte die rechtsextreme Partei AfD in jüngster Zeit mehrere Wahlerfolge verbuchen, darunter rund 44 % in Sachsen-Anhalt und knapp 38 % in Mecklenburg-Vorpommern. Diese Erfolge lassen sich insbesondere mit der Angst vor Einwanderung, der industriellen Schwäche und den Schwierigkeiten der deutschen Wirtschaft erklären. Im Umgang mit dieser antieuropäischen Partei scheint sich Bundeskanzler Friedrich Merz auf die Innenpolitik zurückzuziehen. Er kündigte an, am Reformkurs seiner Koalition festhalten zu wollen. Außerdem: Anlässlich des Staatsbesuchs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping bei Donald Trump befasst sich Xavier Mauduit mit der Geschichte von Afong Moy, der ersten chinesischen Einwanderin in den Vereinigten Staaten. Théophile Cossa berichtet, wie ein Video einer 47-jährigen Inderin, die barfuß an einem Lauf teilnahm, um ihrer Tochter Schulbücher kaufen zu können, eine lebhafte Debatte über das indische Bildungssystem ausgelöst hat. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 28.09.2026 arte
  • Folge 3926 (58 Min.)
    Er hat Mythen von mehr als 1.300 Völkern der Welt zusammengetragen! Der Anthropologe und Prähistoriker Jean-Loïc Le Quellec veröffentlicht das „Dictionnaire critique de mythologie“ („Kritisches Lexikon der Mythologie“, CNRS Éditions). In dem 1.553 Seiten starken Werk erkundet er Erzählungen und Überlieferungen aus allen Kontinenten, die von mehr als 1.300 Völkern stammen – von der griechischen Sagenwelt bis zu Motiven, die durch Felskunst überliefert wurden. Mit diesem Lexikon, das den Anspruch erhebt, „die Mythologie als umfassende wissenschaftliche Disziplin darzustellen“, fragt Le Quellec nach der Funktion von Mythen in menschlichen Gesellschaften. Super-El-Niño: Ist die Welt auf diese Klimabombe vorbereitet? In diesem Jahr ist das Klimaphänomen El Niño zurück. Bereits im 19. Jahrhundert von peruanischen Fischern beschrieben, beruht es auf einer ungewöhnlichen Erwärmung des Oberflächenwassers im Pazifik: Die Passatwinde schwächen sich ab, der Ozean heizt sich auf, die Temperaturen steigen – und es kommt zu einer Reihe von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Dürren und Bränden. El Niño tritt alle zwei bis sieben Jahre wieder auf; diesmal ist jedoch von einem „Super-El-Niño“ die Rede, einer besonders intensiven Ausprägung des Phänomens. Der Höhepunkt von El Niño wird für Dezember 2026 erwartet. Dass sich das Phänomen im Voraus abzeichnet, ermöglicht es, sich auf seine zahlreichen klimatischen Folgen vorzubereiten – zumal viele Klimaforschende vorhersagen, dass 2027 das heißeste je gemessene Jahr werden könnte. Außerdem: Anlässlich der gestern bekanntgegebenen Einstellung des Umbauprojekts für den Tour Montparnasse blickt Xavier Mauduit auf die Geschichte des legendären Pariser Stadtteils zurück. Théophile Cossa bricht das Tabu rund um Stuhlinkontinenz, ein Phänomen, von dem viele Sportler bei körperlicher Anstrengung betroffen sind. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 29.09.2026 arte
  • Folge 3927 (58 Min.)
