Familie Heinz Becker

Familie Heinz Becker

D 1992–2004
Deutsche Erstausstrahlung: 23.03.1992 West 3

Familienoberhaupt Heinz Becker (Gerd Dudenhöffer) hat von allem keine Ahnung, äußert seine Meinung aber ungefragt bei jeder Gelegenheit. Mit „Batschkapp“ auf dem Kopf und Bierflasche in der Hand bricht der kleinkarierte Spießbürger weltweite Zusammenhänge auf seinen saarländischen Mikrokosmos herunter und terrorisiert mit hanebüchenen Behauptungen seine minderbemittelte Frau und seinen leidgeprüften Sohn. Die feinsinnig-wortwitzigen Eskapaden der Beckers erlangten deutschlandweit Kultstatus. (Text: WDR)

Familie Heinz Becker auf DVD
Familie Heinz Becker im Fernsehen
Di
29.07.201422:00–23:00 UhrSWR Fernsehen255.01Die Berlin Reise-Teil 1
22:00–23:00 Uhr
   265.02Die Berlin Reise-Teil 2
Mi
30.07.201400:35–01:35 UhrSWR Fernsehen255.01Die Berlin Reise-Teil 1
00:35–01:35 Uhr
   265.02Die Berlin Reise-Teil 2
Di
05.08.201422:00–23:00 UhrSWR Fernsehen285.04Ein neues Auto?
22:00–23:00 Uhr
   305.06Der Kurschatten
Mi
06.08.201400:20–01:20 UhrSWR Fernsehen285.04Ein neues Auto?
00:20–01:20 Uhr
   305.06Der Kurschatten
Di
12.08.201422:00–23:00 UhrSWR Fernsehen316.01Spurlos verschwunden
22:00–23:00 Uhr
   326.02Zimmer 112a
Mi
13.08.201400:35–01:35 UhrSWR Fernsehen316.01Spurlos verschwunden
00:35–01:35 Uhr
   326.02Zimmer 112a
Di
19.08.201422:00–22:55 UhrSWR Fernsehen336.03Bier oder Wein
22:00–22:55 Uhr
   346.04Krach
Mi
20.08.201400:20–01:15 UhrSWR Fernsehen336.03Bier oder Wein
00:20–01:15 Uhr
   346.04Krach
Di
26.08.201422:00–22:55 UhrSWR Fernsehen356.05Hallo!
22:00–22:55 Uhr
   366.06Was iss’n passiert?
Mi
27.08.201400:20–01:15 UhrSWR Fernsehen356.05Hallo!
00:20–01:15 Uhr
   366.06Was iss’n passiert?
Di
02.09.201422:00–22:55 UhrSWR Fernsehen377.01Auf Händen und Knien
22:00–22:55 Uhr
   387.02Abgetaucht
Mi
03.09.201400:35–01:30 UhrSWR Fernsehen377.01Auf Händen und Knien
00:35–01:30 Uhr
   387.02Abgetaucht
Familie Heinz Becker – Community
Fan am 29.06.2014: Hallo, nachdem Gerd Dudenhöffer in einer Talkshow Interesse zeigte neue Folgen der Serie zu produzieren, gibt es nun eine Online-Petition, die sich dafür einsetzt. In derselben Sendung gab es auch eine erneute Annäherung zwischen Dudenhöffer und Alice Hoffmann, was Hoffnung auf eine Neuauflage mit den beiden macht. Diese Petition sollte unterstützt werden. Das Soloprogramm "Heinz Becker" ist Beweis genug, dass Dudenhöffer sein Komiker-Handwerk nicht verlernt hat: https://www.openpetition.de/petition/online/neuauf lage-von-familie-heinz-becker
Wolf S am 27.05.2014: Hallo zusammen, die Verantwortlichen werden das nicht lesen, aber ich kann da nur zustimmen - das eingeblendete Lachen ist echt unter aller Kanone - dass man auch da schon "amerikanisiert" finde ich schon sehr peinlich. Für mich ein Grund Heinz Becker nicht mehr anzusehen.....
Rosemarie Burger (geb. 1958) am 16.03.2014: Das Lachen während der Folgen im fernsehen ist unerträglich, man kann gar nicht mehr die Sendung genießen. Das mußte mal gesagt werden, so laut war das früher nicht.
Ändy (geb. 1964) am 04.01.2014: Bitte helft mir: In welcher folge erklärt heinz becker den unterschied zwischen toast hawaii und strammerm max? Danke
Frankk1979 (geb. 1979) am 11.05.2013: Also ich finde auch dass Alice Hoffman die Figur Hilde Becker am besten dargestellt hat aber auch Marianne Riedel war nicht schlecht. Sabine Urig und Andreas Gergen sind sicher auch sehr gute Schauspieler jedoch die Tatsache dass in der fünften Staffel Alice Hoffman durch Sabine Urig und in der sechsten Staffel Gregor Weber durch Andras Gergen ersetzt wurde, gab der Familie Heiz Becker einen etwas anderen Charakter. Ich denke da in diesen neueren Folgen noch ein soziales Netz mit den Nachbarn aufgebaut wurde, die sonst mit der alten Besetzung ggf. nur erwähnt wurden, nun aber ein Gesicht haben hat die Serie sosehr verändert das dass es eigentlich eine komplett neue Familie ist, nach meinem Gefühl. Ich habe alle Folgen einschließlich 'Zwei nach Hawaii', den Film 'Tach Herr Doktor' habe ich nicht gekauft, sondern angeschaut. Meiner Meinung nach könnte diese Serie heute noch laufen, wenn die Hauptbesetzungen mit Alice und Gregor geblieben wären, diese Folgen kann ich mir immer wieder anschauen. Jetzt noch eine ganz persönliche Rezession, man mag mir vorwerfen dass sie unsachlich ist aber ich finde die 'Reise nach Berlin' (Folge 25,26). 'In der Telefonzelle'(Folge 27), 'Der Hausball' (Folge 29) grenzwertig von der Schauspielerischen Leistung. Die Folgen 'Spurlos verschwunden' (Folge 31), 'Auf Händen und Knien' (Folge 37), 'Abgetaucht' (Folge 38) einfach nur schlecht, ich könnte nun aber nicht sagen ob schlecht gespielt (denn die Darsteller können sicher nur das spielen was im Drehbuch steht) oder aber vom Drehbuch her. Ich finde die so schlecht, die kann ich mir nicht anschauen, zu lange Pausen in den Dialogen, die Dialoge an sich ... zum Beispiel die des Bademeisters, der beiden Frauen, die sich über ihre Freunde/Männer austauschen, der Mann am Beckenrand und so weiter, sind nicht mein Ding. Dagegen finde ich die Folge 35 'Hallo!' wieder recht witzig (hm... ich würde sie gern nochmal mit Hilde gespielt von Alice sehen :´-) ...) der Frank
Schauspieler
Heinz BeckerGerd Dudenhöffer
Hilde BeckerAlice HoffmannStaffel 2-4
Stefan BeckerGregor WeberStaffel 1-5
Hilde BeckerSabine UrigStaffel 5-7
Stefan BeckerAndreas GergenStaffel 6-7
Hilde BeckerMarianne RiedelStaffel 1
Dies und das

