Leo Suter (l.) als Inspector Lynley und Sofia Barclay (r.) als Barbara Havers
Bild: BBC/BritBox
Die britische Krimiserie „Inspector Lynley & Sergeant Havers“ (Originaltitel „Lynley“) nach den Werken der Bestsellerautorin Elizabeth George feierte allein in Großbritannien vor über vier Millionen Zuschauern eine erfolgreiche Premiere bei der BBC. Rasch erfolgte die Verlängerung für eine zweite Staffel der Koproduktion mit dem US-amerikanischen Streaminganbieter BritBox. Nun fällt die erste Klappe für vier weitere 90-Minüter, die derzeit in Dublin gedreht werden und einige personelle Veränderungen mit sich bringen.
Während es ein Wiedersehen mit Leo Suter und Sofia Barclay als ungleichem Ermittlerduo DI Tommy Lynley und DS Barbara Havers gibt, erhalten die Polizisten zum Auftakt der neuen Folgen eine neue Vorgesetzte: Deirdre Mullins („Bad Sisters“, „Trespasses“) wird als Chief Superintendent Isabelle Ardery zur neuen Leiterin der Kriminalpolizei im Bezirk der drei Grafschaften.
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Die frischen Folgen halten ersten Informationen zufolge neue, komplexe und fesselnde Mordfälle für das ungleiche Ermittler-Duo bereit: Angefangen von einem verdächtigen Todesfall auf einem exklusiven Gestüt für Rennpferde über gewalttätige Proteste an der Universität Cambridge bis hin zu einem mysteriösen Selbstmord auf einem Militärstützpunkt in Essex. Darüber hinaus muss sich Lynley mit den noch immer bestehenden Verbindungen zu seiner entfremdeten aristokratischen Familie und der Anziehungskraft der beeindruckenden Chief Superintendent Isabelle Ardery auseinandersetzen. Havers hingegen verfolgt eine neugewonnene Unabhängigkeit und einen Ehrgeiz, die ihre beruflichen und persönlichen Grenzen wie nie zuvor auf die Probe stellen. Mittendrin bauen Lynley und Havers gemeinsam ihren hart erarbeiteten, gegenseitigen Respekt weiter aus und werden immer mehr zu einem eingeschworenen Team, das sich aufeinander verlassen kann, um Fälle zu lösen, die ihnen gefährlich nahekommen.
Hierzulande besorgt Das Erste die deutsche Erstausstrahlung der Krimiserie, deren vierteilige Auftaktstaffel zwischen Weihnachten und Neujahr Premiere feierte und auf bis zu drei Millionen Zuschauer und 16,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum kam. Während sowohl in Großbritannien bei BBC One als auch hierzulande im Ersten die erste und auch die zweite Staffel jeweils vier 90-Minüter umfassen, werden in den USA die einzelnen Folgen zweigeteilt gezeigt und kommen somit auf jeweils acht 45-Minüter.
Es ist glaube ich eine Coproduktion mit Acorn, das sagt glaube ich alles, sprich TV Füllmaterial, mehr nicht, es hat überhaupt nichts mehr mit der Buchvorlage zutun, einzig für Fans von Leo Suter ist es möglicherweise noch interessant.
BlueMoon0810 (geb. 1962) am
Da waren die alten Fälle besser, in Amazon Prime. Inspector Lynley Mysteries ab 2002.
User 1927167 (geb. 1955) am
Ich würde mich auch freuen, wenn die alten FOLGEN mal im free TV wiederholt würden oder man die gratis streamen könnte.
Grummler am
Interessant! Schlechte Hauptdarsteller, schlechte Storyline und doch wird fortgesetzt. Naja, ich muss es ja nicht anschauen.
Horatio (geb. 1966) am
Inspector Tommy Lovely und DS Barbara HateMe gehen in UK in die zweite Runde? . Ein Zeichen dafür, dass es auch mit dem Geschmack der britischen Zuschauer nicht mehr weit her ist. 🙄
addicted4series am
Es kommt einfach nix "Gscheiteres" nach, wie der Bayer sagen würde... daran liegt es wohl eher. Die neuen & hypermodernen Serien wirken so dermaßen überstylt wie klinisch, dass da auch kaum noch "Wohlgefallen" aufkommt. Und anderen Serien, die zwar gute Ansätze hätten, werden ziemlich schnell nach 1-2 Staffeln wieder abgewürgt... Wir können jedoch ALLE froh und überglücklich sein, wenn bei ARD/ZDF nicht irgend Jemand noch auf die seltendoofe Idee kommt, die Neuauflage der Uraltserie von John Nettles (John Bergerac ermittelt) einzukaufen... da fällt man beim Zusehen nämlich schon ins Wachkoma. Und der Hauptdarsteller (Damian Molony) ist die Langeweile in Person, was die ganze Neuauflage eigentlich ziemlich sinnlos macht. Denn so eine Jersey-Inselserie wäre schon etwas Feines gewesen - aber wenn, dann bitteschön mit einem charismatischen Darsteller mit Witz & Charme - etwas, was die britischen Darsteller eben besonders auszeichnet...