Irgendwie und sowieso

    Irgendwie und sowieso

    D 1986
    Deutsche Erstausstrahlung: 09.10.1986 Das Erste

    Hochsommer 1968: Der dicke „Sir Quickly“, einziger Sohn eines oberbayerischen Großbauern, gewinnt ein Ochsenrennen. Damit beginnt für ihn eine Reise in eine unruhige Zeit. (Text: Hörzu 41/1988)

    Irgendwie und sowieso auf DVD

    Irgendwie und sowieso – Community

    unbekannt (geb. 1960) am 30.09.2011: ...und der zweite Song ist LOVIN' SPOONFUL - Summer In The City Gruß Günther
    unbekannt (geb. 1960) am 30.09.2011: Ich halte die Serie für DIE SERIE des deutschen Fernsehens überhaupt. Trotzdem habe ich auch noch einen Fehler entdeckt, und zwar als Christl auf der Lenkstange vom Quickly sitzt, steht geparkt ein VW Derby. Den gabs damals auch noch nicht.
    unbekannt (geb. 1960) am 30.09.2011: Klar, weiß ich das. Schließlich habe ich die Serie ca 200 mal gesehen. BEATLES - All You Need Is Love. Ist auf dem roten Album Gruß Günther
    efendi (geb. 1986) am 10.08.2009: servus beinand! weiß jemand wie des lied heißt, des da Sir aufm kirchturm auflegt, wenn die christl zu eam nauf will? (1. doppelfolge glaub ich) merci
    Arthur Lemming (BDA) (geb. 1970) am 29.01.2009: Da ist im Fernsehlexikon ein kleiner Fehler: Das fiktive, "kleine Dorf in Niederbayern" (Zell) ist in Oberbayern, da die Nummernschilder eindeutig EBE tragen, welche zu Bogners Geburtslandkreis Ebersberg gehören, der ebenfalls in Oberbayern liegt. Der Drehort von "Zell", Velden, ist an der Grenze zu Niederbayern, aber sonst ist alles rund um Erding, München und Isen gedreht. - Also: Korrigieren, korrigieren, popieren!

    Irgendwie und sowieso – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    12 tlg. dt. Comedyserie von Franz Xaver Bogner.

    Die Auswirkungen der 68er-Bewegung sind auch in einem kleinen Dorf in Niederbayern zu spüren. Dort versucht Alfons (Ottfried Fischer) – wegen seines „NSU-Quickly“-Mopeds „Sir Quickly“ genannt, aber auch „Sowieso“, meistens jedoch nur „Sir“ -, Sohn des Kerschbaumer-Bauern (Karl Merkatz) und der Kerschbaumerin (Enzi Fuchs), moderne Methoden in die Tierhaltung einfließen zu lassen. So spielt er seinem Ochsen Ringo Hits der Beatles vor, um ihn zu besseren Leistungen zu bringen. Tatsächlich gewinnt er ein Ochsenrennen. Benannt hat er ihn ohnehin nach Ringo Starr. Sein Vater ist mit diesen Methoden gar nicht einverstanden, es gibt Krach, und der Sir verlässt den Hof, um „auf Wanderschaft“ zu gehen.

    Zu Sirs Freunden gehören der wortgewandte Gymnasiast „Effendi“ (Robert Giggenbach), eigentlich Gerhard Tauber, weiterer Spitzname „Irgendwie“, und der verschlossene Kfz Mechaniker Josef Gruber (Elmar Wepper), ein armer Kerl, weil er sich nur mit einem einzigen Spitznamen begnügen muss, der nicht einmal sonderlich weit hergeholt ist: Sepp. Der Sepp ist der uneheliche Sohn des alten Holzhändlers Martin Binser (Toni Berger), den er für ein „Unternehmerschwein“ hält. Sirs weitere große Leidenschaften neben Moped und Musik sind Himbeerjoghurt und sein Schwarm Christl (Olivia Pascal), die nicht wegen seines dicken Bauchs keine Beziehung mit ihm anfangen will, sondern weil sie sich dafür schon viel zu lange kennen. Schließlich kommt er mit der Gräfin (Barbara Rudnik) zusammen, die er nach einem Bärenkampf kennen gelernt hat. Eine Nacht mit ihr war der erste Preis. Effendis Freundin ist Marlene (Michaela May).

    Am Ende, ein Jahr ist vergangen, zerstreuen sich die Wege der Freunde. Der Effendi schmeißt kurz vor dem Abi die Schule (der Darsteller Robert Giggenbach ist zu diesem Zeitpunkt erkennbar über 30), Sepp überwirft sich mit dem Binser und verschwindet nach der Beerdigung ihres Freundes Tango-Fredy (Bruno Jonas) mit seiner Freundin Charly (Hannelore Elsner) ins Ungewisse. Der Sir kehrt auf den elterlichen Hof zurück.

    Irgendwie und Sowieso zeigte das Lebensgefühl junger Leute auf dem Land im Jahr 1968, die so gern unbeschwert leben wollen, aber dauernd mit Problemen zu kämpfen haben. Sie war unterlegt mit vielen Hits der Beatles und anderer Stars der 60er-Jahre. Die Titelmusik stammte von Haindling.

    Die einstündigen Folgen liefen im Vorabendprogramm. Die Serie ist komplett auf DVD erhältlich.

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