• Folge 48 (25 Min.)
    Jüdisches Straßenfest der israelischen Kultusgemeinde Wien 2022. – Bild: ORF/​KURTMAYERFILM
    Jüdisches Straßenfest der israelischen Kultusgemeinde Wien 2022.
    Der böhmische Einfluss in der Wiener Küche ist gemeinhin bekannt, aber die wenigsten wissen, wie sehr die Bundeshauptstadt durch die tschechische und slowakische Community bis heute geprägt wird. Engagiert in zahlreichen Vereinen, bilden die beiden Volksgruppen eine sehr aktive Gemeinschaft und gestalten Wien mit: ob in Sport, Kultur oder Bildung. Der Schulverein Komensky betreibt seit 150 Jahren zwei- und dreisprachige Bildungseinrichtungen in Wien, vom Kindergarten bis zum Gymnasium. Im Tanz- und Folklore-Verein Marjanka werden traditionelle Tänze und Lieder aufgeführt. Aber die Spurensuche reicht noch weiter: Wer weiß schon, dass die Karlskirche vom tschechischen Kreuzherren-Orden betreut wird, dass „Am Dam Des“ eigentlich ein tschechischer Auszählreim ist und dass Europas größtes Biozertifiziertes Restaurant im Wiener Prater von Wiener Tschechen geführt wird. (Text: ORF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 12.03.2026 3satOriginal-TV-Premiere Sa. 24.09.2022 ORF 2
  • Folge 67 (25 Min.)
    Buchhandlung „Mi“ (deutsch für „Wir“), in der Bücher in allen Sprachen des ehemaligen Vielvölkerstaates angeboten werden.
    In Wien leben sie miteinander wie in sonst kaum einer Stadt – die Menschen aus Serbien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Kroatien oder Mazedonien. Für viele von ihnen lebt das ehemalige Jugoslawien in Wien weiter, nicht als verklärte Erinnerung sondern als Idee von Gemeinschaft und Lebensfreude. So im Café „SRFJ“, in dem die KellnerInnen gekleidet sind wie Titos Pioniere und Ex-Yu-Hits der 1980er aus den Lautsprechern dröhnen. Oder in der Buchhandlung „Mi“(deutsch für „Wir“), in der Bücher in? allen Sprachen des ehemaligen Vielvölkerstaates angeboten werden. Warum Wien manchmal jugoslawischer ist als Ex-Jugoslawien und wie das Gemeinsame vor das Trennende gestellt und zelebriert wird, zeigt dieser Film von Vedran Pilipovic für das Landesstudio Wien. (Text: ORF)
    Deutsche TV-Premiere Di. 17.03.2026 3satOriginal-TV-Premiere Sa. 09.11.2024 ORF 2
  • Folge 49
    Wien wäre nicht Wien, wenn es nicht seit Jahrhunderten von Zuwanderern geprägt wäre. „Wiener Melange“ wirft einen kulinarischen Blick hinter die Kulissen der unsichtbaren „China-Town“ am Naschmarkt und die vielfältigen Aktivitäten der Wiener chinesischen Community rund um das alljährliche Mondfest. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 11.02.2023 ORF 2
  • Folge 50
    Vom Wiener Schwedenplatz schnell mal nach Bratislava, Györ oder Budapest, und das mit dem Schnellkatamaran auf der Donau. Im Linienbetrieb ist der Twin City Liner nach Bratislava unterwegs, außerdem gibt es Sonderfahrten in das barocke Städtchen Györ und in den prächtigen Hafen von Budapest. Die Doku von Susanne Pleisnitzer aus dem ORF Landesstudio Wien begleitet das Team des Speedboats in unterschiedlichen Jahreszeiten auf seinen Fahrten zu den südöstlichen „Donaunachbarinnen“, in die Slowakei und nach Ungarn. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 20.05.2023 ORF 2
  • Folge 52
