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  • Am Donnerstag, den 23.08.2007, sorgte die Geburt eines Pandababys im Tiergarten Schönbrunn für helle Aufregung. Der rosarote, laut fiepende Winzling war das erste Pandababy Europas, das auf natürliche Weise gezeugt wurde. In den darauf folgenden zwei Jahren wurde das schwarz-weiße Fellknäuel zum Liebling der Tiergartenbesucher. Dieser Film lässt nun die Highlights der beiden vergangenen Jahre Revue passieren und begleitet den halbwüchsigen Panda auf seiner Reise in seine angestammte Heimat China. Ein Film von Heinz Leger (Text: ORF)
  • 45 Min.
    Die Landschaft im Süden Niederösterreichs ist geprägt von den letzten Ausläufern der Alpen. Dieser filmische Streifzug präsentiert die „Sonnenberge“ mit ihrer vielfältigen Natur und Kultur – ein umfassendes Porträt dieses Lebensraumes und seiner Bewohner. Der eine züchtet „Alpenlachse“, der andere „hat Pech“: Hier gewinnen Bauern im Nebenerwerb als „Pecher“ auf traditionelle Weise das Harz der Schwarzkiefer – für Kosmetikprodukte, Terpentinöl sowie Kolophonium für Instrumentensaiten. In der Region zwischen Rax und Buckliger Welt finden sich auch die Hausberge der Wiener: Für viele Erholung Suchende und Extremsportler, Naturliebhaber und Kulturfreunde liegt dieses Paradies praktisch vor der Haustür.
    Die Landschaft im Süden Niederösterreichs ist geprägt von den letzten Ausläufern der Alpen. In der Region zwischen Rax und Buckliger Welt finden sich auch die Hausberge der Wiener. Für Erholungsuchende und Extremsportler, Naturliebhaber und Kulturfreunde liegt dieses Paradies praktisch vor der Haustür. (Text: 3sat)
  • Die Burg Dürnstein oberhalb des gleichnamigen Ortes wurde zwischen 1140 und 1145 von den Kuenringern erbaut.
    Rund 36 Kilometer ist es lang, das weltberühmte Donautal in Niederösterreich: die Wachau. Der ikonische blaue Turm der Stiftskirche von Dürnstein, die sagenumwobene Burgruine über dem gleichnamigen Ort, die prachtvolle Marillenblüte, die im Sommer aromatische Früchte verspricht, oder die steilen Weinterrassen mit ihren von Hand gelegten Trockensteinmauern: Sie alle haben den Ruf der Wachau begründet. Aber erst das Zusammenspiel zwischen Kulturlandschaft und Naturraum macht diesen Ort zu einem außergewöhnlichen Schatz und hat ihn im Jahr 2000 in den Rang des UNESCO-Welterbes erhoben. Neben architektonischen Juwelen und kulturlandschaftlichem Gestaltungsreichtum gibt es noch eine andere, verborgene Seite. Das sonnendurchflutete Tal bietet durch das milde, fast mediterrane Klima Tier- und Pflanzenarten einen besonderen Lebensraum. Kleine, aber umso schillerndere Wesen suchen hier nach Licht, Wasser und Wärme: In die Welt der „Sonnentiere der Wachau“ taucht die von Leyla Movahedi neubearbeitete „Universum“-Dokumentation von Kurt Mündl am Dienstag, dem 25. Juli 2023, um 20:15 Uhr in ORF 2 ein. Wenn die Wachau ein heimliches Wappentier hat, ist es die Smaragdeidechse. So steht ihr Name auch für die höchste Qualitätsstufe der Weine der Region – ein Zeichen dafür, wie sehr das kleine, juwelengrüne Reptil geschätzt wird. Während der Paarungszeit leuchtet die Färbung der Männchen besonders intensiv, an Hals und Kopfseiten kommt ein leuchtendes Blau hinzu. Die aufgeheizten Trockensteinmauern helfen den wechselwarmen Tieren, die Körpertemperatur auch nach Sonnenuntergang zu halten und bieten gleichzeitig Unterschlupf. Gefährdet wie die Smaragdeidechse ist auch die Gottesanbeterin. Die Fangbeine hält sie in Ruhestellung vor dem Körper gefaltet, der maskenhafte, bewegliche Kopf unterstreicht ihr faszinierendes Aussehen. Trockenrasen bieten dem wärmeliebenden Insekt geeignete Lebensräume, die Gelege mit bis zu 200 Eiern überdauern die kalte Jahreszeit in gut getarnten Paketen