Ihren ersten TV-Auftritt hatte Anna-Maria Zimmermann bereits im Alter von fünf Jahren in der legendären „Mini Playback Show“. Richtig große Bekanntheit erlangte sie jedoch ab Herbst 2005, als sie an der dritten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ teilnahm – und es dort letztendlich bis auf Platz 6 schaffte. Wenig später schlug sie einen Weg als Schlagersängerin ein und veröffentlichte 2008 ihren ersten Solo-Song „Wer ist dieser DJ?“. Der endgültige Durchbruch gelang ihr 2009 mit dem Song „1000 Träume weit (Tornerò)“, der Adaption eines alten italienischen Songs aus dem Jahr 1975, die inzwischen mit Platinstatus erreicht hat. Mit weiteren Hits wie „Himmelblaue Augen“ und „100.000 leuchtende Sterne“ hat sie sich als feste Größe im Schlagerbusiness etabliert. Als einer der ganz wenigen Sängerinnen gelingt ihr seit vielen Jahren der Spagat zwischen Popschlager und Partyschlager: So ist Anna-Maria Zimmermann nicht nur Stammgast in den Shows von Florian Silbereisen, sondern tritt auch regelmäßig im Megapark auf Mallorca auf. Im kommenden Jahr geht sie auf große Solo-Tour.
7. Alexander Klaws
Als erster „DSDS“-Sieger überhaupt ging Alexander Klaws in die Geschichte ein. Im Finale vom 8. März 2003 setzte er sich gegen Juliette Schoppmann durch. Seine Debütsingle „Take Me Tonight“ verkaufte sich über eine Million Mal und auch sein zweiter Song „Free Like The Wind“ erreichte Platz 1 und Platinstatus. Darüber hinaus schaffte er es mit seinen ersten beiden Alben „Take Your Chance“ und „Here I Am“ an die Spitze der Charts. Vier weitere Alben erschienen, das jüngste im Jahr 2015, die sich ebenfalls in den Top 50 platzieren konnten. Insgesamt verkaufte Alexander Klaws rund 3,4 Millionen Tonträger. Von 2008 bis 2010 spielte er in der Sat.1-Telenovela „Anna und die Liebe“ die Rolle des Lars Hauschke. Im Verlauf seiner Karriere wechselte er ins Musical-Fach und fand darin seine Berufung: Nach seiner Musical-Ausbildung spielte er Hauptrollen in bekannten Produktionen wie „Tarzan“, „Tanz der Vampire“, „Jesus Christ Superstar“ und „Ghost“. Zuletzt war er im Sommer 2025 wieder als Winnetou bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg auf der Bühne – eine Rolle, die er dort bereits seit 2019 spielt.
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8. Thomas Godoj
Im Jahr 2008 gewann der polnisch-deutsche Sänger Thomas Godoj die fünfte Staffel von „DSDS“. Seine Debütsingle „Love Is You“ erreichte in Deutschland, Österreich und der Schweiz Platz 1 der Charts. Auch mit seinem Debütalbum „Plan A!“ gelang ihm Sprung an die Spitze – es erlangte sogar Platin-Status. Anschließend nahm Thomas Godoj seine Karriere selbst in die Hand und hat sich abseits des Mainstreams als unabhängiger Rockmusiker mit eigener Band eine treue Fanbase aufgebaut. Seit 2014 finanziert er die Veröffentlichung neuer Alben erfolgreich per Crowdfunding. Im Herbst 2026 erscheint sein inzwischen zehntes Studio-Album „Kreuzwege“, begleitet von einer weiteren Konzert-Tour durch Deutschland.
