Bild: dctp/RTL
    10 vor 11 – Bild: dctp/RTL

    10 vor 11

    D 1988–
    Deutsche Erstausstrahlung: 02.05.1988 RTLplus

    Das älteste Kulturmagazin im deutschen Privatfernsehen bietet in 24 Minuten jede Woche Originaltöne aus Film, Buch und Musiktheater. Es hat den Anspruch, authentisch und kompromisslos Themen, Werke und Personen aus Kunst und Kultur in Form von Interviews und Gesprächen darzustellen. (Text: dctp)

    10 vor 11 im Fernsehen

    = Diese Sendung aufnehmen mit Save.TV – Ihre TV-Cloud.
    Di
    28.02.00:30–00:55RTLNachricht von blinden Fischen – Dr. Jörg Freyhof: „Was man alles von Fischen nicht weiß“
    00:30–00:55
    Di
    07.03.00:30–00:55RTLDie Nase des Sokrates – Prof. Dr. Luca Giuliani: „Schönheit hebt ihr hässliches Haupt“
    00:30–00:55
    Di
    14.03.00:30–00:55RTL„Faust“ von Charles Gounod – Frank Castorf inszeniert an der Staatsoper Stuttgart
    00:30–00:55
    Di
    21.03.00:30–00:55RTLDer lange Atem – Christoph Menke: „Eine gute Revolution ist nicht unter 800 Jahren zu haben!“
    00:30–00:55
    Di
    28.03.00:30–00:55RTLLiebe in Russland ist nicht schwarz-weiß – Barrie Kosky inszeniert „Eugen Onegin“ an der Komischen Oper Berlin
    00:30–00:55
    Di
    04.04.00:30–00:55RTLIch kann nicht streiken, wenn mein Arbeitsplatz zuhause ist – Prof. Dr. Jürgen Kocka: Über den Wandel der menschlichen Arbeit
    00:30–00:55

    10 vor 11 – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Seit 1988. Sperriges Kulturmagazin von Alexander Kluge, das Themen, Werke und Personen aus Kunst und Kultur darstellen will. Und zwar „authentisch und kompromisslos“, was vermutlich nur eine andere Art ist, das zu beschreiben, was der ehemalige RTL-Chefredakteur Hans Mahr „Publikumsvertreibung und Publikumsbeschimpfung“ nannte. Das Magazin behandelt Themen wie „Die illegitimen Kinder des Anton von Webern“ und besteht meist aus Interviews, die mit einer einzigen Einstellung in einer Küche oder einem Café gefilmt sind, nur unterbrochen von grellen Bild- und schrillen Toncollagen sowie seltsamen Texttafeln.

    Kluges Firma dctp nutzte eine Regelung im Rundfunkstaatsvertrag, wonach größere Privatsender Sendezeit an unabhängige Zulieferer abgeben müssen. Im März 1998 gelang es RTL immerhin, den allmontäglichen Quotenkiller, der ursprünglich mal nach seiner Sendezeit benannt war, von etwa 23.00 Uhr um eineinhalb Stunden in Richtung Nacht zu verschieben. Ähnliche Magazine von Kluge sind Primetime – Spätausgabe und News & Stories. Dank der Regelung im Rundfunkstaatsvertrag kamen über die dctp allerdings auch die Formate Stern TV und Spiegel TV ins Privatfernsehen, die sich zu Quotengaranten entwickelten.

    Das Magazin erhielt den Grimme-Preis mit Gold 1992 für die Sendung „Das Goldene Vlies“.