Wennschon, dennschon

    Wennschon, dennschon

    DDR 1983–1992
    49 Sendungen
    Deutsche Erstausstrahlung: 15.01.1983 DDR1

    Samstagabend-Ableger der Sendung „Außenseiter – Spitzenreiter“ mit Hans-Joachim Wolfram, der Menschen im Scheinwerferlicht präsentierte, die eine außergewöhnliche Begabung hatten.

    Kauftipps von Wennschon, dennschon-Fans

    Wennschon, dennschon – Community

    malipur am 14.10.2016 10:08: Gibt es einen Mitschnitt von Wennschon-dennschon mit den Moderatoren Chor?
    Christine (geb. 1963) am 11.12.2015 21:17: Hallo, Guten Abend, ich suche den Mitschnitt einer Sendung von "Wenn schon, denn schon. Sie müsste im November 1987 aufgenommen worden sein. Es ging um Mandolinenspieler und wir sind dort als Orchester aufgetreten. Wir haben mit Wolfgang Ziegler das Lied "I am sailing" gespielt. Pan Tau war in der Sendung. Kann mir jemand helfen? Vielen Dank

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    1983–1991 (DFF). 1992 (MDR). Kuriositätenshow am Samstagabend mit Hans-Joachim Wolfram, in der überraschende Leistungen unbekannter Menschen im Alltag vorgestellt wurden.

    Die Sendung war ein Ableger von Außenseiter – Spitzenreiter: Gesucht wurden Menschen, die z. B. glaubten, das älteste funktionstüchtige Haushaltsgerät zu besitzen, am schnellsten einen Keilriemen am Trabant wechseln zu können oder die längste Partie Fernschach gespielt zu haben – die Sieger wurden in der jeweils nächsten Sendung gekürt.

    Skurrile Zeitgenossen traten auf, die ein Instrument rückwärts spielen oder 450 deutsche Gedichte und Balladen auswendig zitieren konnten – Letzterer stellte es zur allgemeinen Erleichterung nicht vollends unter Beweis. Ein Chinese produzierte die größte Seifenblasenkugel der Welt. Gelegentlich kam jemand, der für seine Besonderheit zwar nichts konnte, aber nicht minder interessant war: Mario Winkelmann aus Dresden beispielsweise hatte alle Organe auf der falschen Seite. Erster Gast nach dem Mauerfall war ein ulkiger Kerl aus dem Westen mit einem komischen Akzent: Rudi Carrell.

    Nach der Wende arbeitete die Show mit der Guinness-Redaktion zusammen. Sie überlebte das Ende des DFF nur knapp, im MDR liefen noch vier Ausgaben, was die Gesamtzahl auf 43 brachte. Die Sendung, der sie entsprang, Außenseiter – Spitzenreiter, wurde fortgesetzt.