„Maniac“-Schöpfer bringt zwei Serien bei WarnerMedia unter

    Düstere Scheidungs-Comedy „Made For Love“ und Endzeit-Drama „Station Eleven“

    Ralf Döbele
    Ralf Döbele – 26.06.2019, 14:45 Uhr

    Der Roman „Made For Love“ wird von Warner Media adaptiert – Bild: Ecco/Warner Media
    Der Roman „Made For Love“ wird von Warner Media adaptiert

    Das kommende Streaming-Portal von WarnerMedia setzt gleich auf zwei neue Formate von „Maniac“-Schöpfer Patrick Somerville. „Made For Love“ hat eine Bestellung über zehn Episoden erhalten. Die halbstündige Scheidungs-Comedy basiert auf dem gleichnamigen Roman von Alissa Nutting. Ein anderer Bestseller-Roman von Emily St. John Mandel liefert zeitgleich die Vorlage für „Station Eleven“, ein postapokalyptisches Drama, das ebenfalls von Somerville adaptiert wird. Hier wurde eine Miniserie aus einstündigen Episoden bestellt.

    „Made For Love“ wird als tragikomische und absurde Geschichte über Scheidung und Rache beschrieben. Wie weit wird jemand für Liebe gehen und was werden anderen tun, um sie zu zerstören? Nach zehn Jahren erdrückender Ehe mit einem psychopathischen Tech-Millardär hat Hazel Green die Flucht angetreten. Doch schon bald stellt sie fest, dass ihr Ehemann seine revolutionäre Überwachungstechnik einsetzt, um sie aufzuspüren und zu überwachen: Das „Made for Love“-Implantat befindet sich direkt in ihrem Gehirn – und somit kann er ihre Gedanken und Gefühle live mitverfolgen, während sie ums Überleben kämpft.

    Patrick Somerville ist der Showrunner, S.J. Clarkson („Marvel’s The Defenders“) führt Regie und fungiert als Executive Producer.

    „Made For Love“ wird von Paramount Television verantwortet, wie auch „Station Eleven“. Die postapokalyptische Saga spielt auf mehreren Zeitebenen und folgt den Überlebenden einer tödlichen Grippe. Sie müssen die Welt neu aufbauen und zugleich das Beste von dem erhalten, was verloren gegangen ist. Auch hier fungiert Somerville als Showrunner, während Hiru Murai („Atlanta“) bei der Miniserie Regie führt.

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