aus erhärteter Schaummasse. In der östlichen Wachau leben kleine Verwandte der Murmeltiere, die genauso gerne den Überblick behalten: Die wachsamen Ziesel halten sich dazu aufrecht auf den Hinterpfoten. Sie schaffen es in dieser Haltung sogar, einen kleinen Snack einzunehmen, den sie geschickt in den Vorderpfoten halten. Dank ihrer dehnbaren Backentaschen haben sie die Jause immer dabei. Wenn es um die Zerbrechlichkeit der Unterwasserwelt der Donau geht, macht das Schicksal des Huchens deutlich, dass eine idyllische Landschaft mit romantischen Architekturjuwelen kein Maßstab für einen intakten Lebensraum ist. Einst war der Fluss voll von „Donaulachs“, jetzt ist er akut vom Aussterben bedroht. Der österreichischen Donau bleiben heute nur mehr zwei freie Fließstrecken, unverbaut von den Staustufen der Wasserkraftwerke. Und eine dieser Lebensadern strömt durch das Tal der Wachau. Das Zusammenspiel zweier Lebenswelten bleibt prägend für das vielgerühmte Donautal. In dieser uralten, von Menschen geprägten Kulturlandschaft gab es immer auch Platz für Wildnis. Jetzt zeichnet sich ab, dass dieser Platz auch freigehalten werden muss. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 25.07.2023 ORF 2
  • In aufgelassenen Abbaugebieten wie Sandgruben oder Steinbrüchen entwickeln sich mit der Zeit hochkomplexe Biotope, die vielen Tierarten einen neuen Lebensraum bieten können. In Steinbruchwänden brüten Uhus, und in alten Sandgruben scharren Uferschwalben und Bienenfresser ihre Bruthöhlen in die senkrechten Wände. Am Fuß der Sandgrubenwände siedeln sich Füchse und Dachse an, und an den Tümpeln tummeln sich Frösche, Kröten und Libellen. Die Dokumentation schildert Verhalten und Überlebenskampf der Tiere in einer ehemaligen Industrielandschaft sowie deren Rückeroberung. (Text: 3sat)
    Original-TV-Premiere Di. 23.11.1999 ORF 2
  • Der gebürtige Steirer und mehrfach ausgezeichnete Spiel- und Dokumentarfilmregisseur Curt Faudon porträtiert das Leben im südsteirischen Hügelland bis hin zur Istrischen Küste. Die landschaftlich grandiose Region war einst die Wein-, Korn- und Fisch-„Kammer“ der k.-u.-k.-Monarchie. Schwere Gewitter und Stürme beeinflussen das Leben der Weinbauern und Fischer ebenso wie Trockenperioden – ein ständiger Kampf mit der Natur. Mehrmals im Jahr bestimmen traditionelle Feste das Leben: Dann wird gefeiert und gedankt für Wein und Fisch. (Text: 3sat)
    Original-TV-Premiere Do. 19.10.2000 ORF 2
  • Wenn die menschlichen Invasoren, uniformiert in Badehosen, Bikinis und Sonnenhut, im Hochsommer den Strand bevölkern, ahnen sie oft nicht, welche spannenden Geschichten sich zwischen Strandlaken, Sandburgen und Restaurantterrassen abspielen: Zu ihren Füßen, im Wasser oder in der Luft haben die eigentlichen Ureinwohner des Strandes unterschiedliche Strategien entwickelt, um sich an den Touristentrubel anzupassen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 24.06.2025 ORF 2
  • Seit die ersten Pioniere den Südpazifik erkundeten, wird in seinen Gewässern auf erfinderische und zunehmend effektive Art gefischt – eine Bedrohung für die Natur. Während manche Inselbewohner noch auf traditionelle Weise mithilfe von Spinnenseide auf Fischjagd gehen, führt die industrielle Hochseefischerei immer mehr zur Ausrottung bedrohter Arten. Der Film fragt, ob es für die Rettung des Südpazifiks bereits zu spät ist. Hatten die Albatrosse lange Zeit als Symbol für eine schier unendliche Meereswildnis gegolten, landeten in den vergangenen Jahren Tausende als Beifang in den Netzen. Heute werden neue Techniken erprobt, um die Köder von den Vögeln fernzuhalten. Doch am Horizont lauert eine neue Gefahr: Inseln drohen im Meer zu versinken, Korallen sterben, und unheimliche Veränderungen in der Wasserchemie des Pazifiks gefährden winzige Lebewesen, die die Basis der Nahrungskette im Ozean bilden. (Text: 3sat)