    Das Gletschergebiet rund um das Hochjoch am Übergang vom Ötzal ins Südtiroler Schnalstal war schon in Urzeiten ein Übergang. Die Grenze teilt seit dem Ende des Ersten Weltkriegs die Gegend in einen italienischen und einen österreichischen Teil. Heute, nach 100 Jahren, ist nur mehr ein altes Hinweisschild zu sehen. Die Dokumentation „Schutzhaus Schöne Aussicht“ zeichnet die bewegte Geschichte eines der ältesten Schutzhäuser Südtirols nach und zeigt die historische Bedeutung dieser Unterkunft am Hochjoch auf. Kamera: Marco Polo, Christian Gasser Cutter: Klaus Romen (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 01.07.2023 ORF 2
  • Folge 53
    50 Jahre lang trennte der Eiserne Vorhang Ost- von Westeuropa. Heute führt entlang dieser ehemaligen toten Grenze der Eurovelo 13, auch als „Iron Curtain Trail“ bekannt. Er reicht von der Barentsee, hoch im Norden Europas, bis zum Schwarzen Meer. 287 Kilometer lang ist der burgenländische Abschnitt. Entlang der Grenze zur Slowakei, zu Ungarn und Slowenien reiht sich dabei auf diesem touristischen Erlebnispfad ein historischer Ort nach dem anderen, wie auf einer Perlenkette der Geschichte. So zum Beispiel die Brücke von Andau, die 1956 für mehr als 70.000 Ungarn die letzte Hoffnung zur Flucht bedeutete. Ebenso führt der Radweg unmittelbar am paneuropäischen Picknickplatz bei St. Margarethen vorbei, wo 1989 Geschichte geschrieben wurde. Durch das Mittelburgenland geht es weiter nach Köszeg, eine der ältesten Städte Ungarns, und den angrenzen Naturpark. Dann weiter über das historische Kellerviertel in Heiligenbrunn bis zur berühmten St. Emmerichskirche. Sie wurde nach einem Brand erst nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in einer burgenländisch-ungarischen Initiative gemeinsam wiederaufgebaut und liegt, nahe Güssing, punktgenau auf dem ungarisch-österreichischen Grenzstreifen. Diese und eine Vielzahl anderer Sehenswürdigkeiten, haben Gestalter Peter Nagy und Kameramann Hannes Drapal gefunden. Zwei sportliche Radler haben sie auf dem „Iron Curtain Trail“ begleitet und zeigen, wie der gesamte Weg per Rad zu erkunden ist. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 12.08.2023 ORF 2
  • Folge 54
    Zwischen Oberösterreich und Böhmen bestanden rund 400 Jahre lang keinerlei territoriale Barrieren oder gar Grenzzäune. Erst 1918, mit dem Zerfall der Monarchie, wurde diese Nachbarschaft durch eine Grenzziehung schwer beeinträchtigt. Zunächst pflegten aber Bewohnerinnen und Bewohner beider Seiten unbekümmert ihre freundschaftlichen und wirtschaftlichen Kontakte weiter – als „kleinen Grenzverkehr.“ Nach 1945 war durch den Bau eines unüberwindbaren Grenzzauns damit endgültig Schluss. 1992, also drei Jahre nach dem Fall dieses Eisernen Vorhangs, gründete Gotthardt Wagner, Kulturarbeiter und Musiker, einen Verein für Kulturentwicklungsarbeit mit dem Namen „Sunnseitn“. Sein Credo: „Musik, die beste Sprache der Menschheit, ist die Muttersprache von „Sunnseitn“.“ Darüber hinaus widmet sich die Initiative auch dem grenzüberschreitenden Verkehr, der Nachhaltigkeit und dem Zusammenleben in der Grenzregion Oberösterreich mit Tschechien und Bayern. Der Linzer Filmemacher und Romy-Preisträger Markus Fischer zeigt in dieser Dokumentation des ORF Oberösterreich Schlüsselprojekte der „Sunnseitn“. Zwischen Oberösterreich und Böhmen bestanden rund 400 Jahre lang keinerlei territoriale Barrieren oder gar Grenzzäune. Erst 1918, mit dem Zerfall der Monarchie, wurde diese Nachbarschaft durch eine Grenzziehung schwer beeinträchtigt. Zunächst pflegten aber Bewohnerinnen und Bewohner beider Seiten unbekümmert ihre freundschaftlichen und wirtschaftlichen Kontakte weiter – als „kleinen Grenzverkehr.“ Nach 1945 war durch den Bau eines unüberwindbaren Grenzzauns damit endgültig Schluss. 