„Shining Vale“: Horror-Comedy mit Courteney Cox erhält Starttermin

    Autorin zwischen Eheproblemen, Familienkrach, Schreibblockade und einem Geist

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 16.11.2021, 17:10 Uhr

    Die Hauptfiguren von „Shining Vale“: Pat (Courteney Cox) mit Freundin Kam, Sohn Jake, Gatte Terry, Geist Rosemary und Tochter Gaynor – Bild: Starzplay
    Die Hauptfiguren von „Shining Vale“: Pat (Courteney Cox) mit Freundin Kam, Sohn Jake, Gatte Terry, Geist Rosemary und Tochter Gaynor

    Vorfreude ist die schönste Freude, dachte man sich wohl bei Starzplay, und hat sehr langfristig den Starttermin für die kommende Serie „Shining Vale“ verkündet: Am 6. März 2022 geht es damit los.

    „Friends“-Star Courteney Cox steht in dem Comedyformat im Zentrum, das in sich mehrere Genres vereinen will: Einerseits geht es um Familie und Ehe, andererseits will die Serie eine Liebeserklärung ans Horror-Genre liefern.

    Über Jahre war Pat (Cox) in ihrer Ehe enorm unglücklich. Ein spontaner Seitensprung mit einem Handwerker bringt die Ehe nun an den Rand. Pat und ihr gutmütiger Ehemann Terry (Greg Kinnear) wollen daraufhin – auch wegen der beiden gemeinsamen Kinder – die Flucht nach vorne antreten: Sie verlassen ihre kleine Stadtwohnung in New York City und stecken ihr Erspartes in ein beeindruckendes, 200 Jahre altes Anwesen im Ort Shinning Vale im ländlichen Connecticut. Das können sie sich trotzdem nur leisten, weil es lange als unverkäuflich galt und schließlich zum Schnäppchenpreis verhökert wurde.

    Pat merkt bald, warum das so war: Ihr begegnet die Spukerscheinung Rosemary (dargestellt von Mira Sorvino) in Gestalt einer Hausfrau aus den 1950ern. Oder handelt es sich bei „Rosemary“ doch „nur“ um einen beginnenden Nervenzusammenbruch bei Pat? Die Tatsache, das sie von einer beim Verkauf des Hauses verschwiegenen grausigen Bluttat erfährt, lässt Pat allmählich Rosemary als Täterin vermuten.

    Die anderen Familienmitglieder hingegen bemerken anscheinend nichts von den unheimlichen Geschehnissen. Die Teenager Gaynor (Gus Birney) und Jake (Dylan Gage) nehmen es der Mutter übel, dass sie die Ursache dafür ist, dass die Familie aus der Großstadt in die Provinz verfrachtet wurde – wobei Gaynor passiv-aggressiv gegen die Mutter rebelliert und der an Zwangs- und Aufmerksamkeitsstörungen leidende Jake eher unerreichbar bleibt und seine Mutter dadurch stresst.

    Neben den Problemen mit der Familie und der eigenen Ehe muss Pat auch noch mit sich selber klarkommen: Pat hatte eine wilde Jugend mit Drogen, Sex und Alkoholsucht – und verarbeitete das zu einem schlüpfrig-seichten, aber enorm erfolgreichen Buch. Allerdings ist es ihr seit 17 Jahren nicht gelungen, einen zweiten Roman zu schreiben.

    Zur Mutter Joan (Judith Light) hat Pat ebenfalls ein sehr schlechtes Verhältnis: Joan hat schon lange mit psychischen Problemen zu kämpfen und stopft sich mit Lithium-Tabletten voll, sie ist zudem überkritisch und eitel – immer stellt sie ihre Jugend (also die Zeit „vor Pat“) als idyllisch dar und lässt an ihrer Tochter, deren (mangelhaften) Leistungen und öffentlichen Fehlschlägen kein gutes Haar.

    Letzte Protagonistin ist Pats alte Freundin (und Verlegerin) Kam (Merrin Dungey).

    „Shining Vale“ basiert auf einer Idee von Produzent Aaron Kaplan, der die Umsetzung den beiden Autoren und Showrunnern Sharon Horgan („Divorce“, „Catastrophe“) und Jeff Astrof („Trial & Error“) überlassen hat. Hinter der Serie stehen Warner Bros. Television und Lionsgate Television in Zusammenarbeit mit Other Shoe Productions, Merman und Kapital Entertainment.

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