• Folge 76 (25 Min.)
    TBC Behandlung mit Liegekuren. In den Sanatorien mussten die Kranken stundenlang im Freien liegen. – Bild: ORF/​ORF-Vorarlberg
    TBC Behandlung mit Liegekuren. In den Sanatorien mussten die Kranken stundenlang im Freien liegen.
    Europaweite Bekanntheit hat Davos in der Schweiz gegen Ende des 19. Jahrhunderts erlangt. Wer es sich leisten konnte und an der Lungenkrankheit Tuberkulose erkrankt war, fuhr nach Graubünden, um dort wochenlang zu kuren. In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg war Davos die Nazi-Hochburg in der neutralen Schweiz. Erst heute stellt sich die Stadt ihrer Vergangenheit. Davos ist nicht nur eine Wintersportdestination, sondern auch eine Wissensstadt. Denn neben dem Weltwirtschaftsforum haben sich hier Forschungseinrichtungen angesiedelt: Das Physikalisch-Meteorologische Institut, das Lawinenforschungsinstitut, die Kinder-Asthma-Höhenklinik und die AO Foundation, die sich mit der Behandlung von Knochenbrüchen und dem Einsatz von Implantaten beschäftigt. Die Dokumentation des ORF Vorarlberg porträtiert die wechselvolle Geschichte von Davos. (Text: ORF)
    Deutsche TV-Premiere So. 29.03.2026 3satOriginal-TV-Premiere Sa. 25.10.2025 ORF 2
  • Folge 71 (25 Min.)
    Fürst Nikolaus Esterhazy I., der Prachtliebende.
    In Fertöd, auf der ungarischen Seite des Neusiedler Sees, verbirgt sich ein echtes Barock-Juwel: das Schloss Esterházy. Fürst Nikolaus Esterházy I. schuf sich hier im 18. Jahrhundert eine Residenz, die den kaiserlichen Höfen Europas ebenbürtig war. „Was der Kaiser kann, kann ich auch“- war sein Motto. Bei dem prachtliebenden Fürsten war Maria Theresia zu Gast, Joseph Haydn hat hier die Hälfte seiner aktiven Zeit verbracht und komponierte die meisten seiner Werke. Während der Weltkriege und vor allem in der kommunistischen Ära verfiel das Schloss immer mehr. Dass man heute das Schloss in seiner fast ursprünglichen Pracht wieder besuchen kann, ist das Ergebnis jahrzehntelanger Restaurierungsarbeiten. Die TV-Dokumentation des ORF Burgenland gibt einen Einblick in das „ungarische Versailles“ und lädt zu einer historischen, kulinarischen und musikalischen Zeitreise ein. (Text: ORF)
    Deutsche TV-Premiere Do. 09.04.2026 3satOriginal-TV-Premiere Sa. 26.04.2025 ORF 2
  • Folge 77
    Fahrrad- und Fußgängerbrücke von Marchegg in die benachbarte Slowakei.
    Die March ist ein Nebenfluss der Donau und entspringt an der Grenze von Polen und Tschechien. 50 Kilometer lang ist sie Grenzfluss zwischen Tschechien und der Slowakei, 91 Kilometer lang bildet sie die natürliche Grenze zwischen Österreich und der Slowakei. „Ein Fluss verbindet – die March zwischen der Slowakei und Niederösterreich“ (Gestaltung: Barbara Baldauf, Kamera: Franz: Cee) – die Dokumentation des ORF Landesstudios Niederösterreich aus der Sendereihe „Unterwegs beim Nachbarn“, erforscht das Gebiet entlang der March auf niederösterreichischer und slowakischer Seite. Zahlreiche Naturschätze und Kulturgüter können auf beiden Seiten der March, deren slowakischer Name „Morava“ ist, entdeckt werden. In Hohenau an der March liegt das March-Thaya-Zentrum, das einen Einblick in die vielfältige Natur der beiden Flüsse gibt. Hallstattzeitliche Grabhügel befinden sich nördlich von Hohenau bei Bernhardsthal – im Museum des Ortes sind tausende Jahre alte Funde aus dieser Zeit ausgestellt. Mit dem Kanu erkundet das Filmteam die March von der Mündung der Thaya in die March flussabwärts. Solche Touren werden für Naturliebhaber angeboten. In den 7 Kellergassen von Mannersdorf an der March, ein einzigartiges Ensemble im Kellergassenreigen des Weinviertels, zeigt eine Winzerfamilie, wie man sich regionstypisch an der March stärken kann. In Marchegg gibt es im WWF Naturreservat eine der größten Baumstorchkolonien Europas zu sehen. Eine Fahrrad- und Fußgängerbrücke führt von Marchegg in die benachbarte Slowakei. Vom beeindruckenden Barockkomplex Schlosshof in Niederösterreich eröffnet sich der Blick auf Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei. Der Film zeigt die Besonderheiten der Stadt und ihrer Umgebung, in der lange Zeit drei Sprachen (Ungarisch, Slowakisch und Deutsch) gesprochen wurden. Vom „Pressburger Kipferl“ – eine Mehlspeise mit k. u. k. Vergangenheit, über den UFO-Aussichtsturm – sozusagen der Eiffel-Turm Bratislavas, Ribisel-Wein-Produzenten in Devin bis zur traditionellen Verarbeitung von Kraut in der Stadt Stupava. Aber auch welche tragische Geschichte die March als Grenzfluss während der Zeit des Eisernen Vorhangs gespielt hat, wird erzählt. Stimmungsvoll ist dann noch der Besuch von Weihnachtsmärkten in Niederösterreich und der Slowakei. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 08.11.2025 ORF 2
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 11.12.2024, dann für den 08.11.2025
  • Folge 79
    Frisch geernteter Hopfen im Piemont.
