Salto Mortale

    Salto Mortale

    Die Geschichte einer Artistenfamilie

    D 1968–1971
    Deutsche Erstausstrahlung: 29.01.1969 ARD

    Die Serie erzählt die Geschichte einer schweizer Artistenfamilie, den „Flying Dorias“. Der Vater Carlo (Gustav Knuth) hält die Familie zusammen und organisiert alle Auftritte. Seine Kinder bilden die eigentliche Truppe: Vicco (Hans-Jürgen Bäumler), der jüngste Sohn ist der Star der Truppe mit dem 3-fachen Salto, dem Salto Mortale, sein Bruder Sascha (Horst Janson) ist der Fänger. Dessen Frau Lola (Gitti Djamal) die Schwester Francis (Margitta Scherr) und deren italienischer Mann Rudolfo (Andreas Blum) sind ebenfalls Trapezkünstler. Der älteste Bruder (Hellmut Lange) hat sich bei einem Brand – bei dem die Mutter ums Leben kam – schwere Verletzungen an den Händen zugezogen; er war früher der Fänger. Er tritt in den späteren Folgen mit dem ehemaligen Kindermädchen der Dorias, Henriette (Ursula von Manescul), einer früheren Kunstschützin ebenfalls auf.

    Die Geschichten spielen größtenteils im Zirkus Krone, der eine große Europatournee plant. Da die bereits fest gebuchte Trapeztruppe ausfällt springen die Flying Dorias kurzfristig ein.

    In weiteren Rollen: Hans Söhnker (Zirkusdirektor), Joseph Offenbach (Künstleragent Jacobsen), Kay Fischer (Tigerdompteuse, genannt Tiger-Lilly).

    Geschrieben wurde die Serie von Heinz Oskar Wuttig und Horst Pillau, die Titelmelodie stammt von Rolf Hans Müller. (Text: Sylvia)

    Salto Mortale – Kauftipps

    Salto Mortale – Community

    Ursula (geb. 1967) am 05.07.2015: Lese gerade die Autobiografie von Gustav Knut Von 1974 Er schreibt, die Dorias wurden von den "Flying Steeles"gedoubelt. Drei Männer und zwei Frauen. Eine international sehr berühmte Trapez-Gruppe die sich aber zwischenzeitlich getrennt hat. LG Ursula
    Angie (geb. 1962) am 16.04.2015: @Barbara Vormittags können viele Berufstätige - mit Ausnahme der Schichtarbeiter - gar nicht fernsehen. Wenn schon WH, dann nicht nur vormittags, sondern auch abends.
    Angie (geb. 1962) am 16.04.2015: @Ulrich Kramm: Rita Roswag spielte die Servicekraft Lisa im "Forellenhof" Leider findet man nichts über sie im Netz.
    Monika Götze am 07.04.2015: der Fänger der Host Janson gedoublet hat hieß Sascha und war Fänger der Flying Steeles, laut Aussage von Horst JAnson selber
    Wolfgang Spode am 01.05.2014: Der Trapezkünstler Tony Steele, der damals auch u.a. bei Krone arbeitete und auch den Dreifachen flog, war eines der Doubles. Soweit ich weiß, ist er heute noch aktiv. S.a. Beiträge auf You tube unter seinem Namen.

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    „Die Geschichte einer Artistenfamilie“. 18 tlg. dt. Familienserie von Heinz Oskar Wuttig und Horst Pillau, Regie: Michael Braun.

    Die Schweizer Artistenfamilie Doria geht mit dem Zirkus Krone als „The Flying Dorias“ auf große Europatournee. Carlo (Gustav Knuth) ist der gutmütige Familienvater, Kopf und Organisator der Truppe. Sein ältester Sohn, Mischa (Hellmut Lange), war früher der Fänger am Trapez, kann aber seit einem Brand, bei dem Mutter Doria ums Leben kam, seine Hände nicht mehr gut genug benutzen. Neuer Fänger ist jetzt sein Bruder Sascha (Horst Janson). Er ist mit der Südeuropäerin Lola (Gitti Djamal) verheiratet, betrügt sie zwar mit Maria (Frances Fair), der Frau des Magiers, entscheidet sich aber dann, bei Lola und den beiden Kindern Biggi (Andrea Scheu) und Pedro (Nicky Makulis) zu bleiben.

    Die anderen Trapezkünstler der Familie sind Viggo (Hans-Jürgen Bäumler), Carlos jüngster Sohn, der für seinen Salto Mortale berühmt ist, sowie Tochter Francis (Margitta Scherr) und ihr Mann Rudolfo (Andreas Blum), die einen Sohn namens Tino haben. Mischa gelingt nach einigen Anläufen ein Comeback mit einer Kunstschießnummer, mit Ex-Kindermädchen Henrike (Ursula von Manescul) als Partnerin. Außerhalb der Familie gehören zum Zirkus noch die Dompteuse Lilly Swoboda, genannt Tiger-Lilly (Kay Fischer), Direktor Kobler (Hans Söhnker), seine Sekretärin Helga (Sabine Eggerth), und der Clown Nitschewo (Walter Taub), der allerdings schon in Folge 3 stirbt. Dessen Tochter Nina (Karla Chadimová) und Viggo sind ein Paar und heiraten in Folge 15. Jacobsen (Joseph Offenbach) ist der Agent der Dorias.

    Dank der gelungenen Mischung aus atemberaubenden Zirkusaufnahmen und den Konfliktgeschichten einer klassischen Familienserie wurde Salto Mortale ein erfolgreicher Dauerbrenner. Von Rolf-Hans Müller stammte die berühmte Titelmusik, die man heute noch sofort wiedererkennt, weil sie fast immer benutzt wird, wenn es irgendwo um das Thema Zirkus geht. Die zu Beginn der Serie elfjährige Andrea Scheu, Darstellerin der Biggi, blieb auch als Erwachsene der Schauspielerei treu. Unter dem Namen Andrea L’Arronge wirkte sie u. a. in Anwalt Abel und SOKO Kitzbühel mit.

    Die Folgen waren eine Stunde lang. Zwei Staffeln liefen mittwochs um 21.00 Uhr. Die Episodentitel bezeichneten immer das Gastspiel in der jeweiligen Stadt, darunter Hamburg, Neapel, Amsterdam, Venedig, Paris, London, Prag und Wien.

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