Leander Lost (Jan Krauter) fühlt sich in Fuseta wohl
Bild: ARD Degeto Film/307 Production GmbH/João Guimarães
2022 zeigte die ARD den Zweiteiler „Lost in Fuseta – Ein Krimi aus Portugal“, der auf dem Auftaktband einer Romanreihe basiert, die Drehbuchautor Holger Karsten Schmidt unter dem Pseudonym Gil Ribeiro verfasst. Nach der 2024 veröffentlichten Fortsetzung „Spur der Schatten“ steht schon bald der nächste Krimidoppelschlag von der iberischen Halbinsel an. Am Samstag, dem 25. April zeigt das Erste ab 20:15 Uhr nacheinander beide Episoden von „Lost in Fuseta – Ein Krimi aus Portugal: Weiße Fracht“, der Adaption des dritten Buchbandes.
Der deutsche Kommissar Leander Lost (Jan Krauter), der als Asperger-Autist über besondere Fähigkeiten verfügt und im Rahmen des Europol-Austauschprogramms an der Algarve ermittelt, bekommt es dieses Mal mit einem besonders mysteriösen Fall zu tun. In Fuseta wird die Leiche eines Mannes gefunden, in dessen Auge eine wachsgetränkte Feder steckt. Offenbar ein Verweis auf die antike Sage des Ikarus. Zusammen mit Subcomissária Graciana Rosado (Eva Meckbach) und Inspektor Carlos Esteves (Daniel Christensen) nimmt Lost die Ermittlungen auf.
Kollege Duarte (Anton Weil) erkennt die Handschrift eines Serienmörders, der in Spanien für Angst und Schrecken sorgte. Während er in Sevilla alte Fälle begutachtet und Informationen sammelt, kommt es in Fuseta zu einem tödlichen Ablenkungsmanöver. Ins Visier der Ermittler gerät überraschend auch Toninho (André Leitão), die große Liebe von Leanders Ziehtochter Zara (Bianca Nawrath). Als Carlos den in Bedrängnis kommenden Jugendlichen zum Informanten macht, wird es für diesen erst richtig brenzlig.
Die Drehbücher zu „Lost in Fuseta – Ein Krimi aus Portugal: Weiße Fracht“ stammen aus der Feder von Vorlagenschöpfer Holger Karsten Schmidt. Bei beiden Episoden führte Felix Herzogenrath Regie.