    Original-TV-Premiere Di. 08.09.2009 ORF 2
  • Der Südpazifik ist die Heimat von seltsamen Geschöpfen – riesigen Echsen mit Affenschwänzen, flugunfähigen Papageien, Pinguinen, die im Wald brüten, und Kängurus, die auf Bäumen leben. Und das sind nur einige der Besonderheiten, die sich in der Isolation der pazifischen Inselwelt entwickelt haben. Auf Neuseeland etwa erfüllten lange Zeit Fledermäuse die ökologische Funktion von Mäusen, während die Wälder von bizarren Vögeln regiert wurden. Als Neuankömmlinge die Küsten Neuseelands erreichten, hatte dies katastrophale Folgen für die heimische Tierwelt. Und so erging es vielen pazifischen Eilanden: Während zum Beispiel vor der Besiedelung durch den Menschen alle 100 000 Jahre eine neue Art Hawaii eroberte, so tauchen heute etwa 30 neue Arten pro Jahr auf. (Text: 3sat)
    Original-TV-Premiere Di. 28.07.2009 ORF 2
  • Dolomiten Hohe Gaisl.
    Beeindruckende Felswände und fruchtbare Täler – wo der afrikanische und der europäische Kontinent aufeinanderprallen, konnte ein vielfältiges Ökosystem entstehen. Südtirol beheimatet – geprägt von extrem tiefen Temperaturen und einem warmen mediterranen Klima gleichermaßen- eine bemerkenswerte Artenvielfalt. Im gesamten Land ragen die bis zu 25 Meter hohen Stämme der Zirbelkiefer aus den Böden. Im Osten des Landes findet man noch unberührte Torfmoore mit fleischfressenden Pflanzen und einer Vielzahl an Insekten. In den Bergen leben Gämsen und der Steinadler während in den Tälern noch Schmetterlinge wie der blaue Saphir, sowie seltene Schlangen und Insekten zu finden sind. Seit der letzten Eiszeit leben Menschen in Südtirol. Sie haben sowohl Hänge als auch Täler und Felder landwirtschaftlich genutzt. Bis heute leben Mensch und Natur hier in tiefer Symbiose. Doch Pflanzen und Tiere müssen sich mit den zunehmenden Veränderungen der Umwelt arrangieren und auf den Klimawandel reagieren. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 22.04.2025 ORF 2
  • Rotlachse (Oncorhynchus nerka).
    Wildlachs scheint allgegenwärtig – und doch ist er in seiner Existenz weltweit bedroht. Dieser bildgewaltige Film führt in einige seiner ganz besonderen Lebensräume, von den Küsten Alaskas, nach Island und von dort weiter nach Patagonien, zu den Gletscherflüssen in Argentinien. Er zeigt spektakuläre Naturereignisse, aber auch die dramatischen Folgen von Klimawandel, Überfischung und industrieller Lachszucht. Im Mittelpunkt stehen außergewöhnliche Lachse, die mit aller Kraft um ihren Verbleib in Flüssen und Ozeanen ringen, und damit auch das Überleben vieler andere Tierarten sichern. Ihre erstaunliche Anpassungsfähigkeit wird zur Hoffnung in einer Zeit ökologischer Krisen. Ein eindrucksvolles Porträt eines Schlüsseltieres – und eine Reise durch einige der letzten großen Wildnisregionen unseres Planeten. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 22.09.2026 ORF 2
  • Der Strand der Dschungeltiere.
    An Gabuns entlegener Küste trifft der endlose Regenwald auf den wilden Atlantik. Hier wandern Elefanten bis ans Meer, Schweine durchpflügen den Strand und Flusspferde surfen in der Brandung. Ein Ort, an dem Dschungeltiere Nahrung, Schutz und Heilung finden und an dem die Nacht seit Jahrtausenden neues Leben hervorbringt. Doch Plastik, getragen von fernen Strömungen, bedroht dieses uralte Gleichgewicht. Surfing Hippos nimmt uns mit in ein magisches Grenzland, in dem Wald und Meer verschmelzen – und erinnert daran, wie zerbrechlich selbst die wildesten Paradiese sind. Ein Film von Yann Sochaczewski & Marlen Hundertmark. (Text: ORF)
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 01.09.2026
  • 45 Min.
