„Rock Lee & seine Ninja Kumpels“: „Naruto“-Spin-Off kommt zu ProSieben MAXX

    Gag-Comedy-Anime feiert Free-TV-Premiere

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 02.09.2020, 13:44 Uhr

    „Rock Lee & seine Ninja Kumpels“ – Bild: K.Taira, M.Kishimoto/SHUEISHA,TV TOKYO,PIERROT
    „Rock Lee & seine Ninja Kumpels“

    ProSieben MAXX bringt in seinem Animationsblock am Vorabend demnächst den Charakter Rock Lee aus „Naruto“ und „Naruto Shippuden“ ins Rampenlicht: Ab dem 24. September zeigt der Sender „Rock Lee & seine Ninja Kumpels“, immer montags bis freitags um 18:55 Uhr. Die Serie hat es 2012 auf 102 Folgen gebracht und erlebt hiermit ihre Free-TV-Premiere.

    Aufgrund der ungewöhnlichen Situation von Rock Lee im Serienuniversum ist das Spin-Off nicht ganz ernsthaft aufgezogen. Es basiert allerdings auf einer Manga-Serie von Kenji Taira – Taira ist langjähriger Assistent des Naruto-Schöpfers Masashi Kishimoto: er darf das, summiert ProSieben MAXX.

    Ein Shinobi zeichnet sich durch die Beherrschung einer Vielzahl von Techniken aus: körperliche Kampfkräfte (Taijutsu) aber auch Genjutsu und Ninjutsu, die auf dem Einsatz der Lebenskraft, Chakra, basieren. Wer nicht alle Kräfte herrscht, kann eigentlich kein Shinobi sein. Und doch stürzt sich Rock Lee, dem der Rückgriff auf Chakra nicht möglich ist, in seine Aufgabe – und umso verbissener in das Training von Taijutsu.

    Allerdings blieb Rock Lee in den Hauptserien des Franchise daher immer auch ein komisch anmutender Außenseiter mit einem Bruce-Lee-Haarschnitt, einem engen, grünen Kampfanzug und einer sich überschlagenden Stimme. Trotzdem hat er schon manch wichtigen Kampf bestritten.

    „Rock Lee & seine Ninja-Kumpels“ stellt nun die Abenteuer von Rock Lee und den anderen Shinobi von Konoha ins Zentrum – auch, wenn die nicht ganz so glamourös sind wie die der anderen. Von denen geben einige in der Serie auch ein Gastspiel, so schauen Naruto und Orochimaru vorbei. Am Ende aber müssen Rock Lee und seine Kumpels das Dorf vor Sasuke retten – mit einem Picknick.

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