1992, also 3 Jahre nach dem Fall dieses Eisernen Vorhangs, gründete Gotthardt Wagner, Kulturarbeiter und Musiker, einen Verein für Kulturentwicklungsarbeit mit dem Namen „Sunnseitn“. Sein Credo: „Musik, die beste Sprache der Menschheit, ist die Muttersprache von „Sunnseitn“.“ Darüber hinaus widmet sich die Initiative auch dem grenzüberschreitenden Verkehr, der Nachhaltigkeit und dem Zusammenleben in der Grenzregion Oberösterreich mit Tschechien und Bayern. Der Linzer Filmemacher und Romy-Preisträger Markus Fischer zeigt in dieser Dokumentation des ORF Oberösterreich Schlüsselprojekte der „Sunnseitn“. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 23.09.2023 ORF 2
  • Folge 55
    Was ist eine „echte Wienerin“? Muss man in Wien geboren sein, um sich als solche zu fühlen? Dieser und weiteren Fragen geht die dritte Folge der Reihe „Echte Wienerinnen“ nach. Die Schriftstellerin Ishraga Mustafa Hamid ist vor gut dreißig Jahren aus dem Sudan nach Wien gekommen. Wasser hat sie immer schon fasziniert, früher war es der Nil, jetzt ist es die Donau. Die Juristin Sarah Wastian liebt alle Arten von Sport. Dass sie dabei im Rollstuhl sitzt, stellt für sie kein Hindernis dar. Mel Merio setzt sich mit vollem Herzen für Diversität ein: Ob nun als DJane, als Moderatorin, oder als künstlerische Leiterin beim Diversity Ball. Frauenrechte waren Erika Deutinger immer schon ein Anliegen. Die als Mundls Tochter „Hanni“ bekannt gewordene Schauspielerin tourte mit dem Frauenkabarett „Menubeln“, u.a. mit Eva Dité, auf internationalen Bühnen. Und Ulrike Beimpold, ebenfalls eine „echte Wienerin“, führt als Erzählerin durch die Reihe. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 21.10.2023 ORF 2
  • Folge 56
    Das Gebiet im italienisch-slowenisch-österreichischen Grenzgebiet am Schnittpunkt romanischer, slawischer und deutscher Kultur ist ein einzigartiger Grenzraum in Europa. Die Menschen mit ihren verschiedenen Sprachen, die wechselvolle Geschichte, bis zum Kanaltal von heute, in dem Grenzen Vergangenheit sind und die Menschen sich in Italienisch, slowenisch deutsch und friulanisch verständigen und verstehen. Dazu kommt eine landschaftliche Schönheit, die sich nur jenen erschließt, die nicht vorbei fahren, sondern sich in einem Tal, das bis vor hundert Jahren noch Teil Österreichs war, auf Entdeckungsreise begeben. Ein Film, der von einer stillen Schönheit erzählt und von Menschen, die hier leben und arbeiten, die erhalten und bewahren, die neue Wege gehen und von hier aus gelernt haben, die Welt der Berge zu entdecken. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 18.11.2023 ORF 2
  • Folge 58
    Festtagsente, Schweinsbraten und Striezel – die Grenzregion des nördlichen Weinviertels in Niederösterreich und des südlichen Teils von Mähren in Tschechien trumpft mit vielen gastronomischen Highlights auf. Die jüngste Produktion der Sendereihe „Unterwegs beim Nachbarn“, dieses Mal aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich, widmet sich diesen kulinarischen Verführungen. Die Doku (Gestaltung: Barbara Baldauf, Kameramann: Andreas Kotzmann) zeigt eine kulinarische Reise durch beide Länder, die jahrzehntelang durch den Eisernen Vorhang voneinander getrennt, aber immer verbunden waren. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 30.12.2023 ORF 2
  • Folge 59
