In der schwäbischen Metropole kennt sich Timo Hildebrand bestens aus, doch ein Einsatz vor den Kameras der „SOKO Stuttgart“ ist für den früheren Profi-Fußballer trotzdem etwas ganz Neues. Der ehemalige VfB-Stuttgart-Profi und Nationaltorhüter übernimmt in einer kommenden Episode eine Gastrolle und gibt damit auch sein Schauspiel-Debüt.
Die Folge „Das Wunder von Zechingen“ aus der aktuellen 18. Staffel des ZDF-Dauerbrenners ist bereits ab dem 15. Oktober online zum Streamen abrufbar, die lineare Ausstrahlung im Zweiten folgt eine Woche später am 22. Oktober um 18:00 Uhr. In der Episode übernimmt Timo Hildebrand eine Rolle, die durchaus zu ihm passt: Er verkörpert einen ehemaligen Fußballer.
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Schauplatz des Falls ist die Ortschaft Zechingen auf der Schwäbischen Alb. Dort wird der ehemalige Fußballprofi Chris Aigner (Hildebrand) tot in einem Weinerntezuber aufgefunden. Offenbar wurde der Sportler erschlagen. Kurz zuvor hatte Aigner noch an einem Fußballspiel in seinem Heimatort teilgenommen. Anlass war das 20-jährige Jubiläum des „Wunders von Zechingen“: Damals war es dem örtlichen Verein gelungen, im DFB-Pokal den FC Bayern München zu bezwingen.
Auch Kommissarin Toni Kidane (Iman Tekle) und Streifenpolizistin Sibylle Beyer (Bärbel Stolz) sind bei der Jubiläumsveranstaltung dabei und müssen miterleben, wie sich die ehemaligen Profis gegen die aktuelle Frauenmannschaft des SV Zechingen nicht gerade mit Ruhm bekleckern. Nach dem Tod Aigners beginnen die Ermittlungen.
Dabei rückt zunächst das Verhalten des ehemaligen Profis beim Jubiläumsspiel in den Mittelpunkt. Aigner hatte seine eigene Tochter Fine Schlichting (Emma Forchel) während der Partie grob gefoult. Ist hier ein Streit zwischen Vater und Tochter eskaliert? Doch auch Fines Mutter Nina Schlichting (Katja Bürkle) hat ein mögliches Motiv. Der Fußballer hatte sie und die gemeinsame Tochter zugunsten seiner Karriere verlassen. Ebenfalls unter Verdacht gerät Sebastian Rupp (Antonio Lallo), ein ehemaliger Mannschaftskollege des Opfers und Betreiber der Vereinsgaststätte. Aigner hatte sich um das Amt des Vereinspräsidenten beworben und offenbar Pläne für Veränderungen im Klub.
Für Timo Hildebrand hat zwar bereits einige Fernseherfahrungen gesammelt und war unter anderem bei „Joko & Klaas gegen ProSieben“ zu sehen. Als Schauspieler stand er bislang allerdings noch nicht vor der Kamera. Eine gewisse Verbindung zur Serie ist dabei ohnehin vorhanden: Hildebrand absolvierte mehr als 200 Pflichtspiele für den VfB Stuttgart und wurde mit dem Verein 2007 Deutscher Meister. Heute ist der frühere Fußballprofi unter anderem als Restaurantbetreiber in Stuttgart tätig.