„XY gelöst“: Neue Details zum „Aktenzeichen XY“-Ableger mit Sven Voss

    Franchise erobert ab August den Freitagabend zurück

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 28.06.2022, 10:28 Uhr

    „XY gelöst“-Moderator Sven Voss im alten Polizeipräsidium in Frankfurt – Bild: ZDF/Bernd Kammerer
    „XY gelöst“-Moderator Sven Voss im alten Polizeipräsidium in Frankfurt

    Unter anderem mit „XY gelöst“ will das ZDF sein Franchise um den Klassiker und Quotenbringer „Aktenzeichen XY…ungelöst“ ausbauen. Am 5. August geht es mit der Ausstrahlung los, nun gibt es dazu einige neue Details.

    Bei dem neuen Format handelt es sich um eine 45-minütige Sendung, durch die Moderator Sven Voss („das aktuelle sportstudio“ im ZDF, „Lebensretter“ im MDR) führen wird. Nun wurde bestätigt, dass zunächst vier Episoden produziert werden, die am 5., 12. und 26. August sowie am 2. September gezeigt werden.

    Der Ausstrahlungstermin des Ablegers ist durchaus kurios: immer freitags um 21:15 Uhr. Damit belegt „XY gelöst“ einen Sendeplatz, der sonst in den vergangenen Jahren stets diversen Freitagskrimis vorbehalten war. Andrerseits kehrt „Aktenzeichen“ damit auf jenen ZDF-Abend zurück, an dem die Sendung zunächst 36 Jahre lang zu Hause gewesen war, bevor sie aufgrund damals stark gefallener Quoten auf den Donnerstag (2004) und schließlich auf den Mittwoch (2008) verlegt wurde.

    Voss begibt sich in dem Format mit den damals für den betrachteten Fall zuständigen Beamtinnen und Beamten auf die Spuren und an Original-Schauplätze der jeweiligen Verbrechen. Ähnlich wie in bisherigen Spezialsendungen wird durch eine Mischung aus nachgestellten Szenen und Interviews die Klärung der Fälle nachgezeichnet.

    Voss kommentiert: Die vier Folgen sind präzise recherchierte Fälle mit allem, was True Crime ausmacht. Wir erzählen die ganze Geschichte, rekonstruieren aufwendig die Verbrechen und zeigen die Arbeit der Ermittler. Alle Fälle haben gemeinsam, dass sie erst nach vielen Jahren aufgeklärt werden konnten. Manchmal gab es kaum noch Hoffnung, dass die Täter überhaupt gefasst werden können. Es war bei den Dreharbeiten und Interviews verblüffend, wie detailliert sich die Ermittler an die Fälle ihres Lebens erinnern konnten. Vor allem an den emotionalen Moment, als sie den Täter doch noch überführen konnten. Dieses Ermittlerwissen macht ‚XY gelöst‘ so authentisch.

    In der Auftaktfolge steht der Fall der am 2. September 1999 verschwundenen 8-jährigen Johanna im Zentrum, der erst nach 18 Jahren geklärt werden konnte.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.de

      Rudi Cerne hat ja seinen Vertrag als XY-Moderator gerade um weitere vier Jahre verlängert, also bis 2026. In dem Jahr wird er 68, dass er dann nochmal verlängert, halte ich eher für unwahrscheinlich. Sven Voss wird dann 50. Ob man ihn mit dem neuen Ableger langsam zu Cernes Nachfolger aufbauen will?
      • am via tvforen.de

        Den Ableger finde ich sehr gut. So bekommt man mal komprimiert einen Einblick darauf, welche Fälle durch XY gelöst wurden. Und das sind nicht wenige. Ich hoffe es bleibt nicht bei den 4 Folgen.

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