„Tatort Internet“: Kinderdorfleiter als vermisst gemeldet (Update)

Identität des Mannes wurde nach Ausstrahlung bekannt

Jutta Zniva – 16.10.2010

"Tatort Internet": Kinderdorfleiter als vermisst gemeldet (Update) – Identität des Mannes wurde nach Ausstrahlung bekannt – Bild: RTL II

Der Leiter eines Kinderdorfes, dessen Identität nach der Ausstrahlung der am Montag gezeigten Folge der RTL-II-Sendung „Tatort Internet“ „über Umwege“ dem Caritasverband der Diözese Würzburg bekannt wurde, ist laut „sueddeutsche.de“ am Freitag als vermisst gemeldet worden.

Der Mann (der von RTL II bereits im Mai bei der Kontaktaufnahme mit einer vermeintlich Minderjährigen gefilmt wurde) hatte am Donnerstag gegenüber seinem Dienstgeber, dem Caritasverband, zugegeben, in einem Chat Kontakt zu einem Mädchen aufgenommen zu haben. Er sei am gleichen Tag entlassen worden. Seither fehle jede Spur von ihm. Seine Familie sei, so der unterfränkische Caritas-Vorsitzende Clemens Bieber zu „sueddeutsche.de“, in großer Sorge.

Mittlerweile ermittelt die Würzburger Staatsanwaltschaft gegen den Kinderdorfleiter. RTL II allerdings habe es, empörte sich Bieber, nicht für nötig befunden, die Einrichtung über die Neigungen des Kinderdorfleiters zu unterrichten, obwohl: „Man muss sich nur vorstellen, was in diesen fünf Monaten alles passieren kann.“

Der Sender hat – nach eigenen Angaben – im Fall des Kinderdorfleiters „keinen Straftatbestand“ gesehen und habe daher auch niemanden informieren dürfen.

Das hat RTL II offensichtlich nicht daran gehindert, seine „Fälle“ in einem Format auszustrahlen, dessen Wort „Tatort“ im Titel suggeriert, dass Verbrechen gezeigt werden …

Update (21.10.2010): Wie die Polizei mitteilte, ist der vermisste – ehemalige – Würzburger Kinderdorfleiter wieder aufgetaucht.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • am via tvforen.de


    https://www.fernsehserien.de/news-bilder/news/gen/gross/9666.jpg
    Nach der immer massiveren Kritik an der neuen Sendereihe "Tatort Internet - Schützt endlich unsere Kinder" (https://www.wunschliste.de/16619) und den damit einhergehenden Presseberichten, geht RTL II erstmals in die Offensive. Der Sender sieht durch die "rege Diskussion" in der Öffentlichkeit die Wichtigkeit des Themas bestätigt und hat nach eigenen Angaben eine "überwältigende positive Resonanz" seitens der Zuschauer erfahren. "Betroffene, Pädagogen und Eltern loben das Format und den Mut des Senders", heißt es. Beispielhaft werden sechs kurze, anonymisierte Stellungnahmen aus Zuschauer-Zuschriften veröffentlicht. "Bitte lassen Sie sich nicht von Ihrem Weg abbringen und auch nicht durch Drohungen und Sanktionen einschüchtern", bittet eine Zuschauerin aus Magdeburg, während ein Dozent für politische Bildung nachgefragt haben soll, ob ihm die Sendung zu Unterrichtszwecken zur Verfügung gestellt werden könne. In der nächsten Ausgabe von "Tatort Internet" soll Innenminister de Maizière zu Wort kommen.

    Unterdessen haben drei angesehene Kinderschutzorganisationen die Sendereihe hart kritisiert. In einer gemeinsamen Stellungnahme, die von "Spiegel Online" zitiert wurde, distanzieren sich die Vereine Dunkelziffer, Kibs sowie die Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung (DGfPI) "in aller Deutlichkeit". Ein "solch reißerisches und vorurteilsstärkendes" Format leiste keinen Beitrag zum Schutz von Mädchen und Jungen vor sexualisierter Gewalt. "Es erfüllt einzig und allein die Aufgabe, potentielle Sexualtäter an den Pranger zu stellen und altbewährte Ressentiments zu verstärken."

    Zudem werfen die Organisationen den Produzenten der Sendung vor, sie seien unter Vortäuschung falscher Tatsachen um Interviews gebeten worden. "Dabei wurde behauptet, das Sendeformat sei noch nicht bekannt, obwohl wir heute wissen, dass der Verwendungszweck bereits zu diesem Zeitpunkt feststand", heißt es in der Stellungnahme. Auch sei die Zusage, das Bild- und Tonmaterial vor der Verwendung noch mal sichten zu dürfen, nicht eingehalten worden. Inzwischen habe man sich schriftlich an die Produktionsfirma gewandt und die geplante Ausstrahlung der Beiträge untersagt. "Wir bedauern sehr, dass gerade zu diesem Thema mit diesen höchst fragwürdigen journalistischen Methoden gearbeitet wird", schreiben die Vereine.

