„Strike Back“: Serienende erneut besiegelt

    Cinemax bestellt abschließende achte Staffel

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 28.02.2019, 11:48 Uhr

    Der Cast der siebten Staffel von „Strike Back“ – Bild: Cinemax
    Der Cast der siebten Staffel von „Strike Back“

    Das Serien-Aus von „Strike Back“ ist besiegelt. Schon wieder. Ungefähr zum dritten Mal. Wie der US-Sender Cinemax mitteilt, wird für die Action-Serie nach der aktuellen siebten Staffel noch eine achte Auflage produziert, dann ist Schluss. Das Format hat eine komplizierte Geschichte.

    Grundsätzlich geht es in der Serie um die Mitglieder der Section 20: Elitesoldaten der westlichen Verbündeten, die sich aus dem einen oder anderen Grund ins Abseits gebracht haben. In der Einheit erhalten sie eine weitere Chance: Sie ziehen in Geheimaufträgen weltweit im Kampf gegen den Terrorismus ins Feld, im Fall eines Fehlschlages – ihrer Gefangennahme oder ihres Todes – wird bestritten, dass sie in einem offiziellen Auftrag unterwegs waren.

    Die Serie war von den beiden Ko-Produzenten (Sky in Großbritannien und Cinemax) für die sechste Staffel mit einem neuen Cast wiederbelebt worden. Nach drei Staffeln werden deren Abenteuer nun also zum Abschluss kommen. Hauptrollen in der aktuellen siebten Staffel haben Daniel MacPherson (Wyatt), Warren Brown (McAllister) und Alin Sumarwata (Gracie) aus der sechsten Staffel sowie Jamie Bamber („Battlestar Galactica“) als neuer kommandierender Offizier Colonel Alexander Coltrane und Varada Sethu als Lance Corporal Manisha Chetri (zuständig für den technischen Support). Dazu gesellt sich Yasemin Kay Allen als unsichere Verbündete Katrina Zarkova von einer russischen Spionage-Spezialeinheit. Das Team versucht zu verhindern, dass eine den Russen entwendete Rakete mit Atomsprengstoff zur Waffe in den Händen von Terroristen in Südostasien wird.

    Ursprünglich hatte das britische Sky „Strike Back“ mit Richard Armitage in der Hauptrolle gestartet. Für eine Fortsetzung kam der amerikanische Pay-TV-Sender Cinemax ins Boot, die Serie wurde neu aufgestellt, insbesondere mit einem amerikanischen und einem britischen Protagonisten – dargestellt von Philip Winchester und Sullivan Stapleton – die gemeinsam auf Einsatz gehen. Diese Kombination kämpfte für fünf Staffeln, bevor die Serie zum Abschluss gebracht wurde – ebenfalls langfristig geplant. Hintergrund war auch, dass Sender Cinemax sich damals inhaltlich neu ausrichten wollte und weniger auf Sex und Gewalt (etwa auch „Banshee“) setzen wollte, sondern mehr Anspruch wagen. Allerdings wurde später entschieden, dass diese Nische im ausufernden Medienmarkt der USA vielleicht doch nicht so schlecht sei, so dass „Strike Back“ wiederbelebt wurde.

    In Deutschland zeigt der FOX Channel „Strike Back“.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • (geb. 1978) am melden

      Gerade hat mich sich an das neue Team gewöhnt und nun wieder vorbei? Ärgerlich! Ich fand den Wechsel des Drehortes von (Süd-)Afrika/ Europa (Ungarn) nach Südostasien ganz gut. Weniger Sex gegen mehr Ballerei war aber kein so guter Tausch. Dafür sind Wyatts knallige Hawaiihemden langsam echt kultig! Naja, Totgesagte leben länger!
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      • (geb. 1967) am melden

        Das ist doch echt nicht zu glauben!! In der Tat, isses eine komplizierte Geschichte!
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