    Flussregenpfeiffer.
    Das Motto „Tarnen und Täuschen“ als Erfolgsprinzip der Evolution: Die Dokumentation zeichnet am Beispiel einer kleinen Vulkaninsel nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln. Manche Lebewesen sind sehr erfinderisch, um sich in Ökosystemen zu behaupten. So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet. Langsam, oft über Jahrtausende und Jahrmillionen – und meist durch Zufall – folgt eine Tierart der anderen. Die besten Zukunftschancen hat, wer sich am schnellsten und am geschicktesten an den Lebensraum anpasst. Denn evolutionäre Entwicklungen haben keinen Plan, sondern ein Ziel – und dieses Ziel heißt Leben und Überleben, für das einzelne Tier sowie für die gesamte Spezies. (Text: 3sat)
    Original-TV-Premiere Di. 03.04.2012 ORF 2
  • Der Tagliamento, bekannt als der „letzte wilde Alpenfluss“, gilt als einzigartiges Beispiel für eine weitgehend unregulierte Flusslandschaft in Europa.
    Im Nordosten Italiens fließt ein mächtiger Fluss frei durch alpine Täler und Auenwälder, um schließlich ins Adriatische Meer zu münden. Der Tagliamento ist ein Fluss wie kein anderer, und die Tierwelt entlang seiner Ufer ist ebenso außergewöhnlich wie spektakulär. Die Rufe seltener, ikonischer Tiere, wie die des Wolfs, des Luchses und des Schakals hallen in den Wäldern und sind weit zu hören – bis tief hinein ins sogenannte Kanaltal. Als letzter unregulierte Fluss der Zentralalpen bahnt sich der Tagliamento je nach Niederschlag in Form von kleinen Bächen oder als reißender Strom den Weg Richtung Adria. Dort erschafft er das Fundament für Badefreuden zehntausender Touristen. Denn der goldene Sand auf dem sie liegen, den spülen nicht die Wellen der Adria heran. Nein, den bringt der Tagliamento. Da lässt sich in Vor- und Nachsaison auch der Rotfuchs, ein Opportunist und Kulturfolger nicht zweimal bitten – auf seiner Futtersuche unter Sonnenschirmen. Ein Film von Guiseppe Bucciarelli (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 12.11.2024 ORF 2
  • Wenn sich im Thayatal das Licht zwischen den Buchen und Bergahornen bricht, hört man nur das Zwitschern der Vögel in der unberührten Wildnis im nördlichen Waldviertel. Die nichtregulierte Flusslandschaft ist für viele Tier- und Pflanzenarten ein unersetzliches Rückzugsgebiet – ein Refugium der Natur. Bis zu siebzig Meter fallen die Felswände im canyonartigen Tal zur Thaya ab. An den bewaldeten Hängen finden viele Tierarten Brutplätze und reiche Nahrung, Vögel wie der Uhu, ebenso wie seltene Eidechsen, Dachse oder der bedrohte Fischotter. Und in den feuchteren, von Moosen bedeckten Wäldern klappert der menschenscheue Schwarzstorch … Eine Dokumentation von Heinz Leger (Text: ORF)
  • Seit jeher wird über die schwarzen Raben mehr geschrieben als über jeden anderen Vogel. Aus den Mythen und Legenden vieler Völker sind sie nicht wegzudenken. Bei Verhaltensforschern sind Raben wegen ihrer unglaublichen Denkleistungen bekannt, die denen der Papageien vermutlich überlegen sind. Die Intelligenz der Tiere beschäftigt auch die Wissenschaftler der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle für Ethologie in Grünau. Im oberösterreichischen Grünau im Almtal versammelt sich nämlich seit einigen Jahren rund um die Forschungsstation regelmäßig einer der größten Rabenschwärme des Alpenraums, der zeitweilig bis zu 120 Vögel umfasst. (Text: 3sat)
    Original-TV-Premiere So. 02.02.1997 ORF 2
  • 45 Min.