    Das älteste Wasser- und Energieversorgungssystem Mitteleuropas übernimmt immer neue Aufgaben in und um die Stadt Salzburg. Der Almkanal – von den Salzburgerinnen und Salzburgern auch liebevoll die ‚Alm‘ genannt – ist heute viel mehr als nur ein seit 1987 unter Denkmalschutz stehendes Bauwerk. Der künstlich angelegte Kanal, der seit über 800 Jahren die Stadt Salzburg mit Wasser vom Untersberg und aus der Königsseeache versorgt, hat im Laufe der Jahrhunderte auch neue Aufgaben erhalten. So dient das Wasser des Almkanals u.a. zur Kühlung der Festspielhäuser und von Museen in der Stadt. Die ‚Alm‘ ist aber auch für die Menschen in Salzburg zum beliebten Naherholungsgebiet geworden – im Sommer wie im Winter. Doch auch seiner Uraufgabe kommt der Almkanal weiterhin nach: So versorgt er immer noch Salzburger Haushalte und Unternehmen mit erneuerbarer Energie. Im Frühsommer 2023 nimmt sogar ein weiteres Almkanal-Wasserkraftwerk seinen Dienst auf. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 14.01.2024 ORF 2
  • Folge 60
    Die Regionalkultur in Niederösterreich ist jung, kreativ und vielfältig. Vom tiefsten Mostviertel bis hin zum äußersten Waldviertel, vom Weinviertel bis an die Donau – in allen Winkeln Niederösterreichs wird gewerkt, gemalt, gesungen, gespielt, geforscht und Kulturgut belebt. Diese Produktion aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich ( Handwerker zeigen Kindern alte Techniken in Radlbrunn im Weinviertel. Die 17jährige Songwriterin Leni Zöttl aus Haidershofen im Mostviertel kann durch ihre Musikschule zeigen, was in ihr steckt. In der Schauspielakademie in Großenzersdsorf erfahren junge Talente, was es bedeutet, auf den Brettern „die die Welt bedeuten“ zu stehen. Zu einer musikalischen Horizonterweiterung kommt es in Mautern im Rahmen der Programmreihe „jung und wüd“ in einem Workshop mit dem Trio Hupsala und den Weinviertler Jungmusikanten Pfiffikus. Schwungvoll in einer anderen Art geht es im Waldviertel in Pürbach und in Eggern zu. Dort wird der Pinsel geschwungen, und Familien entdecken gemeinsam ihre bildnerische Kreativität. Kinder stehen auch im Stadtmuseum Korneuburg im Mittelpunkt. Sie lernen die Geschichte ihrer Stadt mittels alter Kulturtechniken wie Geometrie kennen und Jugendliche bringen ihre Perspektive auf die Stadt durch die Linse ihrer Smartphones als Fotografie zum Ausdruck. Damit das Angebot in den Gemeinden auch sitzt, passt und Luft hat, begeben sich die Verantwortlichen der Gemeinden gemeinsam mit jungen Menschen in Workshops zum Austausch und auf Spurensuche nach punktgenauen Regional-Kultur-Angeboten. Der Film aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich zeigt, dass Regionalkultur der Herzschlag einer Gemeinde und ein Lebenselixier ist, das Land und Leute belebt und jung hält. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere So. 28.01.2024 ORF 2
  • Folge 61
    Ein Portrait über eine ukrainische Familie, die in Wien ein Übergangszuhause gefunden und neue Freunde und Freundinnen gefunden hat. Ein Film von Birgit Mosser für das Landesstudio Wien (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 30.03.2024 ORF 2
  • Folge 62
    Das im Jahr 724 gegründete Benediktiner-Kloster Reichenau auf der gleichnamigen deutschen Bodensee-Insel war über Jahrhunderte ein bedeutendes religiöses, politisches, wissenschaftliches und künstlerisches Zentrum. 2024 wird in einer noch nie dagewesenen, mit wertvollsten Exponaten gespickten, Landesausstellung das 1.300-jährige Bestehen gefeiert. Die TV-Dokumentation des ORF Vorarlberg zeigt goldene Reliquienschreine, unersetzliche UNESCO-Kulturerbe-Bücher und das Portrait von Inselbewohnern, deren Leben und Rhythmus immer noch im klösterlich-historischen Kontext Bestand hat. Eine lebendige Geschichte, die mit vielen Klischees zum Mittelalter aufräumt. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 08.06.2024 ORF 2
