Deutsche Erstausstrahlung: 10.07.1974 ARD
    Alternativtitel: Telerop 2009

    Ob Umwelt- oder Klimakatastrophen, Geburten- oder Gedankenkontrolle: die Zukunftsprognosen der 70er Jahre waren extrem pessimistisch. Wie man sich die Welt im Jahre 2009 vorgestellt hat, zeigt diese leicht obskure deutsche Sci-Fi-Serie über den fiktiven Fernsehsender „Telerop“, die seit knapp 35 Jahren in den Archiven geschlummert hat.

    Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten – Community

    Stefan (geb. 1963) am 11.12.2009: Jetzt hatte ich endlich alle Folgen der Serie auf "1festival" gesehen. Vom Thema her sicher nicht an den Haaren herbeigezogen. Nur wurde hier alles sehr negativ gesehen. Und die Folgen waren eher (stink)langweilig. Nur gut, daß die Folgen nicht länger als 25 Minuten waren, sonst wäre ich wahrscheinlich eingeschlafen. So reißerisch übrigens der Vorspann, so trashig auch die Klamotten. Also auf DVD muß man diese Serie nicht unbedingt herausgeben.
    Hanko (geb. 1967) am 31.03.2009: ab September 2009 läuft aud EinsFestival "Telerop 2009".
    Edwin (geb. 1959) am 06.10.2008: Ein Baum wird ja wohl nicht ausreichen. Aber du hast recht, ich spende Geld für Bäume.
    Attalia (geb. 1955) am 11.09.2008: Die Serie hieß: Es ist noch was zu retten, also haltet euch gefälligst daran und pflanzt morgen den ersten Baum gegen die Katastrophe.
    Kassandra (geb. 1945) am 02.09.2008: Ich weiß nicht, was soll es bedeuten. Ich denke, dass ich in die Zukunft sehen kann und sehe eine große Katastrophe auf uns alle zukommen, zuerst auf die USA und Kanada.

    Telerop 2009 – Es ist noch was zu retten – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    13-tlg. dt. Science-Fiction-Serie.

    Jo Wismuth (Ingrid Resch), Pierre van Floth (Fred Maire) und Ruth Michaelis (Antje Hagen) arbeiten im Jahr 2009 für den Fernsehsender Telerop. Gute Nachrichten haben sie kaum zu verkünden: Aus Schleswig-Holstein ist eine karge, versteppte Landschaft geworden, täglich sterben Menschen am Smog, Kinder kommen streng rationiert von der Samenbank, und die Menschen sehnen sich nach Arbeit, nicht nach Freizeit, weil sie das verordnete Nichtstun fertig macht. Alle sehnen sich zurück nach der guten alten Zeit, so etwa in die Mitte der 70er Jahre, da wäre noch was zu retten gewesen … 

    Ebenso pessimistische wie konstruktive Ökosendung, die mit sehr erhobenem Zeigefinger versuchte aufzuzeigen, was aktuell zu tun wäre, um die düsteren Ausblicke in die Zukunft nicht Wirklichkeit werden zu lassen.

    Die halbstündigen Folgen liefen im regionalen Vorabendprogramm.

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