„Stranger Things“ mit Millie Bobby Brown (r.) und David Harbour (l.)
Bild: Netflix
In der Erfolgsserie „Stranger Things“ waren die beiden Hauptdarsteller Millie Bobby Brown und David Harbour als Vater und Adoptivtochter zu sehen. Nachdem es zuletzt offenbar während der Dreharbeiten zum Mysterythriller der Duffer-Brüder zu einem Zerwürfnis zwischen den beiden Darstellern kam, konnte man zwischenzeitlich die Differenzen beilegen (fernsehserien.de berichtete). Bereits bei der Premiere der finalen fünften Staffel von „Stranger Things“ beteuerten sie ihren Respekt und ihre Kollegialität füreinander. Das geht nun so weit, dass sie erneut für eine neue Netflix-Serie gemeinsam vor der Kamera stehen werden.
Erneut als Vater-Tochter-Gespann übernehmen sie die Hauptrollen in dem noch namenlosen Spionagethriller von „Adolescence“-Schöpfer Jack Thorne. Als Vorlage dient der Debütroman „A Spy in the Blood“ von Paul Warner. Damit setzt Millie Bobby Brown ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Jack Thorne als Autor und Produzent der beliebten Sherlock-Holmes-Filmreihe „Enola Holmes“ mit ihr als Titelheldin fort, deren jüngster Teil „Enola Holmes 3“ heute (1. Juli) beim Streaminganbieter an den Start geht.
Der Thriller folgt dem in Ungnade gefallenen FBI-Agenten und heutigen Sicherheitsexperten Matt Wolfe (gespielt von Harbour), der sich eines Tages erneut in jener Welt wiederfindet, die er eigentlich hinter sich gelassen hatte. Der Grund: Seine entfremdete Tochter Rebecca (dargestellt von Brown), inzwischen selbst FBI-Agentin und fest entschlossen, in seine Fußstapfen zu treten, verschwindet während eines Einsatzes spurlos. Dies zwingt Matt zur Rückkehr in ein Metier, das sich inzwischen weiterentwickelt hat und ihm fremd geworden ist.
Wir freuen uns sehr, dieses Spionagedrama gemeinsam mit einer Gruppe außergewöhnlicher Talente zu realisieren, mit denen wir bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet haben, erklärte Jinny Howe als verantwortliche Leiterin der Abteilung für fiktionale Serien bei Netflix. Jack Thornes Fähigkeit, inmitten eines Thrillers eine zutiefst menschliche Geschichte zu erzählen, ist unübertroffen. Zudem wird das Publikum begeistert sein, Millie Bobby Brown und David Harbour wieder gemeinsam vor der Kamera zu sehen – diesmal als entfremdete Tochter und Vater, die sich während einer Krise auf gegnerischen Seiten gegenüberstehen.
Millie Bobby Brown, die ihren Schauspielkollegen Harbour bereits dafür gelobt hat, die erneute Zusammenarbeit initiiert zu haben, meint dazu: Die Vater-Tochter-Dynamik ist unser Terrain und Netflix bleibt unser Zuhause. Das Projekt mit David Harbour kommt früher als erwartet. Es war Davids Idee, also gebührt ihm das Lob.
David Harbour kündigte bereits zuvor in einem Interview mit Variety das neue Projekt an: Ihr werdet mehr von Millie und mir sehen. Zehn Jahre waren einfach nicht genug, meinte er in Anspielung auf die gemeinsame Zeit, die sie als Besetzung von „Stranger Things“ während der Dreharbeiten zu den fünf Staffeln gemeinsam verbracht hatten. Uns verbindet ein besonderes Band. Ich liebe sie, sie liebt mich.
Produziert wird das Format von Thorne, Brown und Harbour gemeinsam mit Browns Ehemann Jake Bongiovi (Sohn des US-Superstars Jon Bon Jovi) und den „Trigger Point“-Produzenten Joe Hipps und Patrick McDonald für A24, PCMA Productions und Bravo Axolotl im Auftrag von Netflix.
Als Nächstes ist Millie Bobby Brown in dem romantischen Netflix-Film „Just Picture It“ zu sehen, nachdem sie für den Streaminganbieter bereits neben „Stranger Things“ (als Eleven) in weiteren Filmen wie „Damsel“, „The Electric State“ und der beliebten „Enola Holmes“-Reihe zu sehen war. Harbour wiederum, der in „Stranger Things“ Elevens Adoptivvater Jim Hopper verkörperte, ist derzeit in der HBO-Comedy „DTF St. Louis“ zu sehen. Zudem kehrt er demnächst als Red Guardian in dem nächsten Marvel-Film „Avengers: Doomsday“ auf die große Leinwand zurück.