„Swagger“: Sportlerdrama nach zwei Staffeln abgesetzt

Apple TV+ trennt sich von Drama um angehende Basketball-Profis

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 01.12.2023, 09:57 Uhr

„Swagger“: Das Basketball-Drama endet bei Apple TV+ nach zwei Staffeln – Bild: AppleTV+
„Swagger“: Das Basketball-Drama endet bei Apple TV+ nach zwei Staffeln

Apple TV+ hat beschlossen, keine dritte Staffel seines Basketball-Dramas „Swagger“ zu bestellen. Das meldet Deadline unter Berufung auf den Serienschöpfer Reggie Rock Bythewood.

Der bedankte sich in einem Statement bei Apple für die Chance, die Serie überhaupt machen zu dürfen: Was für ein unglaubliches Abenteuer. In unseren zwei Staffeln haben wir Schauspielerkarrieren gestartet, das Genre auf den Kopf gestellt, durch unsere Charaktere humanistische Ideen präsentiert, Geschichten erzählt, die uns ein wichtiges Anliegen waren, die Art revolutioniert, wie Basketball gefilmt wird und hatten auch reichlich Spaß.

Hauptdarsteller O’Shea Jackson Jr. (Coach Ike) war in seinen Abschiedsworten zur Serie weniger zahm und bemängelte fehlende Werbung seitens Apple für die Serie, verwies auf gute Abrufzahlen (was aber vermutlich eher für die USA gilt) und war auch über die Tatsache verärgert, dass er nicht einmal selbst freiwillig die Werbetrommel rühren „durfte“: Ein Großteil der zweiten und letzten Staffel wurde während des Schauspielerstreiks veröffentlicht, während dem die Gewerkschaftsregeln Promotionsauftritte und -äußerungen untersagt hatten.

Inspiriert von den Lebenserfahrungen von NBA-Star Kevin Durant (unter anderem zwei Meisterschaften) erzählt „Swagger“ von Elite-Jugendmannschaften: Wer eine mit Millionen dotierte Profi-Karriere in der NBA machen will, muss bereits auf der Highschool die Weichen stellen, um auf eine entsprechende Uni mit einem guten Team zu kommen, das zum Sprungbrett für die NBA werden kann.

Hauptrollen neben Jackson hatten unter anderem Isaiah R. HillIsaiah R. Hill, Shinelle Azoroh, Tessa Ferrer, Quvenzhane Wallis, Caleel Harris, James Bingham, Solomon Irama, Ozie Nzeribe, Jason Rivera-Torres und Tristan Wilds.

Kommentare zu dieser Newsmeldung

  • (geb. 1984) am

    Schade die 1.Staffel war er echt gut, aber die 2. Staffel war Basketball spielen nur noch Nebensache und belangloses Privatlebens Storys der Hauptfokus.

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