  • Folge 63
    Wien ist bekannt für Theater, Musik, Museen und generell für viel Kunst. Kein Wunder also, dass in Wien die unterschiedlichsten Kulturschaffenden leben und arbeiten oder ursprünglich aus einer der lebenswertesten Städte der Welt kommen. In der Doku betrachten wir eine Melange von vier Protagonist:innen, die mit Wien stark verbunden sind – aber sich immer wieder auch fragen, wo Ihr Platz ist, wo sie herkommen und wohin sie gehen. Der gemeinsame Nenner ist Ihre Arbeit im Kulturbereich. Wir begleiten Marika Lichter, routinierte Sängerin und Künstlerin bei ihrer Arbeit im Theater und sehr persönlich mit einem Blick auf Ihre Herkunft. Cameron Ugbodu, ein junger österreichischer Künstler ist als Fotograf und in der Malerei sehr aktiv. Er ist in Österreich aufgewachsen, und arbeitet jetzt in London und Wien. Valerie Huber, Schauspielerin und Musikerin hingegen ist in anderen Ländern aufgewachsen, jetzt aber seit vielen Jahren in Wien künstlerisch aktiv. Abgerundet wird unsere Melange mit der weltweit erfolgreichen Komponistin und Dirigentin Nazanin Aghakhani, die wir bei Ihrer Arbeit und bei einer ganz persönlichen Weltpremiere im goldenen Saal des Muskvereins in Wien begleiten durften. Ein Film von Viktor Perdula für das Landesstudio Wien (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 22.06.2024 ORF 2
  • Folge 64
    Am Beispiel der Nachbarregionen Kärnten, Friaul-Julisch Venetien und Slowenien ist die Produktion aus dem ORF Landesstudio Kärnten der Sprache auf der Spur. Im Mittelpunkt stehen die unterschiedlichen Erfahrungen von Menschen, die am Schnittpunkt dreier Kulturen leben und die Vorzüge der Nähe zu den Nachbarn zu schätzen wissen. Unabhängig von ihren sprachlichen und kulturellen Wurzeln gehört für viele von ihnen Mehrsprachigkeit zum Alltag. Die Sprache verbindet uns miteinander, Sprache bewegt, Sprache eröffnet auch neue Möglichkeiten in der grenzenlosen Arbeitswelt. Die Sprache der Liebe bringt so manchen dazu, in seiner oder ihrer „neuen Heimat“ Fuß zu fassen und eine Familie zu gründen. Doch wie heißt es so schön: nicht nur „durchs Reden kommen die Leut’ z’sam“ – es sind auch Erlebnisse in unterschiedlichen Bereichen, die Staats- und Kulturgrenzen verschwinden lassen und den gemeinsamen Lebensraum im Herzen Europas lebenswert machen. Die Sprache der Erinnerungen etwa macht den als Kind erlebten Urlaub am Meer unvergesslich und die Sprache des Brauchtums ermöglicht Kulturvermittlung scheinbar „nebenbei“. Der Alpen-Adria-Raum ist reich an gemeinsamer Geschichte – friedlich ist es nicht immer zugegangen und aktuelle Krisenherde in anderen Ländern lassen die Sprache der Gewaltfreiheit für eine von Wissenschaftern propagierten „Friedensregion Alpen-Adria“ in den Fokus rücken. Auch aus kulinarischer Sicht ist der Alpen-Adria-Raum von unterschiedlichen Einflüssen geprägt. So geht die Liebe zu den Nachbarregionen für viele auch durch den Magen. Und dann wäre da noch die „Universalsprache“ schlechthin, die Sprache der Musik, die die Menschen oft auch ohne Worte über die Grenzen hinweg bewegt und verbindet. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 03.08.2024 ORF 2
  • Folge 65
    Speedriding.