    Kraftstoffe: Reichen gezielte Hilfen, um den Unmut zu dämpfen? In Frankreich kostet ein Liter Diesel aktuell 2,40 €, ein Liter bleifreies Benzin 2,20 €. Angesichts dieser Rekordpreise ergreift die Regierung eine Reihe gezielter Hilfsmaßnahmen für Fischer, Landwirte, Beschäftigte im Baugewerbe und seit kurzem auch für „Vielfahrer“ – insgesamt 5,5 Millionen Menschen in Frankreich. Trotzdem steigen die Preise an den Tankstellen weiter, und der Unmut in der Bevölkerung wächst. KI und Literatur: Beginnt die Ära des Generalverdachts? Thélyson Orélien galt mit seinem Roman C’était ça ou mourir (Entweder das – oder der Tod, Grasset) als einer der gefragtesten Autoren dieses Literaturherbstes. „Galt“, denn der Autor geriet heftig in die Kritik: Er steht im Verdacht, KI beim Verfassen seines Romans genutzt zu haben. Hat KI ihren Platz in der Literatur? Zu Gast ist Bruno Putzulu. Der Schauspieler ist in dem Stück Diplomatie zu sehen, das im Pariser Théâtre Hébertot aufgeführt wird. Darin spielt er einen Diplomaten, der versucht, einen Nazi-Anhänger zur Vernunft zu bringen. Die Vorwahl der PS führt zu einer deutlichen Spaltung zwischen Raphaël Glucksmann und Ségolène Royal. Am Mittwoch, dem 23. September, standen sich die beiden Kandidaten in einer Fernsehdebatte auf LCI zu zahlreichen Themen gegenüber: von der Verwendung des Begriffs „Völkermord“ im Zusammenhang mit Gaza bis zu einem möglichen Wahlbündnis mit LFI – das Duell der Woche von Valérie Brochard. Seit einigen Wochen zeigen die Daten von Santé publique France ein Wiederaufflammen von Covid-19, wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau als während der Pandemie von 2020 – das Comeback der Woche von Marjorie Adelson. In Heute war es besser wirft Marie Bonnisseau einen Blick in die französischen Archive des Kalten Krieges. Mitten in der Essonne, in Arpajon, wurde vor 45 Jahren ein Atombunker errichtet. Außerdem: Die Internationale Schlagzeile zum Besuch von Xi Jinping in den Vereinigten Staaten, die von unseren Gästen ausgewählten Fotos der Woche sowie Theoretisch von Aurore Vincenti über unsere fünf Sinne. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 30.09.2026 arte
  • Folge 3928 (58 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Do. 01.10.2026 arte
  • Folge 3929 (58 Min.)
    Drei Millionen Tiere täglich für französische Teller getötet Brigitte Gothière veröffentlicht „Nourrir ou trahir – comment l’élevage intensif saigne la France“ („Ernähren oder verraten. Wie die Massentierhaltung Frankreich ausbluten lässt“, Payot). Seit sie 2008 gemeinsam mit ihrem Ehemann Sébastien Arsac den Verein L214 gegründet hat, sensibilisiert sie die breite Öffentlichkeit für Tierrechte: mit schockierenden Videos aus Schlachthöfen und eindringlichen Zahlen zur Massentierhaltung. Jeden Tag werden in französischen Schlachthöfen drei Millionen Nutztiere getötet. Der Fleischkonsum im Land liegt bei 83 Kilogramm pro Kopf und Jahr – doppelt so hoch wie im weltweiten Durchschnitt. Künstliche Intelligenz und Literatur: Sakrileg oder Chance? Diese Woche startet der Verlag Éditions de l’Observatoire das Label „Sanctuaire“ („Schutzraum“). Es garantiert, dass die dort veröffentlichten Bücher ohne KI entstanden sind. Die Frage nach der Rolle der KI in der Literatur ist durch den Ausschluss von Thélyson Oréliens „C’était ça ou mourir“ („Entweder das – oder der Tod“) von der Liste für den Prix Goncourt in die öffentliche Debatte gerückt. Das Buch stand im Verdacht, mithilfe von KI verfasst worden zu sein. Der Fall wirft zahlreiche ethische, philosophische, künstlerische und historische Fragen auf. Hat KI einen Platz im literarischen Schaffensprozess? Nach den Senatswahlen an diesem Wochenende, bei denen die Hälfte der Sitze in der Oberkammer des Parlaments neu besetzt wurde, blickt Xavier Mauduit auf die Geschichte des Senats zurück. Anlässlich der „Fat Bear Week“ befasst sich Théophile Cossa mit einem Online-Wettbewerb, bei dem der fetteste Braunbär gekürt wird. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 02.10.2026 arte
  • Folge 3930 (58 Min.)
