Gleich zum Auftakt wird es brenzlig: In einer Bar nahe des Wiener Stephansdoms sitzt ein zitternder Mann, in der Hand ein Blatt Papier mit einer unmissverständlichen Botschaft: Wenn du aufstehst, bist du tot! Unter seinem Stuhl tickt eine Bombe, die Polizei taucht samt Schutzhund auf. Rex schlägt an, der Sprengsatz ist echt – und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Nach dem Schnüffeltest seines tierischen Partners übernimmt Kommissar Max Steiner (Maximilian Brückner) die Einsatzleitung. Unterstützt wird er von Inspektor Felix Burger (Ferdinand Seebacher) und ihrer Chefin Major Evelyn Leitner (Doris Golpashin), während Pathologe Dr. Tom Wippler (Alfred Dorfer) die kriminaltechnischen Details liefert. Für Max ist der Hund mehr als nur Kollege, Rex lebt bei ihm zu Hause. Der erfahrene Ermittler ist Single und hadert noch mit der Trennung von Ex-Frau Sarah (Marie Burchard). Die Rückkehr seiner erwachsenen Tochter Anna (Sophie Borchhardt) aus Südamerika verspricht zusätzlichen Stress – denn wo die Tochter auftaucht, ist die Mutter meist nicht weit.
Die Serie „Kommissar Rex“ startet in Sat.1 am Montag, den 13. April um 20:15 Uhr, wöchentlich wird einer von sechs Krimifällen in Spielfilmlänge gezeigt. Bei der neuen Serie handelt es sich um eine Neuauflage der Formatidee von 1994.
RTL+
Highter & Wolkig
Bürokratie bremst Bekiffte in Bayern
Bei einem zufälligen Treffen auf dem Arbeitsamt ihrer Heimatgemeinde Tittlingen erkennen der philosophische Kiffer Wolke (Willi Sellmann) und der von Buzzwords und sich selbst überzeugte Möchtegern-Boss Korbi (Nick Romeo Reimann), dass sie ein Problem teilen: Ihnen droht der baldige Entzug des Arbeitslosengeldes. Fast möchte man es eine Schnapsidee nennen, aber vermutlich war es eine andere Substanz, die die beiden Männer auf eine Idee zur Lösung ihrer Probleme bringt: sich mit einem Cannabis-Café selbstständig zu machen.
Korbi bringt den unbedingten Willen mit, als Chef alles zu leiten, während Wolke das einschlägige Fachwissen beisteuert. Nicht nur mit den gegensätzlichen Gemütern müssen die beiden sich nach und nach beschäftigen. Aber ein allgegenwärtiges Problem verfolgt sie: Frau Felske (Milena Dreißig), die in Tittlingen im Alleingang alle Behörden vertritt, etwa auch das Arbeitsamt. Und die den beiden in jeder Folge neue Regularien und Hindernisse des Freistaats in den Weg stellt.
Denn um ein Lokal zu betreiben, in dem legal geraucht werden darf, müssen alle Besucher Mitglied eines Vereins sein. Und überhaupt, mindestens sieben müssen es sein, um einen Verein zu gründen – in einem kleinen Kaff nicht leicht aufzutreiben. Zudem gibt es die Auflage, durch geschultes Personal Suchtprävention zu betreiben. Und und und …
„Highter & Wolkig“ ist eine sechsteilige Eigenproduktion von RTL+ und wird dort ab dem 20. April veröffentlicht.
HBO Max
Half Man
Ambitionierte Geschichte über Brüderlichkeit, Gewalt und die fragile Intensität männlicher Beziehungen
„Half Man“ ist ein ambitioniertes Projekt, das in seinen sechs Episoden die über 30 Jahre gewachsene und zerbrochene Freundschaft der beiden aus einer schottischen Stadt stammenden Männer Niall (Jamie Bell) und Ruben (Richard Gadd) erzählt: Der eine ist kämpferisch und loyal, der andere sanft und zurückhaltend. In ihrer Kindheit waren die beiden unzertrennlich, durch Tod und Schicksalsschläge wurden sie noch enger zusammengeschweißt – Brüder ohne Blutsverwandtschaft.
Die Serie beginnt damit, dass nach einer Zeit, in der Niall und Ruben sich überworfen hatten und getrennte Wege gingen, Ruben unvermittelt auf Nialls Hochzeit auftaucht: Er ist unstet, angespannt – nicht so, wie man ihn kennt. Als es kurz danach auf der Feier zu einem Ausbruch der Gewalt kommt, führt das die Erzählung zurück in die Jugend der beiden – und erzählt ihre Geschichte von den 80er Jahren bis in die Gegenwart.
Die Miniserie „Half Man“ wird bei HBO Max ab dem 25. April veröffentlicht.