Gabriella kehrt nach London zurück und Richard sieht seine Tochter endlich wieder. Doch die Sprachbarriere ist groß. Ihr Onkel Mohammad übersetzt, während Richard verzweifelt versucht, Nähe und Vertrauen aufzubauen. Inzwischen macht sich Gabriella mit der ungewohnten Umgebung vertraut. Bei einer Pressekonferenz sorgt sie für einen berührenden Moment, als sie plötzlich dazukommt und auf Richards Schoß klettert. Dann bricht die Corona-Pandemie aus. Die Angst vor einem Ausbruch im Evin-Gefängnis führt dazu, dass Nazanin auf Bewährung zu ihren Eltern entlassen wird – mit Fußfessel.
Ein Vorgeschmack auf Freiheit, überschattet von der Gefahr, zurück in die Zelle zu müssen. Als Nazanin 2021 ihre Strafe verbüßt hat, folgt der nächste Schock: erneute
Anschuldigungen und eine zusätzliche Haftstrafe. Richard erkennt, dass dieser Alptraum nicht endet, solange Großbritannien die Schulden aus dem Waffendeal nicht begleicht. Er tritt in den Hungerstreik – 21 Tage lang, bis an die Grenzen seiner Kräfte.
Die Welt schaut endlich hin, doch Nazanin bleibt in Haft. Erst im März 2022 bewegt sich etwas: Ein Flugzeug steht bereit, aber nur, wenn Nazanin ein falsches Geständnis unterschreibt. Nach einer zermürbenden Woche gibt sie nach – und fliegt endlich nach London. Am Flughafen kommt es zum ersehnten Wiedersehen. Nach sechs Jahren halten sich Nazanin, Richard und Gabriella wieder in den Armen. Am nächsten Tag erstattet Großbritannien dem Iran die Schulden aus dem vor Jahrzehnten gescheiterten Handel. (Text: arte)
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