Traurige Neuigkeiten von den Dreharbeiten zur Computerspiel-Adaption „God of War“: Hauptdarsteller Ryan Hurst („Sons of Anarchy“) hat sich bei der Produktion heftig verletzt, blickt einer recht langen Rehabilitationsphase entgegen und wird daher ersetzt werden müssen.
Deadline fasst zusammen, dass Hurst, der den Kriegsgott Kratos porträtiert, sich bei einem Stunt bereits Ende Juni einen Bizepsriss zugezogen hatte. Mittlerweile hat er sich einer notwendigen Operation unterzogen und befindet sich auf dem Weg der Besserung. Der wird allerdings lange werden. Während die genaue Prognose von Hurst nicht öffentlich ist, dauert laut Deadline nach einer OP die normale Rekonvaleszenz solch einer Verletzung mehrere Monate bis zu einem halben Jahr – ganz zu schweigen davon, dass die Rolle mit Stunt-Arbeit körperlich stark fordernd ist, was eine Wiederaufnahme der Dreharbeiten für Hurst bis zu einem Jahr verhindern könnte.
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Die Dreharbeiten im kanadischen Vancouver wurden unmittelbar nach der Verletzung unterbrochen und bleiben zunächst auch weiter unterbrochen. Allerdings ist es für die Produktion aus finanziellen und logistischen Gründen wohl nicht denkbar, bis weit ins nächste Jahr auszusetzen, so dass nun eine Neubesetzung ansteht – die Fortsetzung der Dreharbeiten ist demnach für Mitte Oktober anvisiert. Bereits im August soll die Vorproduktion anlaufen: Wie Hurst dürfte sich sein Ersatz einem rigorosem Training unterziehen müssen. Laut Deadline hatte sich der Verletzte im Vorfeld der Dreharbeiten 20 Kilo Muskeln antrainiert.
„God of War“ hat von Prime Video die Bestellung von zwei Staffeln erhalten, die direkt hintereinander gedreht werden sollen. Zum Zeitpunkt der Verletzung waren demnach vier Folgen komplett abgedreht. Die müssen wohl zur Gänze neu gedreht werden: An der Seite von Kratos steht sein Sohn Atreus, der vom 2014 geborenen Kinderdarsteller Callum Vinson gespielt wird – bei dem eine mehrmonatige Drehpause deutlich sichtbar sein würde.
In der Realfilmserie hat Kratos (Hurst) seine blutige Vergangenheit im antiken Griechenland hinter sich gelassen und einen neuen Platz im nordischen Reich Midgard gefunden. Als seine geliebte Frau verstirbt, begibt sich der Gott des Krieges mit seinem entfremdeten Sohn Atreus auf eine gefährliche Reise, um die Asche, dem letzten Wunsch der Toten folgend, vom höchsten Gipfel zu verstreuen. Schnell erkennt Kratos, dass die Unternehmung zu einer epischen Suche wird, die das Band zwischen ihm und Atreus auf die Probe stellt. Während der Vater seinen zehnjährigen Sohn lehren will, ein besserer Gott zu sein, möchte der Junge dem Senior zeigen, wie man ein besserer Mensch ist. Noch dazu sieht sich Kratos plötzlich gezwungen, gegen neue Götter und Monster um das Schicksal der Welt zu kämpfen.