„Sweet Tooth“: Märchenreise in postapokalyptischer Welt startet im Juni

    Zwei ungleiche Außenseiter auf der Suche nach Heimat und Wahrheit

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 29.04.2021, 16:58 Uhr

    Christian Convery als Gus in „Sweet Tooth“ – Bild: Kirsty Griffin/Netflix
    Christian Convery als Gus in „Sweet Tooth“

    Netflix hat für den 4. Juni 2021 die Veröffentlichung einer weiteren phantastischen Serie angekündigt, „Sweet Tooth“. Basierend auf einer Comicvorlage von Vertigo soll es sich um eine hoffnungsvolle Märchengeschichte in einer dystopischen Welt handeln. Die Serie kann das Ehepaar Susan und Robert Downey Jr. zu seinen Produzenten zählen.

    In „Sweet Tooth“ kam es zehn Jahre vor Handlungsbeginn zu einem großen Umsturz in der Gesellschaft, genannt „The Big Crumble“: Während Kinder geboren wurden, die wie Mischwesen aus Mensch und Tier aussahen, sorgte ein Virus für Verheerungen. Weil niemand wusste, ob diese „Hybrid-Kinder“ Ursache des Virus waren, oder seine erste Auswirkung, haben sich spekulative Vorurteile gegen diese Kinder festgesetzt, die häufig zu gnadenloser Gewalt führen.

    Daher ging der Vater des Säuglings Gus mit seinem Sohn in der Wildnis in den Untergrund: Von Geburt an trug Gus neben vornehmlich menschlichen Zügen auch Merkmale eines Hirschkörpers zur Schau.

    Im Alter von zehn Jahren macht Gus (Christian Convery) – mittlerweile mit dem Spitznamen Sweet Tooth versehen – in seinem Wald die Bekanntschaft des Einzelgängers Jepperd (Nonso Anozie; „Zoo“). Die beiden ungleichen Gefährten begeben sich auf eine Reise, auf der sie der Herkunft von Gus nachgehen, die Geschehnisse von Jepperds Vergangenheit aufgedeckt werden und sie die wahre Bedeutung des Wortes Heimat entdecken. Obschon die Reise der beiden durch eine gefährlichen und gewalttätige, postapokalyptische Welt geht, soll es in der Serie doch auch um das Gute im Menschen gehen.

    Weitere Hauptrollen in „Sweet Tooth“ haben Adeel Akhtar, Aliza Vellani, Stefania LaVie Owen, Dania Ramirez, Neil Sandilands, Will Forte und James Brolin.

    Als Ko-Showrunner der Serie fungieren Jim Mickle und Beth Schwartz.

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