    Der Tanganjikasee im Herzen Afrikas vereint zwei gleichermaßen magische Welten: Geschützte Wildnis an den Küsten mit Schimpansen, Elefanten und Antilopen und eine faszinierende Unterwasserwelt. In fünfzehn Millionen ungestörten Jahren hat die Evolution im See Wunder vollbracht. Es gibt Schwämme, Schnecken, Krebse, Milliarden von Süßwassersardinen, die eine wachsende Bevölkerung ernähren, und über zweihundert Arten von Buntbarschen. Ihre rätselhafte Vielfalt beschäftigt Wissenschaftler aus aller Welt, allen voran Biologen der Universität Graz. Das beeindruckendste Küstenmerkmal des Sees sind die Mahale-Berge in Tansania mit über 2000 Meter hohen Gipfeln. Der umgebende Regenwald beherbergt eine der größten Schimpansen-Populationen in Afrika, deutlich mehr als der weiter im Norden gelegene Gombe-Stream Nationalpark, die afrikanische Heimat der legendären Forscherin Jane Goodall. In Sambia, am südlichen Ende des großen Sees, wurde im letzten Augenblick eine Wildnis gerettet, die nur wenige je gesehen haben, das weite Busch- und Grasland des abgelegenen Nsumbu-Nationalparks. Hier trifft man auf türkisfarbene Buchten mit Flusspferden und Krokodilen, an den Ufern stillt die letzte Elefantenherde des Tanganjikasees ihren Durst und einen Steinwurf entfernt streifen große Büffel- und Antilopenherden durch ein Flickwerk aus Sümpfen, Flüssen und Savannen. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 24.05.2022 ORF 2
  • 44 Min.
    Australisches Riesenkänguruh auf Maria Island
    Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen. Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre Küsten: Die Insel bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tierarten wohl fühlen: Tüpfelbeutelmarder, Tasmanischer Teufel und Schnabeltier. Ursprünglich eine Sträflingsinsel, dann ein Land, dessen Bodenschätze und Waldreichtum jahrhundertelang rücksichtslos ausgebeutet wurden. Auf der anderen Seite ein Naturparadies, dessen einzigartige Schönheit bis heute unverwechselbar ist. Der Kärntner Gustav Weindorfer, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens geschaffen hat, gilt bei den Einwohnern der Insel noch heute als Held. Ein Held, dessen Bemühungen um die Naturschönheiten Tasmaniens noch immer deutliche Auswirkungen zeigen. Heute gibt es über das ganze Land verstreut viele moderne „Weindorfer“, Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben: An der Nordwestküste lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er hat die Schafzucht aufgegeben, um sich einer faszinierenden Kreatur widmen zu können: dem Tasmanischen Teufel. Auf seiner Farm stehen die Tiere unter absolutem Schutz. Auf dem benachbarten australischen Festland sind die Tasmanischen Teufel schon lange verschwunden, doch hier auf Geoff Kings Familienfarm haben sie eine neue Heimat gefunden. Am Rande der großen Wildnis im Südwesten hat Ray Green ein Schutzgebiet für Tasmaniens bedrohte Wildtiere eingerichtet. Hier kümmert er sich vorwiegend um kranke und verletzte Tiere wie Wombats oder Tüpfelbeutelmarder. Seiner Station mitten in der Wildnis gab Ray Green den Namen „Something Wild“. Sie ist nicht nur eine Auffangstation für kranke und verletzte Tiere. Mitten im Schutzgebiet, im Fluss Tyenna, lebt eine Familie wilder Schnabeltiere, die Ray Greens ganzer Stolz sind. In den mächtigen Eukalyptuswäldern im Nordosten ist der Buschmann Craig Willis zu Hause. Ob weißer Eukalyptus, Riesen- oder Königseukalyptus, der Wildhüter weiß genau, wo die Riesen dieser Baumarten stehen. Und an der Südostküste führt die Biologin Tonia Cochran ein Unternehmen, das sich auf sanften Tourismus spezialisiert hat. Die Biologin führt Naturliebhaber zu den seltensten Tieren Tasmaniens und an Plätze, die einiges über die erdgeschichtliche Entwicklung des Landes erzählen: Touren, die in die Vergangenheit des Kontinents führen – bis hin zu den seltenen Überresten des Urkontinents Gondwana. (Text: 3sat)
  • Vor 12.000 Jahren wurde Tasmanien von Australien getrennt und entwickelte seine eigenen Naturräume.
