Deutsche Erstausstrahlung: 05.10.1992 Das Erste

    Willi Holzwarth regiert seit Jahrzehnten eine fiktive schwäbische Kleinstadt im Remstal als Bürgermeister – freilich etwas nach Gutsherrenart. Der schlitzohrige, aber dennoch grundaufrichtige Holzwarth trifft seine Entscheidungen souverän und nicht selten am Gemeinderat vorbei. Doch eines Tages fällt er einer Intrige zum Opfer und muß das Amt überraschend an seinen langjährigen Adlatus und bisherigen Stadtinspektor abgeben. Doch auch als Altbürgermeister zieht Holzwarth weiterhin die Fäden, getreu dem Motto: „Mir isch egal, wer onter mir Bürgermeischter isch“ … (Text: YvoGolling)

    Der König von Bärenbach auf DVD

    Der König von Bärenbach – Community

    Holger (geb. 1974) am 25.03.2004: Guten Tag! Ich bin ein echter Remstäler und komme aus der Gegend, in welcher der "König von Bärenbach" gedreht wurde. Eine Szene wurde ca. 600 Meter von meiner Wohnung entfernt gedreht, auf der Verbindungsstraße zwischen Beinstein (Ortsteil von Waiblingen) und Kleinheppach. Das ist noch so eine schöne schmale, holperige Landstraße mit Straßengraben. Das war damals das Ortsgespräch bei uns! Grüße, Holger

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    13 tlg. dt. Comedyserie von Felix Huby und Marielies Brommund, Regie: Wolfgang Panzer.

    Seit 25 Jahren regiert Bürgermeister Willi Holzwarth (Walter Schultheiß) das schwäbische Städtchen Bärenbach. Zwar nach Gutsherrenart und im Prinzip aus Gewohnheitsrecht, doch zum Wohl der Gemeinde. So versetzt er eigenhändig bei Nacht und Nebel einen Grenzstein zum Nachbarort, damit eine Heilquelle noch auf der Bärenbacher Gemarkung liegt. Kein Wunder, dass er mit Bürgermeister Neubert (Walo Lüönd) aus Bad Beisingen im Clinch liegt. Doch trotz seiner großen Beliebtheit hat Willi auch im eigenen Ort Gegner, darunter den Bauunternehmer Gottfried Lederle (Dieter Eppler) und seine eigene Tochter Martha (Sabine Bräuning), die in der Opposition und in der lokalen Zeitung Bärenbacher Anzeiger, deren Chefredakteurin sie ist, schon mal politisch Stimmung gegen Papa macht.

    Wegen irgendeiner blöden Affäre muss Willi dann plötzlich zurücktreten und inthronisiert in Folge 4 seinen politischen Ziehsohn, den bisherigen Stadtinspektor Manfred Schnell (Christoph Hofrichter) als Nachfolger, um in Wirklichkeit selbst im Hintergrund weiterregieren zu können, denn mir isch egal, wer unter mir Bürgermeischter isch. Doch dann hat der Bengel plötzlich eine eigene Meinung! Das hält Willi aber nicht davon ab, sich auch in Zukunft regelmäßig einzumischen, und oft ist das auch nötig. Willi wohnt in einer Villa, die zur Hälfte ihm gehört und zur anderen Hälfte seinem Bruder Herbert (Robert Nägele), einem gewitzten Tüftler. Rathauspförtner Motzer (Martin Schleker) ist und bleibt Willis Verbündeter.

    Die Folgen hatten eine Nettolänge von etwa 45 Minuten und liefen im regionalen Vorabendprogramm, zwei Jahre später wurden sie montags um 21.45 Uhr wiederholt.