    Daniel Harrich von der Produktionsfirma Diwa bestreitet gegenüber "Spiegel-Online" die Vortäuschung falscher Tatsachen, zudem sei das Material noch nicht geschnitten worden. Die Vorgehensweise der Kinderschutzorganisation sei "verleumderisch und schädlich für die Opfer, denn statt geschlossen hinter den Interessen der Opfer von sexuellem Missbrauch zu stehen, schlagen die drei Organisationen den Opfern ins Gesicht."

    16.10.2010 - Michael Brandes/wunschliste.de
    Quelle: RTL II, Spiegel Online; Bild: RTL II (Screenshot)

    https://www.wunschliste.de/tvnews/9666
    • am via tvforen.de

      wunschliste.de schrieb:
      -------------------------------------------------------
      > werden könne. In der nächsten Ausgabe von
      > "Tatort Internet" soll Innenminister de Maizière
      > zu Wort kommen.

      Also, falls das kein bloßes Affengebrüll sein und der amtierende Innenminister wirklich mit einem Auftritt bei RTL II solch dubiosen Machenschaften den Rücken stärken sollte, dann sehe ich noch schwärzer für die freiheitlichen Grundsätze unserer Demokratie als ohnehin schon.

      Ich hoffe ja immer noch, dass diese Äußerung ein übler Trick ist, um für die nächste Ausgabe eine möglichst hohe Einschaltquote zu erzielen. Denn natürlich möchte jetzt jeder Interessierte - ob er dieses Format gutheißt oder nicht - wissen, welchen Kommentar der Minister zu den fragwürdigen Methoden von RTL II abgibt.

      Klar sollten in einer Demokratie alle Machthaber mit dem Volk im ständigen Dialog bleiben.
      Aber müssen die damit unbedingt bei RTL II anfangen ... ?

      Jeder Normalbürger, der sich - aus welchem Grund auch immer - an einen Bundesminister wendet, wird doch bestenfalls mit einem Formschreiben abgespeist. Wenn ein seriöses und kritisches Format wie z.B. "Frontal 21" in Politikerkreisen nachfragt, kommt oft die lapidare Antwort zurück: "Kein Kommentar".

      Und ausgerechnet der "Frauentausch"-Sender RTL II bekommt eine exlusive Stellungnahme des Innenministers? Da KANN doch einfach was nicht stimmen! Oder?
    • am via tvforen.de

      wunschliste.de schrieb:
      -------------------------------------------------------
      > werden könne. In der nächsten Ausgabe von
      > "Tatort Internet" soll Innenminister de Maizière
      > zu Wort kommen.

      Also, falls das kein bloßes Affengebrüll sein und der amtierende Innenminister wirklich mit einem Auftritt bei RTL II solch dubiosen Machenschaften den Rücken stärken sollte, dann sehe ich noch schwärzer für die freiheitlichen Grundsätze unserer Demokratie als ohnehin schon.

      Ich hoffe ja immer noch, dass diese Äußerung ein übler Trick ist, um für die nächste Ausgabe eine möglichst hohe Einschaltquote zu erzielen. Denn natürlich möchte jetzt jeder Interessierte - ob er dieses Format gutheißt oder nicht - wissen, welchen Kommentar der Minister zu den fragwürdigen Methoden von RTL II abgibt.

      Klar sollten in einer Demokratie alle Machthaber mit dem Volk im ständigen Dialog bleiben.
      Aber müssen die damit unbedingt bei RTL II anfangen ... ?

      Jeder Normalbürger, der sich - aus welchem Grund auch immer - an einen Bundesminister wendet, wird doch bestenfalls mit einem Formschreiben abgespeist. Wenn ein seriöses und kritisches Format wie z.B. "Frontal 21" in Politikerkreisen nachfragt, kommt oft die lapidare Antwort zurück: "Kein Kommentar".

      Und ausgerechnet der "Frauentausch"-Sender RTL II bekommt eine exlusive Stellungnahme des Innenministers? Da KANN doch einfach was nicht stimmen! Oder?
    • am via tvforen.de

      Meine Güte, de Maizière hat da ja tatsächlich mitgewirkt ... 8-0

      Wenn das so weiter geht, dann dürfte es ja wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Kanzlerin selbst sich auf RTL II zeigt. Aber dann soll bis auf weiteres bloß kein Institut den Fehler machen, eine Umfrage zur Vertrauenswürdigkeit unserer Bundesregierung zu starten. Das Ergebnis könnte evtl. recht niederschmetternd ausfallen ... für die Bundesregierung.

