Kriminalhauptkommissarin Charlotte Lindholm (dargestellt von Maria Furtwängler) ermittelt seit ihrem ersten Fall „Lastrumer Mischung“ („Tatort“-Folge 496, Erstausstrahlung am 7. April 2002) für das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) in Hannover und Umgebung – in bereits mehr als 30 „Tatort“-Folgen in über 20 Jahren Dienstzeit für den NDR. Nach den dramatischen Ereignissen im „Fall Holdt“ (Folge 1034) wird Lindholm 2019 nach Göttingen strafversetzt. Seit 2025 ist sie wieder zurück in Hannover.
Die aus Lüneburg stammende Charlotte Lindholm hat sich nach dem Abitur und einem angefangenen Medizinstudium in Göttingen schließlich für die Polizeilaufbahn entschieden. Als Quereinsteigerin absolvierte sie eine Ausbildung im gehobenen Polizeidienst an der Polizeischule in Hann. Münden (Hannoversch Münden) und nahm im Anschluss den Dienst als Kriminalhauptkommissarin beim Landeskriminalamt in Hannover an.
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Charlotte Lindholm wird als intelligent, souverän, ehrgeizig und recht eigenwillig beschrieben. Als Einzelgängerin ermittelt sie sachlich, zielgerichtet und ist bekannt für ihr unbestechliches Gespür für Gerechtigkeit und ihre Beharrlichkeit. Sie ermittelt in der Regel allein an verschiedenen Einsatzorten im Landkreis Hannover/Niedersachsen. Einzig während ihrer Zeit in Göttingen bekam Lindholm eine Kollegin, Hauptkommissarin Anaïs Schmitz (Florence Kasumba), und ein Team an ihre Seite gestellt.
In weiteren wiederkehrenden Rollen war der inzwischen verstorbene Schauspieler Torsten Michaelis als ihr Vorgesetzter beim LKA, Kriminaldirektor Stefan Bitomsky, zwischen 2007 und 2012 zu sehen. Ihr ehemaliger Mitbewohner und guter Freund, Martin Felser, wurde zwischen 2002 und 2010 von Ingo Naujoks verkörpert, der inzwischen nach 16 gemeinsamen „Tatort“-Folgen die Krimireihe auf eigenen Wunsch hin verließ. Lindholms heranwachsender Sohn David wurde im Verlauf der Reihe von verschiedenen Darstellern verkörpert. Darüber hinaus übernimmt Maria Furtwänglers eigene Mutter, die bekannte Schauspielerin Kathrin Ackermann, regelmäßig die Rolle der Annemarie Lindholm, Charlottes Mutter.
Maria Furtwängler wurde 2007 für ihre Rolle als „Tatort“-Kommissarin mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet. Die „Tatort“-Folge „Wem Ehre gebührt“ aus dem Jahr 2007 (Folge 684) wurde nach der Erstausstrahlung am 23. Dezember 2007 nach massiven Zuschauerprotesten einer religiösen Glaubensrichtung in den sogenannten Giftschrank verbannt und seitdem nicht mehr wiederholt.
„Taxi nach Leipzig“ (Erstausstrahlung am 13. November 2016) stellt die 1000. Folge der gesamten Krimireihe dar, in der es zu einer erstmaligen Zusammenarbeit mit ihrem Kieler Kollegen, dem Kriminalhauptkommissar Klaus Borowski (Axel Milberg), kam.
„Tatort“-Szenenbilder mit Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) aus Hannover/GöttingenKriminalhauptkommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) vom LKA bei ihrem ersten Fall „Tatort: Lastrumer Mischung“ (2002) NDRKriminalhauptkommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler, r.) vom LKA im Einsatz.NDRKriminalhauptkommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler, r.) vom LKA mit ihrer Kollegin Hauptkommissarin Anaïs Schmitz (Florence Kasumba, l.) aus GöttingenNDRKriminalhauptkommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler, r.) vom LKA bei einer Befragung in Anwesenheit ihrer Mutter Annemarie Lindholm (Kathrin Ackermann, l.)NDR