Die Einschaltquoten von Samstag kommen einstweilen mit einer kleinen Lücke daher: Das Erste hat wegen technischer Probleme bisher noch keine Zahlen veröffentlicht. Dort lief die Premiere eines „Die Diplomatin“-Krimis, die sich Hoffnungen auf den Sieg beim Gesamtpublikum machen kann: Die letzte, vor Jahresfrist gezeigte Folge erreichte mehr als 5 Millionen Zusehende. Das wird vermutlich nichts daran ändern, dass RTL mit Stefan Raabs erster „Jetski Star WM“ in der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen den Abend klar für sich entschieden hat.
Satte 470.000 junge Zuschauer*innen wurden über mehr als 4 Stunden (20.15 bis 0:56 Uhr) durchschnittlich gemessen, das entsprach starken 18,9 Prozent Marktanteil. Im Schnitt saßen 1,16 Millionen Menschen am Bildschirm. Die letzten gut 25 Minuten blieben noch 680.000 dran, bei den Jüngeren standen 16,2 Prozent zu Buche.
In der Primetime kam ProSieben mit seinem klug gewählten Gegenprogramm auf Platz 2: „Avengers: Endgame“ holte zwischen 20.15 und 23:40 Uhr 10,1 Prozent der umworbenen Zuschauenden ab, beim Gesamtpublikum wurden 4,7 Prozent erreicht (670.000 Zuschauer*innen). Platz 3 belegte am Samstagabend das ZDF mit der „Giovanni Zarrella Show“: 250.000 junge Zuschauer*innen hatten sich für die dreistündige Primetime-Show entschieden und erbrachten einen Marktanteil von 9,1 Prozent. Insgesamt waren durchschnittlich 2,90 Millionen dabei, die für sehr gute 16,8 sorgten – den höchsten Marktanteil seit Anfang 2024.
Sat.1 hatte mit dem Familienfilm „Matilda“ aus dem Jahr 1996 das Nachsehen im Quotenrennen und erreichte in der umworbenen Zielgruppe einen Marktanteil von 6,9 Prozent. Bei Kabel Eins holten zwei neue Folgen von „9-1-1 Notruf L.A.“ ab 20:15 Uhr Marktanteile von 3,8 und 5,1 Prozent. VOX setzte auf den Spielfilm „Selbst ist die Braut“ mit Sandra Bullock und Ryan Reynolds aus dem Jahr 2009 und erreichte nur 4,5 Prozent der jungen Zuschauenden. Ganz schlecht lief es für RTL Zwei und eine Wiederholung von „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“, die nur 2,1 Prozent der Umworbenen erreichte. Eine nachfolgende Wiederholung von „Hartz und herzlich“ konnte sich nur minimal auf 2,4 Prozent steigern.