    Der Aufstieg ist Mittel zum Zweck, ob zu Fuß oder mit Ski. Und der Gipfel ist nicht das Ziel. Wandern war gestern. Heute erobern Outdoorsportler:innen das alpine Gelände schneller, wagemutiger, einfallsreicher – einfach im Flug. Es nennt sich etwa Speedriding, Hike and Fly oder auch Highlinen. Gemeinsam ist diesen Trendsportarten die luftige Komponente. Südtirol mit seiner vielfältigen Berglandschaft bietet da eine ideale Spielwiese. Steile Rinnen und tiefe Schluchten wollen auf moderne Art erobert werden. Für die junge Generation kann es scheinbar nicht halsbrecherisch und spektakulär genug sein. UNTERWEGS BEIM NACHBARN, gestaltet von Martina Juda, zeigt spektakuläre Aufnahmen der Südtiroler Bergwelt und sportliche Trends in der Luft. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 31.08.2024 ORF 2
  • Folge 68
    Unter Wasser, an den Ufern, im Weltall – die Hightech-Forschung rund um den Bodensee ist beinahe grenzenlos. Verschiedene Wissenschaftsinstitute auf der Seeseite in Deutschland und der Schweiz versuchen das „Schwäbische Meer“ akribisch zu ergründen. Vermeintlich ausgestorbene Fischarten, dutzende Schiffwracks und eine hochproblematische Muschelart – all das zeigt die TV-Dokumentation des ORF Vorarlberg. Auch gezeigt wird wie eine mögliche Algenplage via Satellitenwarnung eingedämmt werden soll. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 18.01.2025 ORF 2
  • Folge 69
    Wien ist mehr als Walzerklang. Wiens Musikwelt ist lebendig und bunt. Das liegt nicht zuletzt an den vielen Musikerinnen und Musikern mit Migrationsgeschichte, die den Klang der Stadt gestalten und immer wieder verändern. Der Film von Vedran Pilipovi? nimmt uns auf eine Konzertreise der anderen Art mit, an verschiedene Plätze der Stadt – von St. Marx übers Sonnwendviertel bis zur Alten Donau – ertönen Klänge, die vielleicht außergewöhnlich anmuten, aber letztlich durch und durch wienerisch sind. Zu hören und zu sehen sind: Nataša Mirkovi?, Orwa Saleh mit Basma Jabr, Özlem Bülut und Madame Baheux. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 29.03.2025 ORF 2
  • Folge 70
    Bis auf den Seegrund, an den Ufern, aus dem Weltall – die Hightech-Forschung rund um den Bodensee ist beinahe grenzenlos. Verschiedene Wissenschaftsinstitute auf den Seeseiten in Deutschland und der Schweiz versuchen den Bodensee akribisch zu ergründen. Vermeintlich ausgestorbene Fischarten, bisher unbekannte Öffnungen und Steinhaufen am Seegrund und eine hochproblematische Muschelart – all das zeigt die Dokumentation des ORF Vorarlberg. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 08.04.2025 ORF 2
  • Folge 71
    In Fertöd, auf der ungarischen Seite des Neusiedler Sees, verbirgt sich ein echtes Barock-Juwel: das Schloss Esterházy. Fürst Nikolaus Esterházy I. schuf sich hier im 18. Jahrhundert eine Residenz, die den kaiserlichen Höfen Europas ebenbürtig war. „Was der Kaiser kann, kann ich auch“- war sein Motto. Bei dem prachtliebenden Fürsten war Maria Theresia zu Gast, Joseph Haydn hat hier die Hälfte seiner aktiven Zeit verbracht und komponierte die meisten seiner Werke. Während der Weltkriege und vor allem in der kommunistischen Ära verfiel das Schloss immer mehr. Dass man heute das Schloss in seiner fast ursprünglichen Pracht wieder besuchen kann, ist das Ergebnis jahrzehntelanger Restaurierungsarbeiten. Die TV-Dokumentation des ORF Burgenland gibt einen Einblick in das „ungarische Versailles“ und lädt zu einer historischen, kulinarischen und musikalischen Zeitreise ein. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 26.04.2025 ORF 2
  • Folge 72
    Der Tagliamento ist ein Fluss wie kein anderer. In den Bergen und Tälern seines Gewässersystems erklingen noch immer die Rufe seltener und ikonischer Tiere. Hier sind der Wolf, der Luchs und der Schakal nicht nur die die Protagonisten uralter Geschichten, sondern auch eine lebendige Präsenz. Das sehr große und einzigartige Flussbett des Tagliamento besteht aus einer Vielzahl von verschlungenen Kanälen; sein kristallklares Wasser, in dem es vor Leben nur so wimmelt, und das Fehlen künstlicher Dämme machen den Tagliamento zum letzten Wildfluss Europas. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 24.05.2025 ORF 2
  • Folge 74
    Mit seinen 300 Seen, welche eine Gesamtfläche von 35 km² bedecken, wird das Trentino auch als „kleines Finnland“ bezeichnet. Die vielen Seen im Trentino verteilen sich auf alle Höhenlagen. Vom Tal über die Hochebenen, Wälder und Almen, bis hinauf in die Gletscherregionen reichen die smaragdgrünen bis azurblauen Gewässer eiszeitlichen Ursprungs. Sicher ist der Gardasee der bekannteste, aber jeder der Seen kann eine eigene Geschichte erzählen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 05.07.2025 ORF 2
  • Folge 76
    TBC Behandlung mit Liegekuren. In den Sanatorien mussten die Kranken stundenlang im Freien liegen.