    Die ursprüngliche Craft-Beer-Bewegung entstand in den 1970er Jahren in den USA als Reaktion auf den dort vorherrschenden, von der Brauindustrie geprägten Biermarkt. Ausgehend von Hobbybrauern entwickelte sich ab den 1970er Jahren ein Widerwille gegen diese Biere und ein Trend zu eigenem Brauen. Dafür wurden die Begriffe home brewing und craft beer (to craft deutsch: „handwerklich arbeiten“) verwendet. In Europa ging dieser Boom ausgerechnet von Italien aus, das kaum eigene Biere braute, und wo nie eine Bierkultur herrschte. Ein 20-jähriger Bauernbub aus dem Piemont sollte dies ändern. 1984 bastelte er sich einen Kupferkessel und braute Bier, das er in einem rudimentären Pub im kleinen Dorf Piozzo bei Barolo ausschenkte. Die dort in der Nähe angesiedelte „Slow Food Vereinigung“ wurde schnell auf Musso aufmerksam und rührte ordentlich die Werbetrommel. Der Begriff „birra artiganale“, also handwerklich gebrautes Bier, war geboren. Dabei achtete man darauf, dass weitgehend lokale Grundprodukte verwendet wurden. Heute, mehr als 30 Jahre danach, gilt Teo Musso europaweit als der Craftbeer-Pionier schlechthin. Vor allem im Trentino und in Südtirol fand der Craftbierkult bald viele Anhänger. Es entstanden unzählige Wirtshausbrauereien. Auch pflegen die Braukultur, kreative Garagenbrauer beflügeln die Szene. Der Craft-Beer-Trend hat das Trinkverhalten völlig auf den Kopf gestellt. Viele kleinere Gaststätten mit eigener Brauerei entstehen und machen den internationalen Konzernen ordentlich das Leben schwer. Craftbeer ist eben Kult und Lebensgefühl gleichermaßen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 20.12.2025 ORF 2
  • Folge 80
    Zahlreiche Firmen mieten sich für die Zeit des Weltwirtschaftsforums in Geschäften an der Promenade in Davos ein.
    Ist es mehr als ein Treffen der Mächtigen aus Politik und Wirtschaft? Alljährlich im Jänner kommen in Davos, in den Schweizer Bergen, Wirtschaftsbosse, Regierungschefs und -chefinnen, Wirtschafts- und Außenminister zusammen, um sich auszutauschen und Geschäfte anzubahnen. Keine Veranstaltung bietet sich fürs Netzwerken besser an, als das Weltwirtschaftsforum in Davos. Von linken Gruppierungen und Klimaschützern heftig kritisiert, schützt das Weltwirtschaftsforum sein Jahrestreffen und seine Mitglieder durch strenge Zutrittsregeln und hohe Zäune. Die Dokumentation des ORF Vorarlberg zeigt, wie Davos während des Weltwirtschaftsforums zu einer anderen Stadt wird. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 17.01.2026 ORF 2
  • Folge 81
    Claudio Sandruvi, der ehemalige Bgm. von Gemona del Friuli, mit seiner Tochter in Gemona del Friuli.
    Am 6. Mai 1976 erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 6,5 die italienische Region Friaul. 989 Menschen starben, viele wurden verletzt und verloren ihr Zuhause. Die Dokumentation des ORF Landesstudios Kärnten lässt Zeitzeugen zu Wort kommen und zeigt, wie schnelle Hilfe aus Österreich, besonders aus Kärnten, zur ersten großen europäischen Solidaritätsaktion nach dem Zweiten Weltkrieg wurde. Der Film besucht Gedenkorte und beleuchtet, wie die Katastrophe zur „Stunde null“ für den italienischen Zivilschutz wurde und zu Fortschritten in der Erdbebenforschung sowie grenzübergreifenden Zusammenarbeit führte. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Sa. 14.03.2026 ORF 2
  • Folge 82?
    2025 wird der Komponist und Musiker Kurt Schwertsik 90 Jahre. In der Dokumentation „Wiener Gschichtn des Kurt Schwertsik“ erinnert er sich an zahlreichen Originalschauplätzen an Ereignisse aus einem langen Leben. Sie erzählen von humorvollen und dramatischen, immer wieder absurd anmutenden Ereignissen und sie berichten vom Leben eines tiefsinnig-humorvollen und nachdenklichen Künstlers, der Glaube und Hoffnung an das Menschliche im Menschsein nie verloren hat. Im Leben wie in diesem Film werden Ehefrau Christa mit ihren Töchtern Julia, Katharina und Regina Stemberger Kurt Schwertsik begleiten. Eine Dokumentation von Herbert Eisenschenk für das Landesstudio Wien (Text: ORF)
    Österreichische TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 29.03.2025

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