      Fakt ist, dass infolge dieses Formats offenbar z.Zt. ein Mensch vermisst wird, nachdem er vorher (ebenfals dank dieses Formats) dem geballten Vorlkszorn ausgesetzt wurde.
      Nach meinem Kenntnisstand ist noch nicht klar, was mit dem passiert ist.
      Denkbar wäre immerhin, dass ihn der Mob erwischt hat und nach Herzenslust Selbstjustiz ausübt.
      Und in dieser Situation stärkt unser Innenminister einem solchen Format durch seine Präsenz den Rücken.

      Dabei spielt es keine Rolle, ob das Interview Monate vorher aufgezeichnet wurde oder ob de Maizière sich angesichts der aktuellen Situation in einem Anfall geistiger Umnachtung spontan genötigt sah, Flagge zu zeigen.
      Ein Anruf plus einstweiliger Verfügung hätte m.W. genügt, und der Minister wäre niemals in dem Format erschienen.

      Ich sehe also zwei Möglichkeiten: Entweder die Bundesregierung kann sich einfach keine guten Juristen mehr leisten ... oder aber der Auftritt von de Maizière bei RTL II war geplant und beanschitigt.

      Ich weiß ... der "Kandidat", um den es geht, hat offenbar jahrelang beruflich mit Kindern gearbeitet.
      Und keiner weiß, ob evtl. nicht auch seine Schützlinge unter seiner Neigung zu leiden hatten.
      Insofern wird dem jeder "aus dem Bauch heraus" erst einmal jede Höllenqual gönnen.
      Ich nehme mich da nicht aus. Was für ein Horrorfilm muss es da erst in Eltern minderjähriger Kinder ablaufen. Oder in Leuten, die selbst mal aufs Übelste gequält wurden, ohne dass sie sich dagegen wehren konnten. Einem Typen, der offenbar ncht davor zurückschreckt, ein wehrloses Kind zum Objekt seiner eigenen Bedürfnisse machen, denen mag man rein emotional sonstwas antun ...

      Nun gut ... RTL II hat da in Zusammenarbeit mit BILD jetzt ja wohl dem geballten Volkszorn jemanden zum Fraß vorgeworfen, und das hat dann ja wohl auch bestens funktioniert. (Dass beide Medien sich bevorzugt selbst gern auf Wehrlose stürzen und damit den miesesten Vergewaltiger in den Schatten stellen, und das es dafür mehr als ein Beispiel gibt, das wurde ja wohl in diesem Zusammenhang schon mal herausgearbeitet ... auch wenn es niemanden interessiert).

      Aber jenseits aller Emotionen MÜSST ihr einfach merken, dass hier der Selbstustiz Vorschub geleistet wurde. Die Oberhoheit der Justiz liegt aber immer noch beim staat. Wenn ein Innenminister aber indirekt durch seinen Auftritt einem Format den Rücken stärkt, welches der Selbstjustiz und somit der Gesetzwidrigkeit Vorschub leistet ... dann halte ich das für mehr als bedenklich.

      Daraus könnte durchaus so mancher den falschen Schluss ziehen:
      "Wenn selbst ein Minister es mit unserem Rechtssystem offenbar nicht so genau nimmt ... warum soll ich es dann tun".
    • am via tvforen.de

      Meine Güte, de Maizière hat da ja tatsächlich mitgewirkt ... 8-0

      Wenn das so weiter geht, dann dürfte es ja wohl nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die Kanzlerin selbst sich auf RTL II zeigt. Aber dann soll bis auf weiteres bloß kein Institut den Fehler machen, eine Umfrage zur Vertrauenswürdigkeit unserer Bundesregierung zu starten. Das Ergebnis könnte evtl. recht niederschmetternd ausfallen ... für die Bundesregierung.

      Fakt ist, dass infolge dieses Formats offenbar z.Zt. ein Mensch vermisst wird, nachdem er vorher (ebenfals dank dieses Formats) dem geballten Vorlkszorn ausgesetzt wurde.
      Nach meinem Kenntnisstand ist noch nicht klar, was mit dem passiert ist.
      Denkbar wäre immerhin, dass ihn der Mob erwischt hat und nach Herzenslust Selbstjustiz ausübt.
      Und in dieser Situation stärkt unser Innenminister einem solchen Format durch seine Präsenz den Rücken.

      Dabei spielt es keine Rolle, ob das Interview Monate vorher aufgezeichnet wurde oder ob de Maizière sich angesichts der aktuellen Situation in einem Anfall geistiger Umnachtung spontan genötigt sah, Flagge zu zeigen.
      Ein Anruf plus einstweiliger Verfügung hätte m.W. genügt, und der Minister wäre niemals in dem Format erschienen.