    Europaweite Bekanntheit hat Davos in der Schweiz gegen Ende des 19. Jahrhunderts erlangt. Wer es sich leisten konnte und an der Lungenkrankheit Tuberkulose erkrankt war, fuhr nach Graubünden, um dort wochenlang zu kuren. In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg war Davos die Nazi-Hochburg in der neutralen Schweiz. Erst heute stellt sich die Stadt ihrer Vergangenheit. Davos ist nicht nur eine Wintersportdestination, sondern auch eine Wissensstadt. Denn neben dem Weltwirtschaftsforum haben sich hier Forschungseinrichtungen angesiedelt: Das Physikalisch-Meteorologische Institut, das Lawinenforschungsinstitut, die Kinder-Asthma-Höhenklinik und die AO Foundation, die sich mit der Behandlung von Knochenbrüchen und dem Einsatz von Implantaten beschäftigt. Die Dokumentation des ORF Vorarlberg porträtiert die wechselvolle Geschichte von Davos. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 25.10.2025 ORF 2
  • Folge 77
    Fahrrad- und Fußgängerbrücke von Marchegg in die benachbarte Slowakei.
    Die March ist ein Nebenfluss der Donau und entspringt an der Grenze von Polen und Tschechien. 50 Kilometer lang ist sie Grenzfluss zwischen Tschechien und der Slowakei, 91 Kilometer lang bildet sie die natürliche Grenze zwischen Österreich und der Slowakei. „Ein Fluss verbindet – die March zwischen der Slowakei und Niederösterreich“ (Gestaltung: Barbara Baldauf, Kamera: Franz: Cee) – die Dokumentation des ORF Landesstudios Niederösterreich aus der Sendereihe „Unterwegs beim Nachbarn“, erforscht das Gebiet entlang der March auf niederösterreichischer und slowakischer Seite. Zahlreiche Naturschätze und Kulturgüter können auf beiden Seiten der March, deren slowakischer Name „Morava“ ist, entdeckt werden. In Hohenau an der March liegt das March-Thaya-Zentrum, das einen Einblick in die vielfältige Natur der beiden Flüsse gibt. Hallstattzeitliche Grabhügel befinden sich nördlich von Hohenau bei Bernhardsthal – im Museum des Ortes sind tausende Jahre alte Funde aus dieser Zeit ausgestellt. Mit dem Kanu erkundet das Filmteam die March von der Mündung der Thaya in die March flussabwärts. Solche Touren werden für Naturliebhaber angeboten. In den 7 Kellergassen von Mannersdorf an der March, ein einzigartiges Ensemble im Kellergassenreigen des Weinviertels, zeigt eine Winzerfamilie, wie man sich regionstypisch an der March stärken kann. In Marchegg gibt es im WWF Naturreservat eine der größten Baumstorchkolonien Europas zu sehen. Eine Fahrrad- und Fußgängerbrücke führt von Marchegg in die benachbarte Slowakei. Vom beeindruckenden Barockkomplex Schlosshof in Niederösterreich eröffnet sich der Blick auf Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei. Der Film zeigt die Besonderheiten der Stadt und ihrer Umgebung, in der lange Zeit drei Sprachen (Ungarisch, Slowakisch und Deutsch) gesprochen wurden. Vom „Pressburger Kipferl“ – eine Mehlspeise mit k. u. k. Vergangenheit, über den UFO-Aussichtsturm – sozusagen der Eiffel-Turm Bratislavas, Ribisel-Wein-Produzenten in Devin bis zur traditionellen Verarbeitung von Kraut in der Stadt Stupava. Aber auch welche tragische Geschichte die March als Grenzfluss während der Zeit des Eisernen Vorhangs gespielt hat, wird erzählt. Stimmungsvoll ist dann noch der Besuch von Weihnachtsmärkten in Niederösterreich und der Slowakei. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 08.11.2025 ORF 2
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 11.12.2024, dann für den 08.11.2025
  • Folge 79
    Frisch geernteter Hopfen im Piemont.
