„Rote Rosen“: Neue Staffel bringt erstmals zwei Heldinnen gleichzeitig

    Jana Hora-Goosmann und Judith Sehrbrock ab Oktober auf der Suche nach Wahrheit und Liebe

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 10.08.2020, 11:10 Uhr

    Jana Hora-Goosmann (l.) als Mona Herzberg und Judith Sehrbrock (r.) in der 18. Staffel von „Rote Rosen“ – Bild: ARD/Nicole Manthey (Montage)
    Jana Hora-Goosmann (l.) als Mona Herzberg und Judith Sehrbrock (r.) in der 18. Staffel von „Rote Rosen“

    Das Erste hat die beiden Heldinnen der 18. Staffel von „Rote Rosen“ präsentiert, die ab Oktober auf die Suche nach einer neuen Liebe gehen sollen. Die beiden teilen in der Serie das Schicksal, betrogen worden zu sein…

    Erstmals setzt die Telenovela dabei auf zwei Protagonistinnen, deren Geschichten gleichzeitig erzählt werden. Jana Hora-Goosmann kommt dabei als Mona Herzberg nach Lüneburg, während Judith Sehrbrock in der Rolle als Tatjana Petrenko zur Nachmittagsserie des Ersten kommt. Die beiden Mütter stellen bald nach ihrem Kennenlernen fest, dass sie ein Schicksal teilen – nach anfänglichem Krach führt das aber dazu, dass sie als Schicksalsgenossinnen noch bessere Freundinnen werden.

    Die gelernte Möbeltischlerin Mona (Hora-Goosmann) lebt mit ihrer Adoptivtochter anfangs in Münster. Da ihr Ehemann als Vertriebsleiter einer Hotelwäsche-Firma ständig in Lüneburg weilt, trifft Mona den Entschluss, dass die Familie dort zusammenziehen sollte, damit man nicht ständig getrennt ist. Aber der Umzug bringt nicht ganz den gewünschten Effekt – und Mona beginnt sich zu fragen, was hinter den merkwürdigen und widersprüchlichen Geschichten ihres Mannes steckt…

    Derweil schlägt sie aber in der neuen Heimat Wurzeln und lernt Tatjana (Sehrbrock) kennen. Die kluge und durchsetzungstarke Geschäftsfrau wirkt im Möbelbusiness und arbeitet aktuell daran, einen Showroom für hochwertige Möbel aufzubauen. Durch das geteilte Interesse an Möbeln kommen die Frauen ins Gespräch und schon bald erwächst auf dieser Basis eine Frauenfreundschaft. Doch dann wird den Frauen einiges klar…

    Jana Hora-Goosmann (bis zu ihrer Heirat 2011 als Jana Hora) ist seit den 1990ern erfolgreich vor der Kamera und auf der Bühne unterwegs. Von der „Stadtklinik“ über „Jede Menge Leben“, die Rollen als Stefanie Vorath in „Die Wache“ und als Jennifer Busche in „Nesthocker – Familie zu verschenken“ folgte eine Dekade, in der Hora-Goosmann vor allem zahlreiche Episodenrollen in der deutschen Serienlandschaft innehatte. 2018 testete die Darstellerin mit einem Handlungsbogen in „Alles was zählt“ die Arbeit bei einer Daily an. Daneben stand sie unter anderem auf der Bühne des Millowitsch-Theaters in Köln und dem BKA-Luftschloss Berlin.

    Aus der Karriere von Judith Sehrbrock sticht die Rolle als Martina Vattke in der Serie „Hinter Gittern – Der Frauenknast“ hervor, mit der sie ab 2000 ihren Durchbruch hatte. Weitere Wegstationen waren die „Klinik am Alex“ und die wiederkehrende Rolle als Gerichtsmedizinerin Dr. Mara Stein in „SOKO Leipzig“.

    „Rote Rosen“ ist eine Produktion der Studio Hamburg Serienwerft (Produzent: Emmo Lempert) im Auftrag der ARD für Das Erste. Die Redaktion haben Meibrit Ahrens und Frida Steimer (beide NDR). Die Serie läuft montags bis freitags um 14:10 Uhr im Ersten. Dort soll die 18. Staffel nach aktuellen Planungen im Oktober beginnen.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Zwei Heldinnen?
      Wohl eher zwei Zicken, die ihre Rollen nicht einnmal überzeugend spielen. Die eine Rolle spielen, die so realtitätsfern geschrieben wurde, dass man sie fast glauben könnte.

      Schade um diese einstmals gute Serie.
      • (geb. 1964) am

        Zwei gleichberechtigte Hauptrollen?
        Könnte es sein, daß wir endlich das erste lesbische Paar in dieser Serie zu sehen bekommen?
        Es wäre dringend notwendig, daß sich die ARD den Lebensumständen inDeutschland anpasst!!!!!!
        • am

          Wir sind immer noch stinksauer dass Thorben Lichtenhagen von den sog. Machern der Roten Rosen-Serie aus der Serie gekillt worden ist. Das war wohl die dämlichste Idee, die die Produzenten je hatten. Wir hoffen, dass sich das in den Einschaltquoten widerspiegeln wird.
          Anstatt Thorben zu eliminieren, hätten sie lieber den total beknackten Rapper Anton "killen" sollen.
          Das ist ja wohl die bescheuertste Rolle,die bei den Rosen je abgeliefert wurde. Raus damit.
          • am

            Juchu
            Ich freue mich auf die neue Staffel👏👏und an Alle die nur maulen-Es ist nur eine Soap -mit überwiegend sympathischen Darstellern 😉

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