Dokumentation in 4 Folgen, Folge 1–4

    • Folge 1

      Ihrer schillernden Unterwasserwelt verdankt Bora Bora auch den Namen „Die Perle der Südsee“. Für die Bewohner ist die Insel ein Paradies. Ein Blick auf den Alltag am anderen Ende der Welt. Die Insel liegt 16.000 Kilometer von Paris entfernt auf der anderen Seite des Erdballs und gehört zu Französisch-Polynesien. Die fünf Inselgruppen mit 118 Inseln erstrecken sich auf einer Fläche so groß wie Europa. Gerade einmal 270.000 Menschen leben hier. In Französisch-Polynesien werden Träume vom freien Leben am Südseestrand wahr. Schon die frühen Entdecker des 16. Jahrhunderts berichteten von einem Paradies auf Erden, wo das Leben einfach, das Wasser des Ozeans klar und die Natur reich und gnädig zu den Menschen ist. Seit dieser Zeit gelten diese Inseln als Inbegriff des Paradieses auf Erden. Auch für Moeava de Rosemont gibt es keinen schöneren Platz unter Gottes Himmel. Auf Tahiti geboren, kam er nach seiner Ausbildung als Taucher und Kameramann in Frankreich wieder auf die Insel zurück. Er hatte Glück und hat einen Job bei einem Tauchcenter gefunden. Nach der Arbeit beginnt Moeavas Kampf für die Lebensgrundlage der Insulaner. Gemeinsam mit einigen Gleichgesinnten hat er einen Verein gegründet, der sich insbesondere der Erforschung und dem Schutz der Manta Rochen in Polynesien widmet. Dem Schutze und Erhalt einer ganz anderen Sache hat sich Kevin Havata verschrieben. Kevin ist Choreograf für traditionellen polynesischen Tanz und leitet eine Tanzgruppe. Kevin ist Mahu. Er wurde wie in vielen polynesischen Familien üblich, als ältester Sohn, traditionell nach einem weiblichen Rollenbild erzogen. Diskriminierende Erfahrungen sind ihm fremd. Noch heute lebt Kevin bei seinen Eltern, die ihn bei seiner Arbeit unterstützen. Die Perlenfarm der Laughlins ist ein Familienunternehmen, drei Generationen arbeiten mit. Die Konkurrenz ist für die kleinen Farmer hart. Für die meisten Einheimischen ist Perlenschmuck unerschwinglich. Bis Ende der 1990er Jahre gab es 40 Familien, die von der Perlenzucht auf Tahaa lebten, heute gibt es gerade noch sieben Farmen. Bei aller Abgeschiedenheit auf den Inseln lieben die Polynesier die Geselligkeit, Bars und Restaurants gibt es kaum, also spielt sich das soziale Leben meist auch im Privaten mit gutem Essen, Gesängen und mit Barbecue ab. (Text: 3sat)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 09.11.2006 NDR
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    • Folge 2

      Neukaledonien ist eine zu Frankreich gehörende Inselgruppe im südlichen Pazifik. Die ehemalige Strafkolonie mit der Hauptinsel „Grande Terre“ zählt knapp 230.000 Einwohner und ist ein Naturparadies, umgeben von Korallenriffen. Durch die isolierte Lage der Inseln konnten sich hier viele Tiere und Pflanzen erhalten, die woanders längst ausgestorben sind. Alltagsleben und Kultur der Bewohner – vor allem der Ureinwohner, der Kanak, und der Nachfahren der französischen Kolonisten, der „Caldoche“ – schwankt zwischen Traditionswahrung und vorsichtiger Öffnung für einen sanften Tourismus. Die Dokumentation „Trauminsel Neukaledonien“ porträtiert die Inselgruppe im Südpazifik. (Text: 3sat)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 16.11.2006 NDR
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    • Folge 3

      Die Insel La Réunion, Insel der Maskarenen, liegt im Indischen Ozean 800 Kilometer östlich von Madagaskar und 180 Kilometer südlich von Mauritius. Mit ihren zerklüfteten Berglandschaften, tiefen Schluchten und einer üppigen tropischen Vegetation gehört La Réunion zu den Trauminseln der Welt. Sie wird beherrscht von einem der aktivsten Vulkane der Erde und wurde daher von den Seefahrern, die die Insel auf dem Seeweg entdeckten, auch Feuerinsel genannt. Die Lebensweise der Einheimischen ist geprägt durch den französischen Lebensstil. Die Dokumentation „Trauminsel La Réunion“ zeichnet ein Porträt der Insel und stellt Einheimische vor. (Text: 3sat)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 18.12.2006 NDR
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    • Folge 4

      Die Inselgruppe Saint Pierre und Miquelon liegt vor der Küste Neufundlands. Sie besteht aus den Inseln, St. Pierre, Miquelon und Langlade. Das Stückchen Frankreich im Nordatlantik ist 4.600 km von Paris entfernt, nahe der Mündung des St. Lorenz-Stroms. Ursprünglich verdienten sich die Insulaner ihren Lebensunterhalt durch den Fang von Kabeljau, der aber im Jahr 1992 stark eingeschränkt wurde. Heute versucht man auf den Inseln, ein Zuchtprogramm für Jakobsmuscheln zu etablieren. Die Dokumentation „Trauminseln St. Pierre und Miquelon“ stellt die beiden Inselgruppen vor. (Text: 3sat)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 19.12.2006 NDR
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