Deutsche Erstausstrahlung: 10.02.1982 ZDF

    Peer Augustinski spielt den Chef einer Musiker-Pension. Wie fast überall, leidet man auch hier unter Personalmangel. Deshalb muss Peer in allerlei Verkleidungen auch die Rollen der dienstbaren Geister spielen …

    Das kann ja heiter werden – Community

    Friedrich (geb. 1972) am 06.08.2006: Ich hatte die Serie im Frühjahr 1983 immer dienstagsnachmittags im ZDF gesehen und fand vor allem das tolle Bühnenbild interessant und dass die Schauspieler auch immer wieder Gesangseinlagen in die Folgen einbrachten. Worum es inhaltlich ging, hatte ich nicht immer verstanden. Dass Peer Augustinski, der auch hier in der Serie „Peer“ hieß, mehrere Personen gleichzeitig spielte, war mich nicht so sehrt aufgefallen. Allerdings an seine beiden Zimmermädchen Senta und später Elke Aberle (ich weiß nicht mehr, wie sie in der Serie hieß) kann ich mich noch sehr gut daran erinnern. In der allerersten Folge, die ich damals sah, war Senta alias Margit Geissler als Bauchtänzerin aufgetreten. In dieser Serie hatte ich erstmalig Peer Augustinski als Schauspieler erlebt. Später hatte ich ihn dann einmal in der ARD-Kinderserie „Lemmi und die Schmöker“ erlebt, wo er in einer Folge den Baron von Münchhausen spielte und in der „Derrick“- Folge „Stellen Sie sich vor, man hat Dr. Prestel erschossen“ hatte Peer Augustinski eben diesen besagten Doktor gespielt, wie er dann in einem Auto in einer Tiefgarage erschossen wurde. 1987 und 1988 hatte ich Peer Augustinski auch einmal als Moderator erlebt. Im Herbst 1987 und 1988 hatte er zusammen mit Marlene Charell in der Dortmunder Westfalenhalle die ZDF-Show „Arena der Sensationen“ moderiert und im Frühjahr 1988 hatte er zusammen mit Sigi Harreis im Baden-Badener Kurhaus die ARD-Show „Baden-Badener Roulette“ moderiert.
    Matthias (geb. 1964) am 23.03.2006: Soweit ich mich erinnern kann, war der weibliche Part von Margit Geissler gespielt worden, kann mich aber auch irren. Wäre super, wenn jemand auf diesem Wege das klarstellen kann. Diese Frau zu sehen war schon die halbe Sendung Wert. Unvergessen auch die schauspielerische Höchstleistung von Peer Augustinski. Diese Sendung war damals Pflichtprogramm, kein Langweiler, echtes Abwechslungsprogramm auf einer heute nicht mehr nachzuvollziehenden anderen Ebene.
    Thomas (geb. 1971) am 06.12.2005: Das kann ja Heiter werden war eine Sendung die mich sehr erheitert hat schade das sie nicht mehr kommt peer Augustinski ist ein klasse schauspieler !
    Dirk (geb. 1973) am 16.07.2005: oh ja - Peer Augustinski (deutsche Stimme von Robin Williams) in einer wahren "One-Man-Show": als Besitzer eines kleinen Hotels und gleichzeitig einziger Angestellter - bis auf ein Zimmermädchen, gespielt von Elke Aberle, und ich meine in einigen Folgen von Gaby Decker - muss er in Windeseile die (Ver-)Kleidung wechseln, und zudem noch schneller als die Hotelgäste im Fahrstuhl die Stockwerke überwinden, um die Illusion aufrecht zu erhalten, Rezeptioniest, Page, Koch und Kellner wären alles verschiedene Personen... Eine sportliche und schauspielerische Höchstleistung, da wenig geschnitten wurde und das Hotel wie im Theater im Querschnitt zu sehen war. Ich hab´s gern geguckt! ;-)

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    Verrückte Sachen mit Peer Augustinski. 21-tlg. dt. Comedyserie von Kalle Freynik, Regie: Sigi Rothemund und Frank Strecker.

    Peer (Peer Augustinski) ist Besitzer einer Pension für Musiker, das heißt, genau genommen ist er Chef, Page, Küchenjunge und notfalls auch Hotelarzt in einer Person. Er hat nämlich kein Personal und verkleidet sich je nach Bedarf. Das führt zu dem nahe liegenden Chaos, in das jedes Mal andere Musiker und Schauspieler verwickelt werden, die in dem Hotel absteigen, um sich auf ihre Auftritte vorzubereiten. Unter anderem schauen Paul Kuhn, Elisabeth Volkmann, Truck Stop, Ted Herold, Gottlieb Wendehals und Frank Zander vorbei.

    Die halbstündigen Folgen liefen dienstags am Vorabend.