„Mulaney“ und „Bad Judge“: Späte Deutschlandpremiere für US-Sitcoms

    Comedy-Nachschub tief in der Nacht

    Glenn Riedmeier
    Glenn Riedmeier – 01.11.2019, 12:43 Uhr

    „Mulaney“ – Bild: Fox
    „Mulaney“

    Zwei kurzlebige US-Comedys erleben ihre verspätete Premiere im deutschen Fernsehen: Einerseits „Mulaney“ und andererseits „Bad Judge“. Beide Sitcoms liefen vor fünf Jahren im amerikanischen Networkfernsehen, wurden jedoch nach jeweils einer 13-teiligen Staffel wieder eingestellt. In Deutschland wird von der Ausstrahlung vermutlich auch nur eine Minderheit mitbekommen, denn Comedy Central versendet sie mitten in der Nacht – zwischen all den „South Park“- und „American Dad!“-Ausstrahlungen war offensichtlich kein anderer Platz mehr übrig. Ab der Nacht vom 9. auf den 10. Dezember ist „Mulaney“ werktags um 3.50 Uhr zu sehen. „Bad Judge“ folgt im Anschluss um 4.15 Uhr.

    „Mulaney“ von und mit Stand-up-Comedian John Mulaney („Saturday Night Live“) basiert lose auf Ereignissen seines realen Lebens. Die Serie spielt in New York und erzählt Geschichten, die Mulaney mit seinem Chef, seinen Mitbewohnern und Nachbarn erlebt. Ähnlich wie der Klassiker „Seinfeld“ enthält auch „Mulaney“ Ausschnitte aus Stand-up-Auftritten. In weiteren Hauptrollen sind Nasim Pedrad, Seaton Smith, Zack Pearlman, Elliott Gould und Martin Short zu sehen. Nach wenig wohlwollenden Kritiken und Reichweiten von nur knapp über einer Million Zuschauer beendete FOX die Serie nach 13 Folgen.

    „Bad Judge“ handelt von Rebecca Wright (Kate Walsh, „Private Practice“), die ein recht wildes Leben führt, aber dennoch eine der anerkanntesten Richterinnen von Los Angeles ist. Familienplanung steht bei der Lebefrau ganz unten auf der Tagesordung, zumindest bis ein achtjähriger Junge, dessen Eltern Rebecca ins Gefängnis gebracht hat, ihre Hilfe braucht. „Veronica Mars“-Veteran Ryan Hansen verkörpert Gary Boyd, Rebeccas immer mal wieder zum Zug kommender „Sexbuddy“. Sein gesamtes Geld verdient der Psychiater als Expertenzeuge bei allen möglichen Gerichtsverfahren. Im Verlauf der Staffel fielen die Quoten von ursprünglich 5,8 Millionen US-Zuschauern auf unter drei Millionen. NBC entschied sich daher gegen eine Fortsetzung.

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