    Tasmanien ist so viel mehr als ein weiterer Bundesstaat Australiens. Geprägt von rauem Klima, antarktischer Vergangenheit und uralten Regenwäldern, beherbergt die Inselgruppe eine einzigartige Tierwelt: eierlegende Säugetiere wie Schnabeltier und Ameisenigel, weiße Kängurus, leuchtende Insektenlarven, spazierende Fische und Beutelteufel. Entlang der Küsten tanzen Seedrachen um ihre Partner, während in den Bergen Wombatmütter ihre Jungtiere durch Schnee, Stürme und Frühjahrsfluten bringen. Wie Felsen in der Brandung sind Tasmaniens Inseln zudem sichere Brutgebiete für zehntausende Seevögel. Ein verletzliches Naturparadies – und eine Inspiration – Dank der Menschen, die sich mit Leidenschaft für den Schutz dieser einzigartigen Wildnis engagieren. (Text: ORF)
    Österreichische Erstausstrahlung ursprünglich angekündigt für den 15.04.2026
  • Der neue BBC-Dreiteiler „Tierbabys – Aufbruch ins Leben“ begleitet sechs Jungtiere auf vier Kontinenten durch ihr erstes Lebensjahr. Bewegungen üben, das richtige Futter finden, mit Artgenossen auskommen, Gefahren erkennen – es gibt viele neue Informationen, die meist in sehr kurzer Zeit bewältigt werden müssen. So müssen zum Beispiel junge Elefanten herausfinden, was mit einem Rüssel so alles zu bewerkstelligen ist, kleine Seeotter haben ihre liebe Not, das Tauchen zu erlernen, Berggorillas entdecken, dass nur die wenigsten Pflanzen im grünen Dschungelüberfluss für sie auch bekömmlich sind, junge Tüpfelhyänen wiederum sind mit den strengen Benimmregeln der Clanhierarchie völlig ausgelastet. Leben will gelernt sein! (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 03.09.2019 ORF 2
  • Für viele Tiere ist das erste Lebensjahr besonders schwierig und gefährlich. In Teil zwei des BBC-Dreiteilers sind die jungen Wilden zwischen drei und neun Monate alt und bereit für erste Entdeckungen. Das Seeotterjunge in Kaliforniern muss lernen, zwischen Nahrung und Abfällen zu unterscheiden. Das Makaken-Baby in Sri Lanka ist damit beschäftigt, seine privilegierte Stellung zu verteidigen. In der Arktis müssen die Polarfuchs-Welpen um jeden Happen Futter kämpfen. Jeden Tag werden die Kleinen geschickter, und täglich warten neue Abenteuer. Deutsche Bearbeitung: Margarita Pribyl (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 10.09.2019 ORF 2
  • Der letzte Teil der BBC-Serie „Tierbabys – Aufbruch ins Leben“ zeigt unsere sechs Jungtiere an der Schwelle zur Unabhängigkeit. Für das Gorillamädchen in Uganda bedeutet das, in den Baumkronen so sicher klettern zu lernen, dass sie dort Früchte und Blätter pflücken kann, ohne dabei abzustürzen. Die Polarfuchs-Welpen in Island sind rund vier Monate alt, wenn sie ihr erstes Winterfell bekommen. Die Eltern hören jetzt auf zu füttern, und die Jungen müssen selbst zu jagen beginnen. Am Ende seines ersten Lebensjahres wird der junge Makake auf Sri Lanka von seiner Mutter entwöhnt. Er muss jetzt vor allem Diplomatie lernen, denn Verbündete sind wichtig für seinen weiteren Lebensweg. Der junge Seeotter an der kalifornischen Küste steht schon mit rund sechs Monaten an der Schwelle zur Unabhängigkeit. Nur den Werkzeug-Gebrauch muss er noch lernen, um die Schalen von Muscheln und Krustentieren zu knacken. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 17.09.2019 ORF 2