    Neue Spuren unter Paris: Was ein Gallier-Experte zu erzählen hat Im Vorfeld der Restaurierungsarbeiten am Hôtel-Dieu in Paris haben präventive archäologische Ausgrabungen einen etwa zwanzig Meter langen Wall aus Stein und Holz zutage gefördert, den die Gallier vor der römischen Eroberung errichtet hatten. Laut Kulturministerium handelt es sich um einen „bedeutenden archäologischen Fund“, der die Existenz eines gallischen Lutetia auf der Île de la Cité belegt – und damit einer Siedlung, die der gallorömischen Stadt vorausging. Der Fund gibt Aufschluss über den genauen Standort der Siedlung, die der gallische Stamm der Parisii errichtet hatte. Blockierte Meerengen, Huthi-Angriffe: Wird Saudi-Arabien von seinen Verbündeten alleingelassen? Seit dem 11. September dieses Jahres hat der bewaffnete Arm der Huthi – einer mit dem Iran verbündeten Rebellengruppe, die gegen das jemenitische Regime kämpft – die Kontrolle über die Meerenge von Bab al-Mandab übernommen und eine Blockade gegen saudische Schiffe verhängt. Am Samstag gab Saudi-Arabien bekannt, von den Huthi in Richtung der Hauptstadt Riad abgefeuerte Drohnen sowie eine auf Mekka, die wichtigste heilige Stadt des Islam, zielende Drohne abgefangen zu haben. Die Türkei und Pakistan weigern sich vorerst, sich in den Konflikt einzumischen, obwohl sie im vergangenen August ein Verteidigungsabkommen mit Saudi-Arabien geschlossen haben. Auch die USA, Saudi-Arabiens wichtigster Verbündeter, haben eine amerikanische Intervention gegen die Huthi ausgeschlossen. Anlässlich des zweitägigen Staatsbesuchs Emmanuel Macrons in Spanien blickt Xavier Mauduit auf den Spanienbesuch von Émile Loubet, dem Präsidenten der Dritten Republik, im Jahr 1905 zurück. Théophile Cossa erzählt, wie das Wappen von La Lande-Chasles, einer Gemeinde im Département Maine-et-Loire, nach einer Reise um die Welt schließlich an Bord der ISS fotografiert wurde. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 03.10.2026 arte
  • Folge 3931 (58 Min.)
    Emmanuel Marre blickt seiner Vichy-Vergangenheit ins Gesicht Emmanuel Marres Film „Ein Mann seiner Zeit (Notre Salut)“ ist inspiriert von einem 1940 erschienenen Werk seines Urgroßvaters Henri Marre, dessen Titel er übernimmt. Der zweite Spielfilm des Regisseurs wurde beim letzten Filmfestival von Cannes mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Er erzählt die wahre Geschichte dieses Mannes, der unter dem Vichy-Regime Beamter und Anhänger Pétains war. In der Familie des Regisseurs war diese Geschichte nie tabu. Doch sie erhält eine neue Dimension, als eine seiner Tanten einen Karton mit 300 Briefen findet, die Henri und seine Frau Paulette miteinander ausgetauscht hatten. Emmanuel Marre entdeckt den Zusammenhang zwischen der Behörde zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, für die sein Urgroßvater tätig war, und der Deportation. Schulden bei 119 % des BIP: Ist Frankreich Europas Schwachstelle? Frankreichs Staatsverschuldung erreicht mit 3.595,5 Milliarden Euro – rund 119 % des BIP – einen neuen Rekord und ein seit 1946 beispielloses Niveau. Der Staat plant, im kommenden Jahr 340 Milliarden Euro neu aufzunehmen – ein historischer Betrag. Die Lage hat sich unter anderem durch Covid verschlechtert, aber auch durch die Inflation infolge der Energiekrise, durch die Sorge vor steigenden Leitzinsen und durch bestimmte steuerpolitische Entscheidungen. Premierminister Sébastien Lecornu will am 1. Oktober den Haushaltsentwurf für 2027 vorstellen, der Einsparungen in Höhe von 54 Milliarden Euro vorsieht. Ziel ist es, das Defizit im kommenden Jahr auf 5 % zu senken, nach 5,4 % in diesem Jahr. Nach mehr als einem Jahrhundert schließt die Schuhmarke André endgültig ihre Pforten. Xavier Mauduit blickt auf die Geschichte der Marke zurück. Théophile Cossa erklärt, warum Filme, die von Frauen geschrieben und inszeniert wurden, besonders rentabel sind. Hinter diesen Erfolgen verbirgt sich vor allem ein ausgeprägtes Budgetgefälle zwischen den Geschlechtern. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 05.10.2026 arte
  • Folge 3932 (58 Min.)
