Deutsche Erstausstrahlung: 27.08.1979 ARD

    Berlin im Sommer 1914. Der Droschkenunternehmer Gustav Hackendahl, ein Mann mit eisernen Grundsätzen, hat Ärger in seiner Familie. Sein ältester Sohn Wilhelm muß in den Krieg ziehen, Erich trinkt und bestiehlt seinen Vater, Tochter Sophie will ausziehen und Eva gerät auf die schiefe Bahn … (Text: Funk Uhr 6/1983)

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    PietS (geb. 1958) am 13.09.2013: Es scheint , das diese Hans Fallada Verfilmung in der Zuschauergunst gegenüber der anderen " Ein Mann will nach oben " etwas zurückliegt . Ich finde diese aber nicht viel schlechter , sondern nur anders . Die Not und die Unruhen nach dem ersten Weltkrieg werden hier umfangreicher dargestellt . Außerdem wirkt das ganze dramatischer und weniger humorvoll als " Ein Mann will nach oben " was aber nicht unbedingt von Nachteil ist . Schade , das solche anspruchsvollen Literaturverfilmungen heute kaum noch gemacht werden , und das in dem angeblichen Land von den Dichtern und Denkern . Da lobe ich mir die BBC , die immer wieder eindrucksvolle Period Dramas auf den Bildschirm bringt . Oder fehlt es den Deutschen an guten literarischen Vorlagen ? Was das 19. Jahrhundert angeht vielleicht , einen Charles Dickens haben wir nicht , aber Hans Fallada wäre es wert für weitere Verfilmungen
    Angie (geb. 1962) am 27.12.2009: Hab mir die Box zu Weihnachten geschenkt -) Einfach immer noch und immer wieder sehenswert
    Rainer am 03.03.2009: Und ich habe sie bereits. Die Szene mit Eugen ist in Teil 4. Wer weiß, wie die Figur des Jungen heißt, der Heinz zu Eugen führt? Vielleicht wird sie ja im Roman erwähnt.
    Bernd (geb. 1957) am 08.02.2009: Die Serie kommt Februar / März auf Dvd Gruß Bernd
    Bernd (geb. 1957) am 04.02.2009: Ich habe soeben in der Vorschau von ARD Video gelesen, daß die Serie ende Februar auf Dvd erscheint. Meine Frau und ich können es gar nicht abwarten diesen Klasiker noch mal zu sehen. Gruß Bernd

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    7-tlg. dt. Historiendrama von Herbert Asmodi nach dem Roman von Hans Fallada, Regie: Wolfgang Staudte.

    Berlin 1914. Der Droschkenunternehmer Gustav Hackendahl (Gustav Knuth) und seine Frau (Eva Brumby) haben fünf Kinder: Wilhelm (Rainer Hunold), Erich (Volker Lechtenbrink), Sophie (Dagmar Biener), Eva (Eos Schopohl) und Heinz (Michael Kausch), der jüngste. Der Krieg erschüttert die Familie, aber auch die Wirren danach stellen Gustavs sprichwörtlich eisernen Grundsätze auf eine harte Probe. Wilhelm fällt im Krieg. Erich ist immer wieder in dunkle Geschäfte verwickelt, an denen sich auch seine Freundin Tinette (Valerie de Tilbourg) beteiligt; auch Heinz kommt auf die schiefe Bahn. Eva gerät in die Gewalt des Zuhälters Eugen (Manfred Lehmann), schießt auf ihn und muss ins Gefängnis. Und Gustav selbst muss in einem Lokal arbeiten, weil sein Unternehmen bankrott geht. Am Ende demonstriert der Sturkopf der Welt wenigstens, was er von der aufkommenden Motorisierung hält, und fährt 1928 in 165 Tagen mit Pferd und Wagen von Berlin nach Paris und zurück.

    Die einstündigen Folgen liefen montags um 20.15 Uhr.

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