Die 11 wichtigsten Serien im März

Von „Scrubs“ bis „Young Sherlock“, von „Matlock“ bis „Sternstunde der Mörder“

Bernd Krannich
Bernd Krannich – 01.03.2026, 17:46 Uhr

Matlock

Traue niemals harmlos erscheinenden älteren Damen

Madeline „Matty“ Matlock (Kathy Bates) hatte einst an der US-Westküste Karriere gemacht und stellt sich nun auf ungewöhnliche Weise in der Kanzlei Jacobson Moore in New York City vor: Sie sei frisch verwitwet, müsse aus finanziellen Gründen doch nochmal arbeiten, kümmere sich um ihren Enkel. Mit einer Mischung aus omahaftem Charme und geschicktem Vorgehen kann sie die Anwälte davon überzeugen, ihr einen Job zu geben. Natürlich hat Matty ganz eigene Gründe dafür, sich in die Kanzlei einzuschleichen. Das schützt sie aber andererseits nicht davor, dort tagtäglich ihren Wert als Anwältin beweisen zu müssen, während sie hinter den Kulissen herumschnüffelt.

In der Kanzlei wird Matty der erfahrenen Anwältin Olympia (Skye P. Marshall) zugeteilt – die Schwiegertochter eines Managing Partners, die nach wie vor alles dafür tut, Gerechtigkeit zu erreichen. Olympias „angehender Ex-Ehemann“ Julian (Jason Ritter, „Parenthood“), der Sohn des besagten Managing Partners Howard „Senior“ (Beau Bridges), ist von Matty und ihren Fähigkeiten überaus angetan. Julian und Olympia stecken in einer Scheidung, wobei Howard „Senior“ auch weiterhin große Stücke auf die Schwiegertochter hält.

Die deutsche Free-TV-Premiere der Serie „Matlock“ wird ab dem 12. März bei Super RTL erfolgen; parallel kommen die Folgen auch zu RTL+. Ihre Deutschlandpremiere hatte die Staffel bereits bei Sky Deutschland.

Vanished

Internationale Koproduktion der ARD mit Kaley Cuoco

Die Archäologin Alice (Kaley Cuoco) und ihr in der Flüchtlingshilfe engagierter Freund Tom (Sam Claflin) haben eine eigenwillige Fernbeziehung: Da ihre Berufe sie stets in unterschiedliche Orte ziehen, treffen sie sich immer wieder überall auf der Welt in Hotels. Ihr aktuelles Wiedersehen findet in Paris statt. Als Tom eine Zugreise nach Arles in Südfrankreich vorschlägt, willigt Alice begeistert ein.

Doch unvermittelt ist Tom auf der Zugfahrt nicht mehr aufzufinden. Auf der Suche nach Antworten gerät Alice in ein Netz aus Intrigen und Gefahren und deckt schockierende Geheimnisse über den Mann auf, den sie zu kennen glaubte.

ARD Degeto ist bei der Serie Koproduzent, sodass etwa auch der deutsche Schauspieler Matthias Schweighöfer zum Cast gehört. In der ARD Mediathek werden alle vier Folgen von „Vanished“ am 13. März bereitgestellt. Die lineare Ausstrahlung der kompletten Serie erfolgt am 21. März ab 22:05 Uhr im Ersten.

The Madison

Kann „Yellowstone“-Schöpfer-Taylor Sheridan auch ‚einfühlsam‘?

Ein „tragisches Unglück“ bringt die äußerst wohlhabende New Yorker Familie Clyburn in das Madison River Valley im Herzen Montanas. Stacy Clyburn (Michelle Pfeiffer) ist die Matriarchin der Familie, die mit ihrem Ehemann Preston Clyburn (Kurt Russell) zwei erwachsene Töchter hat. Die jüngere, Paige (Elle Chapman), ist ebenfalls verheiratet (Ehemann Russel wird von Patrick J. Adams gespielt). Die ältere Tochter Abigail (Beau Garrett) hat zwei junge Töchter.

Mit im Mix sind auch Prestons Bruder Paul (Matthew Fox), der Nachbar Cade Harris (Kevin Zegers) und Stacys Freundin Liliana Weeks (Rebecca Spence), die ihr in der schweren Zeit beisteht.

Und ja, der Trailer legt nahe, dass das „tragische Ereignis“ der Tod von Preston gewesen sein dürfte. Hinter der Serie steht „Yellowstone“-Schöpfer–Taylor Sheridan, der eher für markige Neowestern bekannt ist, als für einfühlsame Familiendramen.

Die sechsteilige Auftaktstaffel von „The Madison“ wird am 14. März bei Paramount+ starten.

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