Deutsche Erstausstrahlung: 17.11.2003 Das Erste

    Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erden, als Eure Schulweisheit sich erträumt Nach diesem Motto Shakespeares hat die ARD eine sechsteilige Serie produziert, bei der es um ungelöste parapsychologische Rätsel der Geschichte geht. Es werden Fragen z.B. um Telekinese, Telepathie, Nahtod, Reinkarnation, Exorzismus und Geister behandelt und es kommt alles vor, von dem man in den letzten 20 Jahren über Übernatürliches in der BILD-Zeitung gelesen hat: Die unterbewußt parapsychisch begabete Rechtsanwaltsgehilfin aus Rosenheim, Teufelsaustreibungsexzesse unter dem Segen der Kirche, Golder Dawn-Geschichten um Aleister Crowley und Mary Binder oder die unheimlichen Geistergesicht-Erscheinungen in einer spanischen Küche.

    Trotz Aufmachung mit viel Brimborium bringt die Sendung wenig wirklich Neues, es sei denn man hat sich wirklich noch nie in irgendeiner Weise mit Parapsychologie auseinandergesetzt. Lichtblick: die äußerst sehenswerte Folge (Nr.2) über Teufelsaustreibung und die dunklen Machenschaften der katholischen Kirche gegenüber Kranken. (Text: NN)

    Dimension PSI – Kauftipps

    Dimension PSI – Community

    David Bannert (geb. 1985) am 15.03.2006: würde mich freuen wenn ihr die ganze Dimension PSI Staffel nochmal im TV ausstrahlt! Danke !!!
    david (geb. 1988) am 22.01.2006: Hallo An ARD Ich würde gerne die Sendung Dimension Psi sehen die am 17.11.2003 ausgestrahlt wurde, in der sendung geht es um die teufelsaustreibung von Anneliese Michel. Ich würde mich freuen wenn diese sendung im fernsehen mal ausgestrahlt wird oder ich würde mich auch freuen wenn ihr mir die sendung zuschicken würdet. danke

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    6-tlg. dt. Wissenschaftsreportage, die sich mit Parapsychologie, Telekinese, Telepathie, Reinkarnation, Geistern, Nahtod und Wiedergeburt befasste und versuchte, scheinbar unerklärlichen Phänomenen auf den Grund zu gehen. Oder genauer: scheinbar unerklärliche Phänomene mit möglichst viel dramatischer Musik und nicht allzu viel vernichtenden Kommentaren von Parapsychologie-Kritikern so darzustellen, dass möglichst viele Leute zum Einschalten animiert wurden.

    Die Wissenschaftsredaktionen der ARD, die mit dieser Reihe nichts zu tun hatten, schauten neidisch auf den guten dreiviertelstündigen Sendeplatz am Montag um 21.45 Uhr, von dem sie bei ungleich wichtigeren Themen nur träumen konnten. Die sechs Autoren der Filme hatten erkleckliche Reiseetats, aber keine einschlägige Erfahrung. Produziert wurde die Reihe von Maurice Philip Remy. Fachberater war Walter von Lucadou, der sich mit seiner Freiburger Parapsychologischen Beratungsstelle als Experte für das Unsinnliche profiliert und geschickt zwischen Skeptikern und Gläubigen positioniert hatte. Und natürlich kam auch Löffelverbieger Uri Geller vor.