      Ich sehe also zwei Möglichkeiten: Entweder die Bundesregierung kann sich einfach keine guten Juristen mehr leisten ... oder aber der Auftritt von de Maizière bei RTL II war geplant und beanschitigt.

      Ich weiß ... der "Kandidat", um den es geht, hat offenbar jahrelang beruflich mit Kindern gearbeitet.
      Und keiner weiß, ob evtl. nicht auch seine Schützlinge unter seiner Neigung zu leiden hatten.
      Insofern wird dem jeder "aus dem Bauch heraus" erst einmal jede Höllenqual gönnen.
      Ich nehme mich da nicht aus. Was für ein Horrorfilm muss es da erst in Eltern minderjähriger Kinder ablaufen. Oder in Leuten, die selbst mal aufs Übelste gequält wurden, ohne dass sie sich dagegen wehren konnten. Einem Typen, der offenbar ncht davor zurückschreckt, ein wehrloses Kind zum Objekt seiner eigenen Bedürfnisse machen, denen mag man rein emotional sonstwas antun ...

      Nun gut ... RTL II hat da in Zusammenarbeit mit BILD jetzt ja wohl dem geballten Volkszorn jemanden zum Fraß vorgeworfen, und das hat dann ja wohl auch bestens funktioniert. (Dass beide Medien sich bevorzugt selbst gern auf Wehrlose stürzen und damit den miesesten Vergewaltiger in den Schatten stellen, und das es dafür mehr als ein Beispiel gibt, das wurde ja wohl in diesem Zusammenhang schon mal herausgearbeitet ... auch wenn es niemanden interessiert).

      Aber jenseits aller Emotionen MÜSST ihr einfach merken, dass hier der Selbstustiz Vorschub geleistet wurde. Die Oberhoheit der Justiz liegt aber immer noch beim staat. Wenn ein Innenminister aber indirekt durch seinen Auftritt einem Format den Rücken stärkt, welches der Selbstjustiz und somit der Gesetzwidrigkeit Vorschub leistet ... dann halte ich das für mehr als bedenklich.

      Daraus könnte durchaus so mancher den falschen Schluss ziehen:
      "Wenn selbst ein Minister es mit unserem Rechtssystem offenbar nicht so genau nimmt ... warum soll ich es dann tun".
    • am via tvforen.de

      Horst-Guenter schrieb:
      -------------------------------------------------------
      > Aber dann
      > soll bis auf weiteres bloß kein Institut den
      > Fehler machen, eine Umfrage zur
      > Vertrauenswürdigkeit unserer Bundesregierung zu
      > starten. Das Ergebnis könnte evtl. recht
      > niederschmetternd ausfallen ... für die
      > Bundesregierung.

      Da gibt es nicht mehr viel zu verlieren.

      Siehe hier -> http://www.nealine.de/news/Politik/umfrage-regierung-in-vertrauenskrise-2381858474-BLD-Online.jpg-1937849872.html
    • am via tvforen.de

      Ein längeres Zitat aus Wikipedia (Hervorhebungen von mir):

      "In seiner Zeit als sächsischer Innenminister (2004 bis 2005) soll Thomas de Maizière gesetzliche Vorschriften nicht eingehalten haben. Gottfried Teubner (CDU), der Chef der Parlamentarischen Kontrollkommission (PKK) des Landtags in Sachsen, wirft Thomas de Maizière im Juni 2007 vor, dass sein Verschweigen geheimer Verfassungsschutzakten gegenüber der PKK „glatter Rechtsbruch“ gewesen sei. Diese geheimen Akten sollen Hinweise auf die Verstrickung von sächsischen Justizbeamten, Polizisten und Politikern sowie wirtschaftlich tätigen Bürgern in eine Reihe von schweren Straftaten der organisierten Kriminalität bis hin zu Mord und Kinderzuhälterei enthalten. Die Vorwürfe gegen Thomas de Maizière werden von der Staatsanwaltschaft geprüft, deren Dienstherr Thomas de Maizière als Justizminister von 2002 bis 2004 war."

      Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_de_Maizi%C3%A8re
  • am via tvforen.de

    wunschliste.de schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der
    > Sender hat - nach eigenen Angaben - im Fall des
    > Kinderdorfleiters "keinen Straftatbestand" gesehen ...


    Aha, deshalb hat man wohl auch den Mann lieber bloßgestellt. Eine stille Entlassung bei Information des Arbeitgebers wäre wohl nicht im Sinne des Senders gewesen ...

    Schade nur, wenn sich der Vermisste jetzt bloß irgendwo in aller Einsamkeit umgebracht hat. Wieviel einträglicher wären die Schlagzeilen doch gewesen, wenn er Frau und Kinder (so er welche hat) mitgenommen hätte. So ein "Familiendrama" füllt mindestens fünf Nachrichtensendungen ...

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