    Die ursprüngliche Craft-Beer-Bewegung entstand in den 1970er Jahren in den USA als Reaktion auf den dort vorherrschenden, von der Brauindustrie geprägten Biermarkt. Ausgehend von Hobbybrauern entwickelte sich ab den 1970er Jahren ein Widerwille gegen diese Biere und ein Trend zu eigenem Brauen. Dafür wurden die Begriffe home brewing und craft beer (to craft deutsch: „handwerklich arbeiten“) verwendet. In Europa ging dieser Boom ausgerechnet von Italien aus, das kaum eigene Biere braute, und wo nie eine Bierkultur herrschte. Ein 20-jähriger Bauernbub aus dem Piemont sollte dies ändern. 1984 bastelte er sich einen Kupferkessel und braute Bier, das er in einem rudimentären Pub im kleinen Dorf Piozzo bei Barolo ausschenkte. Die dort in der Nähe angesiedelte „Slow Food Vereinigung“ wurde schnell auf Musso aufmerksam und rührte ordentlich die Werbetrommel. Der Begriff „birra artiganale“, also handwerklich gebrautes Bier, war geboren. Dabei achtete man darauf, dass weitgehend lokale Grundprodukte verwendet wurden. Heute, mehr als 30 Jahre danach, gilt Teo Musso europaweit als der Craftbeer-Pionier schlechthin. Vor allem im Trentino und in Südtirol fand der Craftbierkult bald viele Anhänger. Es entstanden unzählige Wirtshausbrauereien. Auch pflegen die Braukultur, kreative Garagenbrauer beflügeln die Szene. Der Craft-Beer-Trend hat das Trinkverhalten völlig auf den Kopf gestellt. Viele kleinere Gaststätten mit eigener Brauerei entstehen und machen den internationalen Konzernen ordentlich das Leben schwer. Craftbeer ist eben Kult und Lebensgefühl gleichermaßen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 20.12.2025 ORF 2
  • Folge 80
    Zahlreiche Firmen mieten sich für die Zeit des Weltwirtschaftsforums in Geschäften an der Promenade in Davos ein.
    Ist es mehr als ein Treffen der Mächtigen aus Politik und Wirtschaft? Alljährlich im Jänner kommen in Davos, in den Schweizer Bergen, Wirtschaftsbosse, Regierungschefs und -chefinnen, Wirtschafts- und Außenminister zusammen, um sich auszutauschen und Geschäfte anzubahnen. Keine Veranstaltung bietet sich fürs Netzwerken besser an, als das Weltwirtschaftsforum in Davos. Von linken Gruppierungen und Klimaschützern heftig kritisiert, schützt das Weltwirtschaftsforum sein Jahrestreffen und seine Mitglieder durch strenge Zutrittsregeln und hohe Zäune. Die Dokumentation des ORF Vorarlberg zeigt, wie Davos während des Weltwirtschaftsforums zu einer anderen Stadt wird. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 17.01.2026 ORF 2
  • Folge 81?
    2025 wird der Komponist und Musiker Kurt Schwertsik 90 Jahre. In der Dokumentation „Wiener Gschichtn des Kurt Schwertsik“ erinnert er sich an zahlreichen Originalschauplätzen an Ereignisse aus einem langen Leben. Sie erzählen von humorvollen und dramatischen, immer wieder absurd anmutenden Ereignissen und sie berichten vom Leben eines tiefsinnig-humorvollen und nachdenklichen Künstlers, der Glaube und Hoffnung an das Menschliche im Menschsein nie verloren hat. Im Leben wie in diesem Film werden Ehefrau Christa mit ihren Töchtern Julia, Katharina und Regina Stemberger Kurt Schwertsik begleiten. Eine Dokumentation von Herbert Eisenschenk für das Landesstudio Wien (Text: ORF)
    Österreichische TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 29.03.2025

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