SRF DOK Prostitution und Sexarbeit – Von Ausbeutung und Selbstbestimmung
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Prostitution und Sexarbeit – Von Ausbeutung und Selbstbestimmung
50 Min.
In der Schweiz sind über 85% der Sexarbeiterinnen Migrantinnen
Bild: SRF
Ruby, Tessa und Chanel sehen sich als selbstbestimmte Sexarbeiterinnen, die ihren Service mit den Kunden einvernehmlich aushandeln. Sie betrachten ihren Beruf als Arbeit und kämpfen um Anerkennung, Freiheit und Sicherheit. Ihr Ziel ist es, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen.
Graziella dagegen wurde Opfer eines Loverboys, ihr Leben war geprägt von Ausbeutung und Missbrauch. Mithilfe einer religiös geprägten Organisation ist sie ausgestiegen.
Diese bekämpfen Prostitution als Sünde und, gemeinsam mit feministischen Kreisen, als Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter. Sie fordern mehr Regulierung und Bestrafung der Freier. Das treibt die Sexarbeit in die Illegalität, sagen die Gegnerinnen. In einem Land in dem schätzungsweise jeder fünfte Mann jährlich sexuelle Dienstleistungen in Anspruch nimmt, nimmt die Diskussion um Prostitution und Sexarbeit wieder Fahrt auf. (Text: SRF)
Schweizer TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 29.01.2026