Werte wie Zusammenhalt, Mut und Toleranz vermitteln und die Fantasie anregen: Dies ist nach wie vor ein zentrales Anliegen und auch Teil des Programmauftrags des öffentlich-rechtlichen Kinderkanals KiKA gegenüber der 3- bis 13-jährigen Zielgruppe. Gelingen soll dies mit Premieren neuer Animationsserien und neuen Folgen der ebenfalls animierten Reihe „Die Borger“, die am Nikolaustag (6. Dezember) des vergangenen Jahres im Rahmen des KiKA-Adventsprogramms ihre TV-Premiere feierte.
Ab Montag, den 9. Februar erscheinen die von der britischen Autorin Mary Norton erfundenen „Borger“ wieder auf der Bildfläche und übernehmen erstmals den täglichen 19.00-Uhr-Sendeplatz der bis dahin im Programm laufenden „Dino Mates“ (fernsehserien.de berichtete). Zusätzlich zu den 20 bereits ausgestrahlten Folgen, die nach wie vor auf kika.de und in der ARD Mediathek abrufbar sind, zeigt KiKA 32 neue Abenteuer. Im Mittelpunkt stehen wieder die elfjährige Borgerin Arrietty und ihre Familienmitglieder, die wie sie nur wenige Zentimeter groß sind und normalerweise unbemerkt bei den Menschen leben. Doch Tom, der Menschenjunge, mit dem sich Arrietty heimlich angefreundet hat, ist eine Ausnahme.
Am Montag, den 16. Februar startet die 52-teilige französische Vorschul-Animationsserie „Die Werkel-Ferkel“, die täglich um 18:35 Uhr gezeigt wird und bereits ab dem 2. Februar auf kikaninchen.de und ZDF.de gestreamt werden kann. Helden der Serie sind die drei Handwerker-Schweinchen Cornelia, Caesar und Charlie, die mit Fantasie und Teamgeist selbst die verrücktesten Bauaufträge lösen. Ob ein fliegendes Baumhaus gewünscht ist, eine musizierende Brücke oder einfach nur die Reparatur einer quietschenden Tür: Für das Trio sind solche Aufgaben ein Kinderspiel, denn gemeinsam ist man stark.
„Schlummerpause“: Die Werkel-Ferkel haben für die Schlummerpause der Häschen ein ferngesteuertes Mobile gebaut. ZDF/Xilam Animation/Cube Creative Productions/Horta Productions
„Aller Anfang ist mäh!“ heißt es am Montag, den 2. März in der ersten Folge der 2D-Animationsserie „Goat Girl“. In 52 Episoden zeigt KiKA montags bis freitags um 17:00 Uhr die Geschichte von dem 13-jährigen Mädchen Gigi, das zufällig von Bergziegen aufgezogen wurde. Gigis Ziegeneltern sind der Auffassung, dass es nun an der Zeit ist, ihr Pflegekind in die Menschenwelt zu entlassen und in die Schule zu schicken. Das Mädchen erlebt zunächst einen Kulturschock nach dem anderen, findet jedoch ihren ganz eigenen Weg, damit umzugehen. Die Serie soll Preteens zwischen 9 und 13 Jahren dazu anregen, sich in seiner eigenen Haut glücklich zu fühlen und anzunehmen, wie man ist – mit allen zum Teil verrückten Marotten.