    Nein sagen wagen: Eine Anleitung zur Dissidenz Der amerikanische Journalist Gal Beckerman veröffentlicht sein neues Buch „Dissidence, mode d’emploi – de Diogène à Navalny, oser dire non“ („Wie man Dissident wird“, Propyläen). Inspiriert von der Stimmung in den Vereinigten Staaten während Donald Trumps zweiter Amtszeit versammelt er zahlreiche Beispiele für politischen und gesellschaftlichen Widerstand vom antiken Griechenland bis ins heutige China. Beckerman geht der Frage nach, was Menschen dazu bewegt, zu Dissidenten zu werden. Sein Buch versteht sich als Aufforderung, Machtverhältnisse zu hinterfragen und selbstbestimmt zu handeln. Brasilien: Lula gegen den Bolsonaro-Sohn – reicht es für eine vierte Amtszeit? An diesem Sonntag findet in Brasilien der erste Wahlgang der Präsidentschaftswahl statt. Der amtierende Präsident Luiz Inácio Lula da Silva tritt gegen Flávio Bolsonaro an, Senator und Sohn des ehemaligen konservativen Präsidenten Jair Bolsonaro. Letzterer wurde wegen eines Putschversuchs nach dem Ende seiner Amtszeit von 2019 bis 2023 zu 27 Jahren Haft verurteilt. Lula, der bereits dreimal Präsident Brasiliens war, strebt trotz seiner durchwachsenen Bilanz eine vierte Amtszeit an. Flávio Bolsonaro vertritt dieselben konservativen Standpunkte wie sein Vater und stützt sich auf die evangelikalen Kirchen. Zudem wird er von der Trump-Regierung unterstützt, die ihren Einfluss auf das Land ausweiten möchte. Außerdem: In Marokko hat der König mit Fatima Ezzahra El Mansouri erstmals eine Frau zur Regierungschefin ernannt. Für Xavier Mauduit Anlass, auf die Geschichte einer anderen mächtigen Frau zurückzukommen: der Berberkönigin Zaynab Nefzaouia, Gründerin von Marrakesch. Théophile Cossa befasst sich angesichts des Verbots von „Fast-Food-Drives“ in mehreren US-Städten mit der Infragestellung eines Symbols der amerikanischen Kultur: des „Drive-in“. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 06.10.2026 arte
  • Folge 3933 (58 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 07.10.2026 arte
  • Folge 3934 (58 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Do. 08.10.2026 arte
  • Folge 3935 (58 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 09.10.2026 arte
  • Folge 3936 (58 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 10.10.2026 arte
  • Folge 3937 (58 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 12.10.2026 arte
  • Folge 3938 (58 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Di. 13.10.2026 arte
  • Folge 3939 (58 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 14.10.2026 arte
  • Folge 3940 (46 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Do. 15.10.2026 arte
  • Folge 3941 (46 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 16.10.2026 arte
  • Folge 3942 (46 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 17.10.2026 arte
  • Folge 3943 (46 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 19.10.2026 arte
  • Folge 3944 (46 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Di. 20.10.2026 arte
  • Folge 3945 (46 Min.)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 21.10.2026 arte

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