Sofia Milos ist überrascht über die „Tatort“-Kontroverse

    Schweizer Fernsehen war „begeistert von A bis Z“

    Jutta Zniva – 20.02.2011

    Sofia Milos ist überrascht über die "Tatort"-Kontroverse – Schweizer Fernsehen war "begeistert von A bis Z" – Bild: SF

    Nach dem – für Fernsehverhältnisse – doch recht großen Eklat, für den der erste Schweizer „Tatort“ seit zehn Jahren noch vor seiner Ausstrahlung sorgt, hat die „Aargauer Zeitung“ nun bei jener Frau nachgefragt, die wohl die deutlichste Kritik abbekommen hat: Sofia Milos („C.S.I.: Miami“).

    Die in der Schweiz aufgewachsene Schauspielerin, die in dem vom SRF zwecks „Nachbearbeitung“ zurückgezogenen „Tatort: Wunschdenken“ (fernsehserien.de berichtete) die amerikanische Austauschpolizistin Abby Lanning verkörpert und von Regisseur Markus Imboden als „Fehlbesetzung“ bezeichnet wurde, sagt der „Aargauer Zeitung“, sie sei überrascht über die Kritik. Von Seiten der Produktion und des Schweizer Fernsehens sei man nämlich bis vor ein paar Tagen noch „ganz begeistert“ gewesen. Und zwar „begeistert von A bis Z, inklusive aller schauspielerischen Leistungen“. Man hätte sich auf die Premiere und die Ausstrahlung gefreut.

    Zu der Kritik von Markus Imboden, der ihr „ein völlig anderes Verständnis von Krimi“, den Wunsch, „gut auszusehen“, und einen Stil bescheinigt hatte, „der nicht in diese Sendung passt“ (fernsehserien.de berichtete), erklärte Sofia Milos, ihr Agieren vor der Kamera lehne sich „nicht an einen ‚CSI: Miami‘-Stil an, sondern an die Anweisungen des Regisseurs Markus Imboden“. Es sei sogar erfrischend gewesen, „einmal nicht in High Heels herumrennen zu müssen und die Haare in einem einfachen Rossschwanz zu tragen“.

    Dafür, dass im zweiten Schweizer „Tatort“ mit Stefan Gubser als Kommissar ab Mitte März die Schauspielerin und Sängerin Delia Mayer („Die Cleveren“) als dessen Kollegin vor der Kamera stehen wird, gibt es laut Milos offenbar eine einfache Erklärung: Man habe für drei „Tatort“-Filme bei ihr angefragt, sie habe jedoch „nur mal einen“ machen wollen. Wenn man zu lange von Hollywood weg bleibe, sei man nämlich „hier schnell weg vom Fenster“.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.de

      Das ist ja wohl Wunschdenken

      Wann wird der Skandal-Tatort endlich gezeigt?!

      ;-)

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