„Lynley“: Britische Krimi-Neuauflage geht in die Verlängerung

Neue Fälle für Leo Suter und Sofia Barclay als DI Tommy Lynley und DS Barbara Havers

Vera Tidona
Vera Tidona – 31.03.2026, 12:21 Uhr

Leo Suter (l.) als Inspector Lynley und Sofia Barclay (r.) als Barbara Havers – Bild: BBC/BritBox
Leo Suter (l.) als Inspector Lynley und Sofia Barclay (r.) als Barbara Havers

Die britische Krimiserie „Inspector Lynley & Sergeant Havers“ (Originaltitel „Lynley“) nach den Werken der Bestsellerautorin Elizabeth George feierte allein in Großbritannien vor über vier Millionen Zuschauern eine erfolgreiche Premiere bei der BBC. Rasch erfolgte die Verlängerung für eine zweite Staffel der Koproduktion mit dem US-amerikanischen Streaminganbieter BritBox. Nun fällt die erste Klappe für vier weitere 90-Minüter, die derzeit in Dublin gedreht werden und einige personelle Veränderungen mit sich bringen.

Während es ein Wiedersehen mit Leo Suter und Sofia Barclay als ungleichem Ermittlerduo DI Tommy Lynley und DS Barbara Havers gibt, erhalten die Polizisten zum Auftakt der neuen Folgen eine neue Vorgesetzte: Deirdre Mullins („Bad Sisters“, „Trespasses“) wird als Chief Superintendent Isabelle Ardery zur neuen Leiterin der Kriminalpolizei im Bezirk der drei Grafschaften.

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Ebenfalls neu mit dabei sind Sara Stewart („The Night Manager“) als Lynleys Mutter, Countess of Asherton, sowie Assad Zaman („Interview with the Vampire“) als Zain Chaudhry, Havers neue Nachbarin. Derweil gibt es ein Wiedersehen mit Daniel Mays („Der Donnerstagsmordclub“) als Chief Inspector Brian Nies und Michael Workeye („Bookish“) als DS Tony Bekele aus der ersten Staffel.

Die frischen Folgen halten ersten Informationen zufolge neue, komplexe und fesselnde Mordfälle für das ungleiche Ermittler-Duo bereit: Angefangen von einem verdächtigen Todesfall auf einem exklusiven Gestüt für Rennpferde über gewalttätige Proteste an der Universität Cambridge bis hin zu einem mysteriösen Selbstmord auf einem Militärstützpunkt in Essex. Darüber hinaus muss sich Lynley mit den noch immer bestehenden Verbindungen zu seiner entfremdeten aristokratischen Familie und der Anziehungskraft der beeindruckenden Chief Superintendent Isabelle Ardery auseinandersetzen. Havers hingegen verfolgt eine neugewonnene Unabhängigkeit und einen Ehrgeiz, die ihre beruflichen und persönlichen Grenzen wie nie zuvor auf die Probe stellen. Mittendrin bauen Lynley und Havers gemeinsam ihren hart erarbeiteten, gegenseitigen Respekt weiter aus und werden immer mehr zu einem eingeschworenen Team, das sich aufeinander verlassen kann, um Fälle zu lösen, die ihnen gefährlich nahekommen.

„Lynley“ wird von Steve Thompson („Vienna Blood“, „Sherlock“) adaptiert. Die Regie führt erneut Stewart Svaasand, während Christopher Arcache („Bookish“, „Hotel Portofino“) als Produzent der Serie verantwortlich zeichnet. Produziert wird die Serie von Playground („Der Doktor und das liebe Vieh“), Salt Films und BBC Studios für die BBC und BritBox.

Hierzulande besorgt Das Erste die deutsche Erstausstrahlung der Krimiserie, deren vierteilige Auftaktstaffel zwischen Weihnachten und Neujahr Premiere feierte und auf bis zu drei Millionen Zuschauer und 16,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum kam. Während sowohl in Großbritannien bei BBC One als auch hierzulande im Ersten die erste und auch die zweite Staffel jeweils vier 90-Minüter umfassen, werden in den USA die einzelnen Folgen zweigeteilt gezeigt und kommen somit auf jeweils acht 45-Minüter.

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