Die Fernsehserie Familie Heinz Becker machte Gerd Dudenhöffer bekannt. Bisher gibt es insgesamt 42 Episoden in 7 Staffeln. Die Serie ist eine Produktion des Saarländischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit dem Westdeutschen Rundfunk. Alle Folgen wurden von Gerd Dudenhffer selbst geschrieben.

(Info von ‚Bayern-Fan‘)

Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

Dt. Sitcom von Gerd Dudenhöffer.

Der Saarländer Heinz Becker (Gerd Dudenhöffer) ist ein stoffeliger Nörgler. Seine Frau, es Hilde (erste Staffel: Marianne Riedel; dann: Alice Hoffmann; ab Mai 1998: Sabine Urig), und sein Sohn, de Stefan (Gregor Weber; ab Herbst 2001: Andreas Gergen), müssen ihn ertragen. Heinz, nie ohne Mütze zu sehen, ist der Hausherr, dessen Wort Gesetz ist. Seine Vorstellungen von heiler Welt umfassen die Selbstverständlichkeit, dass die Frau das Haus zu pflegen und zu kochen hat, während er in Ruhe sein Bier trinkt. Als es Hilde krank ist und de Heinz und de Stefan spülen müssen, schlägt de Stefan vor, man könne sich doch eine Spülmaschine anschaffen. De Heinz entgegnet – wie immer im schönsten saarländischen Dialekt: „Her uff – so lang wird die Mutter auch nicht krank sein!“ Es Hilde, oft etwas schwer von Begriff, ist die stets mit Schürze bekleidete Hausfrau, de Stefan der permanent von den Eltern genervte Teenager. Es Charlotte (Mirjam Köfer) ist zeitweise seine Freundin. Mit ihr zieht er im Februar 1996 in eine WG in Berlin, kommt aber in der nächsten Staffel zwei Jahre später zurück. Im Herbst 2001 bekommen die Beckers Nachbarn: De Maier Kurt (Henning Hoffsten), seine Frau, es Roswitha (Siggi Siegert), und seine Tochter, es Jessica (Anja Beckert), ziehen gegenüber ein und benehmen sich genauso wie die Beckers.

Mit Erfolg brachte der Kabarettist Dudenhöffer seine Bühnenfigur Heinz Becker ins Fernsehen, überzeichnete Familienklischees und trieb das Spießertum auf die Spitze; manchmal war es jedoch schon absurd genug, das wahre Leben einfach abzuschreiben und vorzuführen. Das funktionierte stellenweise wie bei Loriot komplett ohne Pointen, barg aber eine ungeheure Komik. Bevor die Serie startete, trat Dudenhöffer regelmäßig in Jürgen von der Lippes WDR-Sendung So isses auf.

Die Serie lief zunächst in den Dritten Programmen von WDR und SWR und wurde ab Juni 1994 dienstags um 21.05 Uhr ins Erste übernommen, wo sie bis zu sechs Millionen Zuschauer erreichte. Ab 2004 liefen neue Folgen freitags nach 22.00 Uhr. Durchschnittlich alle zwei Jahre produzierte Dudenhöffer eine neue Staffel mit sechs Folgen, insgesamt wurden bisher 42 Folgen gezeigt.

Die Folge „Alle Jahre wieder“ aus der dritten Staffel, die den familiären Weihnachtsstress karikiert und zeigt, wie beim Schmücken des Baumes alles drunter und drüber geht und die Familienmitglieder sich gegenseitig auf die Nerven fallen, ist seit etlichen Jahren fester Bestandteil des Heiligabendprogramms der ARD und mehrerer Dritter Programme. Erstausgestrahlt wurde sie, denn man denkt ja mit, am 19. Juli 1994.

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