US-Sender Bravo bestellt Pilotfilme „Rita“ und „The Joneses“

Reality-Kanal produziert seine ersten fiktionalen Serien

Ralf Döbele
Ralf Döbele – 08.12.2012, 17:25 Uhr

US-Sender Bravo bestellt Pilotfilme "Rita" und "The Joneses" – Reality-Kanal produziert seine ersten fiktionalen Serien – Bild: Bravo

Eigentlich ist der Kabelsender Bravo in den USA bekannt für seine Reality-Ware. Zu seinen größten Erfolgen zählten bislang die verschiedenen „Real Housewives“-Serien oder „Mein Leben auf der D-Liste“ von und mit Comedy-Star Kathy Griffin. Wie viele seiner Konkurrenten will nun auch Bravo in die Produktion eigener fiktionaler Serien einsteigen. Dementsprechend hat der Sender seine ersten zwei Drama-Piloten bestellt: „Rita“ und „The Joneses“.

Bei „Rita“ handelt es sich um die Adaption eines dänischen Familiendramas. Im Zentrum steht die Lehrerin an einer Privatschule, die ihre drei Kinder alleine aufzieht und zugleich in ihrem Job gegen die Hürden der Bürokratie und allzu anstrengende Eltern kämpft. Das Drehbuch stammt von Krita Vernoff („Shameless“).

Auch „The Joneses“ basiert auf einem bereits bestehenden Projekt, dem gleichnamigen Indie-Film aus dem Jahr 2009 mit David Duchovny und Demi Moore. Die Adaption stammt von Liz Tigelaar, Erfinderin der kurzlebigen Familienserie „Life Unexpected“. Die Joneses sind eine scheinbar perfekte Familie, die in einem luxuriösen Vorort ein neues Leben beginnen will. Allerdings haben sie auch ein Geheimnis, das sie vor ihren neuen Freunden und Nachbarn verbergen müssen – in Wahrheit sind sie gar keine echte Familie.

Für Andrew Wang, Vizepräsident von Bravo, geben die beiden Piloten dem Sender die Möglichkeit „Welten und Figuren auszuloten, die sich von unserem nicht-geskripteten Programm unterscheiden. Und doch verfügen beide Projekte über denkwürdige Storylines und starke, einzigartige Figuren, nach denen sich unser Bravo-Publikum sehnt“.

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