„VIPs hautnah“: ZDF startet neues Interviewformat

    Adels-Expertin Julia Melchior auf den Spuren der „V.I.P.-Schaukel“

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 27.02.2015, 15:07 Uhr

    Julia Melchior (r.) im Gespräch mit Diane Kruger (l.) – Bild: ZDF/Tobias Corts
    Julia Melchior (r.) im Gespräch mit Diane Kruger (l.)

    Im April schickt das ZDF eine neue Interview-Reihe an den Start, die Erinnerungen an den Klassiker „V.I.P.-Schaukel“ weckt. In „VIPs hautnah“ trifft Julia Melchior stets drei ganz unterschiedliche Gesprächspartner in deren gewohnter Umgebung. Ziel ist es laut ZDF der Lebenswirklichkeit der Prominenten nahe zu kommen.

    Die erste Folge wird am Samstag den 11. April um 18.00 Uhr ausgestrahlt, Melchiors Gesprächspartner sind darin „The Bridge“-Hauptdarstellerin Diane Kruger, Singer/Songwriter James Blunt und König Konstantin von Griechenland. Julia Melchior beleuchtet noch einmal Krugers Weg von Hildesheim über die Laufstege von Paris nach Hollywood. Mit James Blunt spricht sie über seine Zeit als britischer Elitesoldat im Kosovo und als königliche Leibgarde. Konstantin von Griechenland war der letzte König der Hellenen und musste nach einem Militärputsch das Land verlassen und konnte erst 46 Jahre später wiede rzurückkehren.

    Julia Melchior ist bekannt durch zahlreiche royale Ereignisse, die sie gemeinsam mit Norbert Lehmann für das ZDF präsentierte. Daneben hat sie für das Zweite bereits einige Dokumentationen über die europäischen Königshäuser realisiert. Zuletzt wurde ihr Film „Die Romanows“ im Rahmen der Reihe „Königliche Dynastien“ ausgestrahlt.

    Der Vergleich mit der „V.I.P.-Schaukel“ liegt auf der Hand. Von 1971 bis 1980 präsentierte Margret Dünser die Interview-Reihe im ZDF und konnte durch ihre zurückhaltende, elegante und präzise Art einen Blick in das Leben sonst oft recht zurückgezogen lebender Prominente werfen. Das Format genießt heute Kultstatus und einzelne Filme wurden mitunter innerhalb der Reihe „Vor 30 Jahren“ wiederholt.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Wieder typisch ZDF - ernsthafte Dokumentationen, die man als Feigenblatt für das einkassierte Geld auch manchmal anbietet, werden zum Teil erst nach Mitternacht gesendet, aber bei Adelsgülle ist der Sender für geistig 114- bis 149-Jährige weit vorn. Und diese gequirlte Scheiße wird mit Sicheheit die Sommer'pause' um 20:15 füllen und danach noch montalang nicht nur den Info-Sender vermüllen, sondern auch bei Phönix wichtigeren Themen den Platz um 20:15 Uhr klauen.
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