9. Linda Teodosiu
Ins Halbfinale der fünften Staffel schaffte es 2008 Linda Teodosiu und belegte dort den dritten Platz. 2009 veröffentlichte sie ihre ersten Solo-Singles, die in den deutschen Charts Achtungserfolge erzielen konnten. Danach verfolgte sie ihre Musikkarriere weiter, ging in die EDM-Szene und arbeitete mehrfach mit dem DJ-Duo Bodybangers zusammen. 2013 wurde sie Backgroundsängerin in der Peter-Maffay-Band und stand 2016 zudem bei der Tour „Tabaluga – Es lebe die Freundschaft“ als Lilli auf der Bühne. Seit 2022 ist sie Frontsängerin der Kölschrock-Frauenband Mätropolis, der in der vergangenen Karnevals-Saison mit „Rakete“ ein Riesenhit gelang. In den deutschen Single-Charts schaffte es der Song bis auf Platz 13 und auch auf Mallorca wurde er zum Dauerbrenner. Aufgrund des Erfolgs tritt die vielseitige Sängerin, inzwischen als „Linda Siu“, jetzt auch regelmäßig im Bierkönig auf.
10. Ramon Roselly
Ramon Roselly ist das jüngste Beispiel für einen „DSDS“-Gewinner, dem es gelang, sich langfristig zu etablieren. Im Frühjahr 2020 galt er früh als Favorit in der 17. Staffel. Für Aufsehen sorgte der selbstständige Gebäudereiniger aufgrund seiner ungewöhnlichen Vorliebe für altmodische Schlager von Randolph Rose. Schließlich gewann er die Staffel mit großem Vorsprung und verfolgte anschließend diesen Musikstil mit eigenen Songs konsequent weiter – mit Erfolg. Seine Debütsingle „Eine Nacht“ erreichte Platz 1 der Charts – er ist der bislang letzte „DSDS“-Sieger, dem dies gelungen ist. Sein Debütalbum „Herzenssache“ schaffte es auf Platz 2 der deutschen Albumcharts. Auf Anhieb wurde Ramon Roselly in die Schlagerwelt integriert. Er veröffentlichte in den vergangenen Jahren drei weitere Alben, die ebenfalls Top-Platzierungen in den Charts erreichten. Mit dem jüngsten Album „Süchtig“ schaffte es Roselly im Jahr 2024 auf Platz 8.
Glenn Riedmeier ist seit Anfang 2013 als Journalist bei fernsehserien.de tätig und dort vorrangig für den nationalen Bereich zuständig. Er schreibt News rund um das aktuelle Fernsehgeschehen und verfasst Kritiken, vor allem zu relevanten Starts aus der TV-Unterhaltung. Darüber hinaus führt er Interviews mit bekannten TV-Persönlichkeiten. Unter anderem sprach er bereits mit Bastian Pastewka, Jürgen Domian, Stephanie Stumph, Fritz Egner, Jochen Bendel, Beatrice Egli, Collien Ulmen-Fernandes, Carolin Kebekus und Torsten Sträter. Des Weiteren verfasst er zu besonderen Anlässen wie Jubiläen von TV-Sendern oder -Formaten ausführliche Rückblicke und Specials – aus einem nostalgischen und zugleich kritisch-informierten Blickwinkel.
Schon seit frühester Kindheit war der 1985 geborene Münchner vom Fernsehen fasziniert. Am Wochenende stand er freiwillig früh auf, um stundenlang die Cartoonblöcke der Privatsender zu gucken. „Bim Bam Bino“, „Vampy“ und der „Li-La-Launebär“ waren ständige Begleiter zwischen den „Schlümpfen“, „Familie Feuerstein“ und „Bugs Bunny“. Seine Leidenschaft für animierte Serien ist bis heute erhalten geblieben. Darüber hinaus begeistert er sich für Gameshows wie „Ruck Zuck“ oder „Kaum zu glauben!“ und ist mit hoher Expertise gleichzeitig Fan und kritischer Beobachter der deutschen Schlagerwelt. Auch für Realityformate wie „Big Brother“ und „Die Verräter“ hat er eine Ader – auf rein krawalliges Trash-TV kann er dagegen verzichten. Im Comedy-Bereich begeistert er sich vor allem für Sitcoms, Stand-up-Comedy und Late-Night und hält diesbezüglich auch die Augen in Österreich, Großbritannien und den USA offen.