Nach einer mehrjährigen Pause meldet sich Kurt Krömer mit einer eigenen neuen Show im Fernsehen zurück – und zwar erstmals im ZDF. „Krömers letzte Stunde“ heißt sein neues Format, für das nun der Starttermin feststeht. Die vierteilige erste Staffel wird ab dem 26. November um 22:15 Uhr donnerstags in ZDFneo ausgestrahlt. Im ZDF-Streaming-Portal wird die komplette Staffel auf einen Schlag ebenfalls am 26. November veröffentlicht.
Die Prämisse der neuen Show kommt gewissermaßen biblisch daher: Denn es geht darum herauszufinden, was man tun muss, um ins Paradies zu kommen – und aufgrund welcher Sünden man in der Hölle landet. Die Antworten auf diese Fragen sind jedoch nicht in alten Büchern und auch nicht in den Sternen zu finden – sondern liegen in den Händen eines einzigen Mannes: Kurt Krömer.
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Das Konzept erinnert an Krömers frühere Formate: Pro Folge begrüßt er je zwei prominente Gäste als Probanden zu einem „Test“. Wer am Ende des Tests mehr Punkte erzielen konnte, wird von Krömer ins Paradies geschickt. Der andere Proband hingegen ist durchgefallen und wird unmittelbar in die Hölle verbannt. Wie das Punkteverfahren funktioniert, welcher unseriöser Testmethoden sich Krömer bedient und was man tun muss, um sich den Platz im Paradies zu verdienen, weiß – wenn überhaupt – höchstens Krömer selbst. Als Produktionsfirma fungiert die btf, die unter anderem für „Die Carolin Kebekus Show“ und „MaiThink X – Die Show“ verantwortlich zeichnet.
Zwischen 2019 und 2022 präsentierte Kurt Krömer im rbb seinen anarchischen Verhör-Talk „Chez Krömer“. Nach sieben Staffeln beendete der Komiker, der bürgerlich Alexander Bojcan heißt, das Format mit der Begründung, dass sein „Bedarf an Arschlöchern“ gedeckt sei. Seitdem wirkte Krömer in Shows wie „LOL: Last One Laughing“ und „Wer stiehlt mir die Show?“ mit, hatte aber kein eigenes TV-Format mehr.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich Kurt Krömer nach einer längeren Pause zurückmeldet. Bereits 2014 verkündete der Komiker erstmals seinen Abschied aus dem Fernsehgeschäft, um seinen künstlerischen Schwerpunkt ausschließlich auf die Bühne zu verlagern. Fünf Jahre später endete Krömers TV-Abstinenz jedoch mit dem Start von „Chez Krömer“, wovon letztendlich sieben Staffeln produziert wurden.