Werner Heisenberg Folge 4: Die Angst vor der Bombe (1939–1945)
Folge 4
4. Die Angst vor der Bombe (1939–1945)
Folge 4 (15 Min.)
Blick auf die Stadt Haigerloch. Hier gab es eine Kernreaktor-Versuchsanlage.
Bild: BR/INTER/AKTION
Heisenberg bleibt in Deutschland – sehr zum Unverständnis seiner Kollegen, die fast alle nach Amerka ausgewandert sind. Zeitgleich denken die Nationalsozialisten um und beginnen sich für Heisenbergs Forschung zu interessieren, da sie nach Experimenten von Otto Hahn und Fritz Straßmann im Jahr 1938 um das Potential tomarer Sprengkraft wissen.
Heinsenberg besucht Bohr im besetzten Koppenhagen und hofft einen Pakt gegen Atombomben unter Wissenschaftlern zu ermöglichen – aber der Plan schlägt fehl. Heisenberg kann jedoch den Nationalsozialisten ehrlich bestätigen, dass ein Bau von Atombomben
praktisch möglich ist, dies jedoch im Kriegszustand wegen zu hoher Kosten nicht möglich sei und auch zu lange dauern würde.
Nach dem Attentat auf Hitler werden viele Teilnehmer einer ‚Mittwochsgesellschaft‘, zu der auch Heisenberg gehört, als Verschwörer gefangengenommen und hingerichtet. Heisenberg überlebt in Haigerloch in Württemberg – und forscht dort heimlich in einem Felsenkeller an einem ersten Atomreaktor betreibt.
Als 1945 das Ende des Kriegs abzusehen ist flieht Heisenberg mit dem Fahrrad zu seiner Familie – 270 Kilometer. Kurz darauf wird er von einem amerikanischen Spezialkommando verhaftet.