Deutsche Erstausstrahlung: 29.10.1972 ARD

    Der junge Werkzeugmacher Jochen kämpft mit seinen Kollegen um eine Leistungszulage. Und er lernt das Mädchen Marion kennen. Bei beiden ist es Liebe auf den ersten Blick …

    Acht Stunden sind kein Tag – Community

    Betrice (geb. 1944) am 07.04.2016 00:30: ein lebensnaher Film. warum werden dies Serien nicht wieder gesendet. Was gespielt wird auf fast jedem Programm Tatorte Kriminalität besonders für Jugendliche....... Schei....Programm. Morde werden ja direkt angeboten tolle Vorbilder, Die GEZ-Gebühren dafür ist der reine HOHN.
    Weiss astrid (geb. 1962) am 24.11.2015 19:01: Ich weiß, dass mein Ex Freund Werner M. Auch bei den kinderdarstellern war, ich hätte die Folgen von Herzen gerne gesehen. Bin traurig, dass es die Folgen nirgendwo zu bekommen gibt.
    Leevancleef am 02.08.2015: Kann den Vorpostern nur zustimmen. Das ist Fernsehgeschichte. Sollte unbedingt wiederholt und/oder auf DVD veröffentlicht werden.
    Ewa Ilic am 12.10.2013: Diese Serie ist ein Herzstück der 70-ger und ein Beispiel der sozialen Geschichte in der Industrie, ich habe schon beim Sender um eine erneute Ausstrahlung gebeten als der WDR jubiläum hatte. Leider ohne Erfolg. Bitte erhört die Bitten nach einer DVD!! In Polen z.B. (meiner Heimat) ist alles aus der alten Fernsehmottenkiste verfügbar- also los mal...
    WolfHelge (geb. 1948) am 02.10.2013: die wirklich guten Filme und Serien werden nie oder so gut (schlecht) wie nie wiederholt oder als DVD angeboten. Schade. Man könnte es fast als Bevormundung emfinden. ich habe 5 Folgen aus den 80gern als Video-Filme in beklagenswerter Fasson. Für eine DVD-Produktion ist die Zeit überreif - seit Jahren

    Acht Stunden sind kein Tag – News

    Cast & Crew

    Dies und das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):

    5 tlg. dt. Problemserie von Rainer Werner Fassbinder.

    Der Arbeitsalltag in einer Gruppe von Werkzeugmachern, der u. a. der engagierte Jochen (Gottfried John), Vorarbeiter Franz (Wolfgang Schenck), Manfred (Wolfgang Zerlett) und Rolf (Rudolf Waldemar Brem) angehören. Als Meister Kretzschmer (Victor Curland) stirbt, wird Franz zunächst sein Nachfolger, doch dann entscheidet sich die Konzernleitung für jemanden von außen, den jungen Ernst (Peter Gauhe). Jochen und Marion (Hanna Schygulla) wollen heiraten. Harald (Kurt Raab) und Monika (Renate Roland) sind bereits verheiratet und haben eine Tochter, Sylvia (Andrea Schober), doch Monika möchte sich scheiden lassen. Oma (Luise Ullrich) wohnt anfangs bei Schwiegersohn Wolf (Wolfried Lier), zieht dann aber mit ihrem Freund zusammen, dem Rentner Gregor (Werner Finck).

    Die Serie wollte eine Alternative zum Heile-Welt-Fernsehen sein und auf realistische Weise den Alltag von Arbeitern mit all ihren Problemen zeigen, zugleich aber Mut machen und eine positive Wirkung entfalten, indem sie die Arbeiter als frei und selbstbewusst porträtierte. Produzent Peter Märthesheimer erhielt für die Konzeption der Serie 1973 den Grimme-Preis, die Jury urteilte: „Seine programmkonzeptionelle Leistung wird auch durch einzelne Schwächen in der Realisation nicht geschmälert.“

    Ursprünglich wollte Autor und Regisseur Fassbinder die Hauptrolle ausnahmsweise nicht mit Hanna Schygulla besetzen. Nach drei Drehtagen stellte er jedoch fest, dass die „Mädchen“ gegen ihren Typ spielen mussten und deshalb unglaubwürdig wirkten. Kurzerhand tauschten Renate Roland und Schygulla die Rollen. Roland sagte hinterher: „So total sozial engagierte Texte, wie ich sie als Marion hätte sprechen sollen, nimmt man mir einfach nicht ab. So was kann die Hanna besser.“

    Die Vorbereitungen für die Produktion weiterer Folgen waren bereits getroffen und die Verträge mit den Schauspielern unterzeichnet, als der Sender das Projekt stoppte. Die vereinbarten Gagen wurden dennoch ausbezahlt.

    Jede Folge hatte Spielfilmlänge. Sie wurden im Abstand von mehreren Wochen gezeigt.

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