Vassili Golod übernimmt im Frühjahr 2027 als neuer Moderator und Leiter das Politmagazin „Monitor“
Bild: WDR/Annika Graeff
„Monitor“ gehört seit nunmehr über 60 Jahren als eines der ältesten Politmagazine mit wirtschaftlichen, (kultur-)politischen und gesellschaftlichen Themen zum festen Programm im Ersten und wird derzeit immer donnerstagabends um 21:45 Uhr im Wechsel mit den weiteren langjährigen Politmagazinen „Panorama“ und „Kontraste“ gezeigt. Durch das vom WDR produzierte Format führte von 2012 bis Ende März dieses Jahres der Moderator und Leiter des Magazins Georg Restle, der zuletzt jedoch seinen Wechsel ins ARD-Studio Nairobi bekannt gegeben hatte.
Ein Nachfolger wurde nun gefunden: Der WDR-Journalist Vassili Golod wird neuer Leiter und Moderator der Sendung. Bevor der ARD-Korrespondent aus der Ukraine und seit 2023 auch Leiter des ARD-Studios in Kiew im nächsten Frühjahr auf seine neue Position wechselt, übernimmt bis auf Weiteres der langjährige stellvertretende Redaktionsleiter Achim Pollmeier kommissarisch den Posten als Moderator der Sendung.
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‚Monitor‘ steht für journalistische Tiefe und klare Einordnung auf Grundlage harter Fakten. Es ist mir eine große Ehre, Teil des herausragenden Teams zu werden und diese Traditionsmarke des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Zukunft mitzugestalten, so Vassili Golod über seine neue Aufgabe. Nach intensiven Jahren der Kriegsberichterstattung mit einem überragenden Team in Kyjiw freue ich mich auf die neue Herausforderung im investigativen Journalismus, der für die Verteidigung der Demokratie von entscheidender Bedeutung ist.
Vassili Golod ist ein ebenso profilierter wie mutiger Journalist und passt damit bestens zu ‚Monitor‘, fügt Ingmar Cario hinzu, kommissarischer Programmdirektor Information, Fiktion und Unterhaltung. Als einer der herausragenden jungen Journalisten in Deutschland übernimmt er die Verantwortung für eine der bekanntesten Marken im politischen Journalismus. Gemeinsam mit dem Team wird er ‚Monitor‘ weiter konsequent in die digitale Zukunft führen. Unser Ziel ist es, mit exzellenter Recherche und Hintergrund zur eigenständigen Meinungsbildung beizutragen – besonders auch bei den Jüngeren.
Der gebürtige Ukrainer und Journalist Vassili Golod wurde für seine Berichterstattung aus der Ukraine in den vergangenen Jahren bereits zweimal als „Journalist des Jahres“ (Medium Magazin, 2023 und 2025) ausgezeichnet und erhielt 2023 im Team den Deutschen Fernsehpreis überreicht. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft und Geschichte an den Universitäten Göttingen und Aberystwyth in Wales berichtete er zunächst unter anderem für den NDR und später für den WDR, etwa als ARD-Korrespondent in London, als Reporter, Redakteur und Chef vom Dienst im WDR-Newsroom sowie als Host des Podcasts „Machiavelli – Rap und Politik“, den er mit ins Leben gerufen hat. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs 2022 ist Vassili Golod als ARD-Korrespondent in der Ukraine tätig und regelmäßig in aktuellen Angeboten wie „Tagesschau“, „Tagesthemen“ oder „Weltspiegel“ zu sehen.