Spionagedrama „Die Ipcress-Datei“ um Agenten im Berlin der 1960er Jahre feiert Deutschlandpremiere

    Joe Cole („Gangs of London“) in internationaler Serie im Kalten Krieg

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 30.06.2022, 16:55 Uhr

    Sky bringt „Die Ipcress-Datei“ nach Deutschland – Bild: AMC
    Sky bringt „Die Ipcress-Datei“ nach Deutschland

    Im Sommer öffnet Sky One „Die Ipcress-Datei“. Der Pay-TV-Sender beschert dem britischen Spionagedrama die Deutschlandpremiere und zeigt die Miniserie in sechs Teilen ab dem 14. August immer sonntags im Doppelpack. Die Serie basiert auf dem Roman „The Ipcress File“ von Len Deighton und zum Teil auch auf dem Film „Ipcress – Streng geheim“ mit Michael Caine aus dem Jahr 1965.

    Die Handlung setzt im Berlin des Jahres 1963 ein. Der gewiefte britische Soldat Harry Palmer (Joe Cole, „Gangs of London“) arbeitet nebenbei als Schwarzhändler. Allerdings dauert es nicht lange, bis ihm die Armee das Handwerk legt und ihn zu acht Jahren Militärgefängnis verurteilt. Das Urteil kommt allerdings mit einem verlockenden Angebot: Harry soll seine Fähigkeiten als Spion einsetzen, so würde ihm das Gefängnis erspart bleiben.

    So soll Harry sich mit Agentin Jean Courtney (Lucy Boynton, „Sinn und Sinnlichkeit“) im geteilten Berlin auf die Suche nach dem Nuklearwissenschaftler Professor Dawson (Matthew Steer) begeben, der entführt wurde. Allerdings scheinen die Kidnapper den beiden Agenten stets einen Schritt voraus zu sein. Schließlich finden die Agenten heraus, dass Dawson bei einem ungewöhnlichen Physiotherapeuten in Behandlung war – eine Erkenntnis, die Courtney in Lebensgefahr bringt.

    Die Neuverfilmung von „The Ipcress File“ entstand als britisch-amerikanische Koproduktion und war sowohl bei ITV als auch beim Streamingdienst AMC+ zu sehen. Die Drehbuchadaption stammt von „Trainspotting“-Veteran John Hodge, Regie führte James Watkins („Die Frau in Schwarz“).

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