Deutsche Erstausstrahlung: 04.03.1993 RTL

    Vito, Sohn italienischer Gastarbeiter, lebt im Berliner Arbeiterbezirk Neukölln. Wegen einer schweren Sportverletzung und dem plötzlichen Tod seiner Frau will der Mittelstürmer von Hertha BSC ein neues Leben beginnen. Er will raus aus seinem Milieu und seiner Tochter Alexandra ein besseres Leben bieten. Im Hamburger Nobelvorort Othmarschen bewirbt Vito sich als Hausmann bei Barbara Hoffmann, die alleine mit ihrem Sohn Daniel lebt. Vito bekommt den Job und verwandelt sich vom Macho in einen verliebten und braven Hausmann, sorgt aber dennoch für allerhand Turbulenzen.

    „Ein Job fürs Leben“ ist die deutsche Adaption von „Wer ist hier der Boss?“. Wie auch bei „Hilfe, meine Familie spinnt“ handelt es sich um exakte Drehbuchkopien der Originalfassungen. (Text: Kabel 1 Serienlexikon)

    DVD-Tipps von Ein Job fürs Leben-Fans

    Ein Job fürs Leben – Community

    Christian (geb. 1976) am 03.08.2009: Hi, Danke für Deine ausführliche Antwort, echt klasse!! :-) Nee, ich glaube Dir schon das Du es bist!!Ehrlich. Ich habe die Serie damals ""manchmal" geschaut, fand es aber von RTL n bißchen blöd geplant, die Serie zeitgleich mit dem "Original" zu senden.Wenn bis dahin noch niemand die Original Serie gesehen hätte, wäre Eure Version sicher ein größerer Erfolg geworden....Ist aber nur meine Meinung :-) Danke Dir, echt super mal zu lesen wie das damals war! Toll das Du hier schreibst. Viele Grüße, Christian
    Philipp (geb. 1982) am 10.07.2009: @chris: ich kann deine skepsis bezüglich meiner identität verstehen und wohl auch nichts dagegen machen, dennoch möchte ich dir gerne auf die fragen antworten, die stephan nicht beantworten konnte: ich war damals bei den pfadfindern, als eine frau zur gruppenstunde kam, die einen blonden jungen mit blauen augen gesucht hat. bei einem ersten casting in den kellern der ccc-studios waren noch ganz viele andere kinder "im rennen", beim zweiten und letzten casting kann ich mich nur noch an einen jungen erinnern, der - glaube ich - später eine gastrolle als mein freund in der serie bekommen hat. es gibt zur letztendlichen entscheidung noch eine anekdote: per brief habe ich damals zunächst eine absage bekommen. und kann mich noch gut erinnern, dass ich sehr geweint habe. aber noch am selben tag rief jemand von der produktion an und meinte, dass es sich um ein versehen gehandelt und ich die rolle doch bekommen hätte. die freude war natürlich sehr sehr groß :-) und die darauf folgenden monate waren einfach nur toll, kein bißchen stress! melanie und ich waren auch nur von mittwoch bis freitag dort - und freitag war auch der einzige tag, an dem wir nicht zur schule mussten. das war auch toll :-) und hatte natürlich jugendschutzrechtliche gründe. wenn wir nicht im atelier waren, haben wir sehr viel gespielt und waren oft im regie-raum, weil die ganze technik einfach so beeindruckend war und man uns auch dort hat spielen lassen. jeder ist mit uns so umgegangen, dass wir keinerlei druck verspührt haben: ich kann mich noch gut an eine aufzeichnung vor publikum (es gab auch eine ohne publikum am vormittag, wohl zur sicherheit) erinnern, während der ich in einer szene immer wieder lachen musste - ich konnte einfach nicht aufhören! in meiner erinnerung haben wir es bestimmt sechs bis sieben mal probiert, bis es geklappt hat, aber ich kann mich an keinen erinnern, der die augen verdreht hätte. im gegenteil: eigentlich haben alle mitgelacht, auch das publikum :-) dafür gab's ja auch den animateur, der das publikum schon vor der aufzeichnung und während der pausen unterhalten hat - oder eben, wenn etwas schief ging. noch kurz was zum casting: meine mutter hat mir jahre später erzählt, warum ich die rolle eigentlich bekommen habe: walter weber (der erste regisseur der serie) hat mich am ende des letzten castings gefragt, warum ich "mitmachen" will (daran kann ich mich aber nicht erinnern, jedoch an das gefühl der neugier, welches mich seitdem mein ganzes leben begleitet). ich soll geantwortet haben: "weil ich das noch nie gemacht habe". er hat dann später meiner mutter gesagt, dass er sich deswegen für mich entscheiden würde - weil ich weder von meinen eltern unter druck gesetzt wurde (sie haben mich schließlich auch nicht zum casting GESCHICKT), noch mich selbst unter druck gesetzt habe (zum beispiel mit einer antwort wie "ich will berühmt werden"). ja, das war schon eine tolle zeit, in der ich eine menge spaß hatte und vielen lieben menschen begegnet bin. aber kinder haben's ja auch leicht! :-) in diesem sinne! philipp
    Michael (geb. 1978) am 27.03.2009: Nein, es gab einige Unstimmigkeiten die man wohl unter den Teppich kehren möchte. Gruß
    Chris (geb. 1976) am 08.02.2009: Hallo, Danke für Deine ausführlichen Beschreibungen!Echt klasse. @Michael:Meinst Du mit "Zensur" meine Zweifel an Philips Echtheit? Bin halt immer etwas kritisch.:-) Gruß, Chris
    Stephan (geb. 1969) am 16.01.2009: Teil 2: Brigitte Grothum war klasse. Da erinnert Philipp sich richtig. Ein Vollprofi durch und durch. René Hofschneider war ein absoluter Darling. Aber Philipp und Melanie haben alle verblüfft. Neben der Schule so eine Leistung zu vollbringen war schon klasse. Allerdings erinner ich mich auch noch an Irmelin Behringer. Sie war als Mensch ... na ja... zwar nett, aber auch sehr einfältig. Über die Arme wurde oft gelacht. Noch zu erwähnen: Regie führte Ilse Biberti (die Ilse aus der Sesamstraße). Woher ich das alles weiß? Ich habe damals die Drehbücher mit verbrochen. :-)

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    26 tlg. dt. Sitcom.

    Der verwitwete Ex-Profi-Sportler Vito Castelli (René Hofschneider) zieht mit seiner Tochter Alexandra (Melanie Nanke) bei der Karrierefrau Barbara Hoffmann (Irmelin Beringer) und ihrem Sohn Daniel (Phillip Seipelt) ein und arbeitet fortan als deren Haushälter.

    Die Serie war eine wörtliche Übersetzung von Wer ist hier der Boss?, die Original-Texte wurden einfach mit deutschen Schauspielern und Namen noch einmal gedreht. Wer ist hier der Boss? lief damals nachmittags im Doppelpack mit Eine schrecklich nette Familie. Ein Job fürs Leben lief donnerstags um 20.15 Uhr im Doppelpack mit Hilfe, meine Familie spinnt!, einer wörtlich abgeschriebenen Version von Eine schrecklich nette Familie. Beide deutschen Kopien floppten.

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