„Rick and Morty“: Adult Swim stellt Pilotfolge gratis online

    Animationsserie von „Community“-Schöpfer Dan Harmon

    Michael Brandes – 01.12.2013, 11:35 Uhr

    „Rick and Morty“ – Bild: Adult Swim
    „Rick and Morty“

    Adult Swim betreibt offensive Promotion für die neue Animationsserie „Rick and Morty“ von Dan Harmon („Community“) und Justin Roiland („Adventure Time“). Die englischsprachige Originalfassung des Pilotfilms wurde eine Woche vor der TV-Premiere (2. Dezember) gratis auf YouTube und weiteren Online-Plattformen eingestellt.

    Für Adult Swim, das in den USA mit parodistischen Live-Action-Comedys und unkonventionellen Animationsserien die Nachtschiene von Cartoon Network betreibt, stellt „Rick and Morty“ ein vergleichsweise massentaugliches Programmhighlight dar. Die Serie wäre – zumindest auf den ersten Blick – stilistisch und thematisch auch im sonntäglichen „Animation Domination“-Block des US-Networks FOX zwischen den „Simpsons“ und „Family Guy“ vorstellbar. Mit Hilfe der Pilotfolge soll daher beim breiten Publikum für Serie und Sender geworben werben. Mit Erfolg: Mehr als 200.000 Aufrufe kann der Pilot seit diesem Montag verzeichnen – inklusive sehr positivem Feedback.

    Im Mittelpunkt der Serie stehen der Teenager Morty und seine Familie. Morty wird von den üblichen Highschool-Problemen geplagt. Sein Großvater Rick ist ein genialer Wissenschaftler mit Alkoholproblem, der ihn immer wieder zu riskanten Abenteuern anstiftet, bei denen es auch schon mal zum Kontakt mit Aliens kommt. Vater Jeff (Chris Parnell) sieht Rick als negativen Einfluss für seinen Sohn. Zur Familie zählen außerdem die dominante Mutter Beth (Sarah Chalke) und Mortys ältere Schwester Summer (Spencer Grammer). Zehn halbstündige Folgen hat Adult Swim vorerst bestellt.

    Gesprochen werden Rick und Morty von Justin Roiland, der die Serie gemeinsam mit „Community“-Schöpfer Dan Harmon entwickelt hat. Als Vorbild für Rick stand der verrückte Professor Emmett Brown aus „Zurück in die Zukunft“ Pate. Dan Harmon nennt als Inspirationsquelle für „Rick and Morty“ britische Serien wie „Per Anhalter durch die Galaxis“ und vor allem „Doctor Who“. Von der Zusammenarbeit mit Adult Swim erhofft das Duo eine größere künstlerische Freiheit als bei einem Network, insbesondere im Umgang mit eher düsteren und gewagteren Themen – so wie es, anders als in den USA, in britischen Kinder- und Familienprogrammen möglich sei.

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