  • Nichts ist gefährlicher und zeitaufwendiger als Tiere zu filmen. Das nötige Glück vorausgesetzt. Denn wilde Tiere vor die Kamera zu bekommen, ist eine Mammutaufgabe, die sich kaum planen lässt. Zum ersten Mal zeigt der ORF die Highlights seiner Universum-Kamerateams, wie diese Dokumentationen entstehen. Man merkt den spektakulären und atemberaubenden Bildern kaum an, unter welchen Strapazen sie aufgenommen werden. Trockene Wüsten, eisig kalte Schneelandschaften, feucht-schwüle Dschungel, wilde Ozeane oder steile Berge sind das Büro unserer Tierfilmer. Oft werden Pläne über den Haufen geworfen, dann wiederum geschehen völlig unerwartet wundervolle Ereignisse direkt vor der Kamera. Was bei den Dreharbeiten rund um den Globus und meist fernab jedweder Zivilisation passiert, zeigt dieser Film. Ein Vulkanausbruch in Papua-Neuguinea oder eine Schlammlawine in Russland bringen die Teams in Gefahr. Ein Millionenschwarm von Wellensittichen, die Geburt eines Pottwal-Babys, eine Bisonmutter, die ihr Kalb vor Wölfen rettet, sind dann emotionale Momente der positiven Sorte. „Tierfilmer hautnah“ zeigt noch nie dagewesene Einblicke in die Arbeitswelt der weltbesten Naturfilmer. Zu ihnen gehören auch die österreichischen Regisseure Harald Pokieser, Mario Kreuzer und Heinz Leger, der uns exklusive Making-of Szenen aus seinem Film über Österreichs Nationalparks liefert, der im Herbst bei Universum seine Premiere feiert. (Text: ORF)
    Original-TV-Premiere Di. 21.09.2021 ORF 2
  • Tierische Gehirne sind zu überraschenden Höchstleistungen in der Lage. Der Film zeigt anhand vieler Beispiele, dass die tierische Intelligenz scheinbar kaum Grenzen kennt. Brieftauben haben die Fähigkeit, ganze Landschaften gleichsam einzuscannen und später wiederzuerkennen, so waren sie im Zweiten Weltkrieg unverzichtbare Boten für militärische Nachrichten. Ihr außerordentliches Talent hat in manchen Fällen sogar Menschenleben gerettet. Papageien sind nicht nur in der Lage zu sprechen, sondern auch, Formen, Farben und Materialien zu bewerten und zu unterscheiden, und Schimpansen können nicht nur richtige Zahlenreihenfolgen erkennen, sondern sind auch exzellente Memory-Spieler. Das Erstaunliche: Die praktische Intelligenz von Tieren ist der menschlichen teilweise sogar überlegen, vor allem wenn es um den Gebrauch von Werkzeugen geht. (Text: 3sat)
  • Gefühle sind in der Tierwelt weiter verbreitet, als bisher angenommen – sogar „menschliche“ Regungen wie Liebe, Schuld und Mitgefühl. Der Film stellt „Soziale Superhirne“ vor. Der US-amerikanische „Pferdeflüsterer“ Monty Roberts wurde weltberühmt, als es ihm gelang, die Sprache der Pferde zu erlernen und so erstmals mit wilden Mustangs zu kommunizieren. Die überraschende Erkenntnis: Tiere sind wahre Kommunikationstalente. Präzise können sie vor Feinden und Gefahren warnen und so den Fortbestand ganzer Tierkolonien sichern. Wer überleben will, muss auch einschätzen können, was sein Gegenüber denkt und fühlt. So sind Affen nur in der Lage, Menschen zu bestehlen, weil sie wissen, wann sie unbeobachtet zur Tat schreiten können. Ganz anders die Eichelhäher: Sie verstecken ihre knappe Winternahrung demonstrativ vor den Augen ihrer Artgenossen, um sie dann in einem unbemerkten Moment wieder auszugraben und ganz woanders zu deponieren. (Text: 3sat)
  • Manche Tiere erobern unsere Herzen im Sturm. Schon beim bloßen Anblick setzen sie Glückshormone in uns frei. So bringt uns der Watschelgang eines Pinguins fast zwangsläufig zum Lachen – und wer kann schon ernst bleiben beim Anblick eines schlafenden Kolibris, der … schnarcht! Was auf uns Menschen komisch und süß wirkt, ist in der Tierwelt Kalkül und clevere Überlebensstrategie. Die schwarzen Augenringe des Panda, die auf uns so herzig wirken, haben den Zweck, ihn größer und gefährlicher erscheinen zu lassen. Das flauschige Fellbündel des Seeotters ist keine Einladung zum Knuddeln, sondern soll den Säuger im kalten Wasser warmhalten. Einer Täuschung unterliegen wir auch bei den Loris oder Faulaffen: sweichlich einen „Kuschelreflex“ aus – doch sie sind die einzig giftige Primatenart. Ein Biss kann selbst für Menschen tödlich enden! Das und mehr sind die faszinierenden Geschichten der tierischen Herzensbrecher. Autorin: Chloë Pearne Deutsche Bearbeitung: Birgit Peters (Text: ORF)

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